Füttersee
Füttersee wird schon 1158 erstmals urkundlich erwähnt.
1317 verkauft Graf Hermann III. von Castell
den Ort an das Kloster Ebrach.
Um 1527 wird die Gemeinde evangelisch und ein protestantischer Prediger aus Burghaslach berufen.
Die Evang.-luth. Pfarrkirche St. Laurentius stammt aus dem 14. Jhd.
und liegt am südwestlichen Ortsrand im ummauerten Friedhof.
Im Langhaus an der Süd- und Westseite eine Holzempore aus dem Anfang des 18. Jhd..
Die Kanzel (1709), in rustikaler Holzausführung,
zeigt gedrehte Säulen und verzierte Seitenfelder.
Im Chor, im Untergeschoß des Turmes,
steht ein spätgotischer Flügelaltar (um 1510),
der mit dem Altar in der Pfarrkirche von Abtswind zu vergleichen ist.
Füttersee besitzt ein noch in weiten Teilen bewahrtes Ortsbild.
Besonders schön ist das Haus Nr. 16.
Am Flurbereinigungsweg nach Geiselwind steht ein mittelalterliches Steinkreuz.
Rechts der Straße nach Neugrub-Ilmenau steht am Ortsrand die sog.
"Kaisereiche"
ein mächtiger Baumriese, den sechs Mann kaum umfassen können.
Die Eiche soll vor etwa 1000 Jahren zum Andenken an Karl d. Großen gepflanzt worden sein.
Zu erwähnen wäre der Schützenverein 1982 e.V..
Hier wird mit Allem geschossen!
Vom Sportluftgewähr, Sport Luftgewähr bis hin zum Sportbogen.