Leider führt seit einiger Zeit die Strecke eines Autopowertrails direkt an diesem Earthcache vorbei, was erst mal kein Problem ist, sondern ganz im Gegenteil den ein oder anderen interessierten "Earthcacher" dazu veranlasst sich hier mit den geologischen Besonderheiten zu befassen. Was allerdings in letzter Zeit vermehrt auftritt, ist der "Besuch" von reinen Punktejägern denen die Erklärungen, der Versuch und scheinbar die gesamte Örtlichkeit ziemlich egal sind. Da diese Art "Cacher" meistens in Truppen unterwegs ist, bekomme ich dann Eine Antwortmail, oder PN in der mir dann die Lösungen und Erklärungen für ein bis unendlich viele Accounts mitgeteilt werden.
Ich bin der Meinung, dass wird einem Earthcache nicht gerecht. Von daher erwarte ich ab heute, den 19. November 2018 von jedem Account , der meinen Earthcache als Fund loggen will eine Mail oder PN mit den eigenen, individuellen Antworten bevor online geloggt wird.
Loggs ohne Antwortmail werden kommentarlos gelöscht!
Auch wenn die Guidelines es nicht mehr hergeben und schon lange kein Logfoto mehr verlangt werden darf, bin ich der Meinung, dass ein (Earth)Cacher der etwas auf sich hält mit Foto loggt, sodass man ihn eindeutig zuordenen kann. (Auf dem Foto müssen ja keine Personen zu erkennen sein!)
Das Erstellen des Earthcaches hat mich etwas Zeit, ein wenig Geld, Gehirnschmalz und einen Haufen Durchhaltevermögen beim Reviewprozess gekostet. Da darf man meiner Meinung nach schon ein wenig Respekt in Form eines "schönen, individuellen" Logeintrags, mit Foto erwarten. Allen denen das zu viel ist fahren am besten einfach vorbei!
Durch die Ablagerung von Sedimenten im Wasser des Zechsteinmeeres konnte hier Kalkstein entstehen.
Kalksteine können innerhalb der Sedimentgesteine mehreren Typen angehören. Der überwiegende Teil der Kalksteine ist aber biogenen Ursprungs, das heißt, er wurde von Lebewesen gebildet und abgelagert.
Dabei setzen sich die calcithaltigen Skelette und Schalen unzähliger kleiner Meerestiere wie etwa Muscheln, Korallen und diverser Protisten, wie die Coccolithophoriden, am Meeresgrund ab. Diese Kalkalgen sind kleiner als30 Mikrometer und werden zum Nanoplankton gezählt. Sie bilden winzige Kalkschilde, die sogenannten Coccolithen, die nach dem Absterben der Algen auf den Ozeanboden sinken.
Bei der Verkarstung werden die Gesteine an der Erdoberfläche durch Wasser gelöst. Der grundlegende Prozess ist die chemische Verwitterung, welche sich in Hydrations-, Kohlensäure- und Lösungsverwitterung aufgliedert.
Hydration bezeichnet den Übergang eines Minerals in die wässrige Verwitterungslösung. Bei der Kohlensäureverwitterung werden unlösliche Carbonate durch kohlensäurehaltiges Wasser in leicht lösliche Bicarbonate überführt. Voraussetzung für diesen Prozess ist das Vorhandensein von Wasser und die Beteiligung von Kohlendioxid.
Die chemische Reaktion zur Lösung von Kalziumkarbonat lautet:



Die Gesamtgleichung lautet:

Dieser Prozess ist beliebig umkehrbar und kalkgesättigte Lösungen kohlensäurehaltigen Wassers können diesen durch Wiederausfällung von Kalziumkarbonat als Travertin oder Tropfstein neu bilden, aber auch kalkgesättigte Lösungen können durch Mischungskorrosion von neuem aggressiv werden.
Die Kalkausfällung ist vom Gasaustausch abhängig. Es ist kein Verdunstungsvorgang, sondern ein Auskristallisierungsvorgang, der sich über Jahrtausende erstreckt. Während kohlensäurehaltiges Wasser durch Karst fließt, verliert es an Fließgeschwindigkeit, bildet Tropfen und gibt dabei CO2 ab, der sich dann als Sinter CaCO2 ablagert und Tropfsteine (Stalaktiten) bildet. Der herabfallende Tropfen enthält einen Rest an Kalziumkarbonat und bildet an der auftreffenden Stelle den Stalagmit. Wachsen Stalaktit und Stalagmit säulenartig zusammen, werden sie als Stalagnat bezeichnet.
Kommen wir nun zu deinen Aufgaben:
Als Hilfsmittel benötigst du ein paar Spritzer Zitronensaft und „Werkzeug“ zum bestimmen der Mohshärte.
Noch ein paar Worte zur Mohshärte:
Die Feststellung der Härte erleichtert das Bestimmen eines Minerals. Die Mohshärte wurde von dem deutsch-österreichischen Mineralogen Friedrich Mohs (1773-1839) eingeführt. Bei der Härteprüfung nach Mohs werden Mineralien untereinander oder mit scharfkantigen Vergleichsgegenständen geritzt. Mohs reihte die Mineralien in einer Skala von 1-10 ein, wobei dem Talk als weichstes Mineral den Wert 1 zugeordnet wurde, während der Diamant als härtestes Mineral die Härte 10 erhielt.
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Mohshärte
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Mineral
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Hilfsprüfung
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Schleifhärte absolut
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1
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Talk
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mit Fingernagel schabbar
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0,03
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2
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Gips
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mit Fingernagel ritzbar
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1,25
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3
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Calcit
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mit Kupfermünze ritzbar
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4,5
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4
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Fluorit
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mit Messer leicht ritzbar
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5
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5
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Apatit
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mit Messer noch ritzbar
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6,5
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6
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Orthoklas
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mit Stahlfeile ritzbar
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37
|
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7
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Quarz
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ritzt Fensterglas
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120
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8
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Topas
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ritzt Quarz
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175
|
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9
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Korund
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ritzt Topas
|
1000
|
|
10
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Diamant
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ritzt Korund
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140000
|

1. Begib dich zu den Listingkoordinaten und finde einen Kalkstein, wie auf dem
Beispielbild zu sehen.

a) - Ermittle die Mohshärte des hier vorkommenden Gesteins.
b) - Tropfe etwas von dem Zitronensaft auf eine frisch „geritzte“ Stelle und beschreibe die
Reaktion. Welcher Zusammenhang besteht aus der Reaktion und Entstehung einer
Karsthöhle?
Logbedingungen: (geändert am 30.06.2019)
Sendet mir zuerst die Antworten auf die Fragen 1a und 1b über das Kontakformular in meinem Profil zu.
JEDER Account der loggt muss mir auch seine individuellen Antworten zusenden!
Es darf dann gleich online geloggt werden. Sollte es Probleme geben, setze ich mich mit euch in Verbindung.
Logs ohne ein vorheriges Zusenden der Fragen werden kommentarlos gelöscht!
Ein Foto von Euch oder eines persönlichens Gegenstandes vor Ort und/oder beim Ermitteln der Lösungen als Fotobeweis ist laut der Guidelineänderung vom 10. Juni 2019 wieder zulässig und wird von mir auch verlangt. Logs ohne Fotobeweis werde ich dementsprechend ebenfalls kommentarlos löschen!
Quellen: wikipedia.de, klett.de, mineralienatlas.de
Bilder: SaMaKu