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Der Dornbusch Traditional Cache

This cache has been archived.

John_Koenig: Hallo reikerei,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit freundlichem Gruß

John_Koenig

Volunteer Geocaching.com Reviewer

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Hidden : 3/7/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Mit diesem Cache möchte ich euch den schönen Stadtteil Dornbusch näher bringen!

Wenn ihr hierher kommt, schaut mal in der Bücherschrank, kauft was in der Ladenzeile ein oder entspannt ein wenig im nahe gelegenen Sinaipark. Auch eine Cacherunde in der Gegend bietet sich natürlich an.


Entstehung

Den Namen verdankt Dornbusch der Tatsache, dass das Gebiet an der Eschersheimer Landstraße zwischen den beiden 1910 zu Frankfurt eingemeindeten Stadtteilen Ginnheim und Eckenheim zur Jahrhundertwende noch fast nur aus Dornbüschen bestand, die vermutlich im späten Mittelalter einen Teil der Frankfurter Landwehr darstellten. Die Südgrenze des Stadtteils Dornbusch entspricht ungefähr der Grenze des alten Frankfurter Territoriums vom Mittelalter bis zur Annexion durch Preußen 1866. Hier verlief mit dem Diebsgrundweg, dem heutigen Marbachweg, ein Teil der mittelalterlichen Via Regia.

Überregional bekannt ist der Name des Stadtteils vor allem durch das Funkhaus am Dornbusch des Hessischen Rundfunks. Es liegt allerdings knapp jenseits der Grenze im südlich gelegenen Stadtteil Nordend.

Zwischen Dornbusch und Eschersheim, das sich 1938 bereits bis zur Hügelstraße ausgedehnt hatte, gab es bis nach dem Zweiten Weltkrieg immer noch große Flächen östlich der Eschersheimer Landstraße, die von Großgärtnereien wie der Sinai-Gärtnerei besetzt waren, dazu zählte auch Deutschlands wohl größte Fliederzucht. Der Stadtteil Dornbusch entstand erst 1946 aus Teilen von Ginnheim und Eckenheim und wuchs nach dem Rückzug der Gärtnereien ins Taunusvorland auch mit Frankfurt-Eschersheim zusammen. Die zum Teil schon vor dem Ersten Weltkrieg vorhandene Bebauung reicht bis in die Gründerzeit zurück, als nicht nur die benachbarten Stadtteile Westend und Nordend stark expandierten und vor allem entlang der Ausfallstraßen und außerhalb des Alleenrings gebaut wurde. Das Dichterviertel westlich der Eschersheimer Landstraße und das Bertramsviertel südlich des Marbachwegs gehörten schon damals zu den bevorzugten neuen Wohngebieten in Frankfurt.

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist das kunstvoll gestaltete riesige Buntglas-Fenster mit nahezu 20 Quadratmetern an der nördlichen Außenwand der 1960 erbauten und 2004 vollständig umgebauten evangelischen Dornbuschkirche. Die Frankfurter Architekten Meixner Schlüter Wendt schlugen der von einem Besucherrückgang betroffenen Gemeinde vor, die Kirche zu einem größeren Teil abzubrechen und lediglich den Altarraum als Kirchenraum zu belassen. Der gewonnene Platz zum stehenden Glockenturm wird heute für Veranstaltungen der Gemeinde wie Weihnachtsmarkt genutzt. Der Glockenturm gilt, zumindest für die christlichen Bewohner des Stadtteils, weiterhin als ein Wahrzeichen. Auf dem jährlich in Barcelona stattfindenden World Architectural Festival des Jahres 2008 wurde der Entwurf von Meixner Schlüter Wendt in der Kategorie Religion and Contemplation ausgezeichnet.

 

Im Süden des Stadtteils liegen die ca. vier Hektar große Bertramswiese, heute ein Sportgelände, und der Bertramshof. Er wurde 1888 als Meierei durch Freifrau Louise von Rothschild erbaut. Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden von hier aus große Teile der heute bebauten Flächen des Stadtteils bewirtschaftet. Der Bertramshof ist ein aus roten Hartbrandziegeln erbautes Ensemble aus Stallungen, Scheunen, Gutshof und Wasserturm. Es steht unter Denkmalschutz und wurde vor einigen Jahren restauriert. Heute beherbergt der Bertramshof Hörfunkstudios des Hessischen Rundfunks, die hr Werbung GmbH, die Pensionskasse Rundfunk und die Produktionsgesellschaft Degeto.

Ihren Namen haben der Bertramshof, die Bertramswiese und die benachbarte Bertramstraße von Heinrich von Bertram, einem Frankfurter Patrizier, der 1660 den mittelalterlichen Kühhornshof erwarb, einen mit Ringgraben und Verteidigungsturm bewehrten mittelalterlichen Gutshof, ein wichtiger Bestandteil der Frankfurter Landwehr. Auch trug er einige Zeit den Namen Knoblauchshof, nach dem Frankfurter Patrizier Jakob Knoblauch, der diesen Hof 1323 gekauft hatte. Die erste Frankfurter Wasserversorgung in Form gekoppelter Galeriebrunnen wurde auf dem nahegelegenen Knoblauchsfeld installiert. Der Hof wurde 1868 abgebrochen, lediglich der Turm blieb erhalten. Er steht auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks, das allerdings schon zum Stadtteil Nordend gehört.

Westlich der Eschersheimer Landstraße auf dem historischen Grünhof-Gelände liegt das ehemalige Henry-und-Emma-Budge-Heim. Das zweigeschossige Gebäude im Bauhausstil wurde 1928 bis 1930 durch die Architekten Mart Stam, Ferdinand Kramer, Werner Moser und Erika Habermann im Auftrag der amerikanischen Stifter errichtet. Nach dem Krieg lag das Heim auf einem bis 1995 vom amerikanischen Militär genutzten Gelände. In seinen Räumen war eine Zahnklinik untergebracht. Seit 2001 befindet sich hier wieder ein Altenheim („Grünhof im Park“).

Als Anne Frank (1929–1945) geboren wurde, lebte ihre Familie im Haus Marbachweg 307. Von 1931 bis zur Emigration 1934 wohnte die Familie Frank dann in der Ganghoferstraße 24 im Dichterviertel.

In der Villa an der Ecke Inckusstraße/Wanebachstraße befand sich von August 1945 bis Mitte 1946 das europäische Hauptquartier des amerikanischen Soldatensenders American Forces Network.

Der Stadtteil wird erkennbar durch die Eschersheimer Landstraße in einen Ost- und einen Westteil gespalten. Dornbusch ist außerdem durch die U-Bahn Frankfurt geprägt, die hier ausschließlich oberirdisch verkehrt. Der Linienast A (U1, U2, U3 und U8) besitzt eine eigene Trasse inmitten der Eschersheimer Landstraße. Von vielen Anrainern werden die größtenteils unüberwindbaren Gleise als störende Zerteilung angesehen. Am Ostrand des Stadtteils verkehrt die U5 straßenbahnartig auf der Eckenheimer Landstraße.

Der auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei gestaltete Sinaipark wird als Freizeiteinrichtung mit mehreren Spielplätzen genutzt. Im südöstlichen Teil dieses Parks liegt die unter Naturschutz stehende sogenannte Sinai-Wildnis, ein wildbewachsenes circa ein Hektar großes Gelände, das nur von schmalen Pfaden durchzogen wird. Mit dem Klimsch-Park auf der gegenüberliegenden Seite der Eschersheimer Landstraße bildet der Sinaipark einen Grüngürtel, der sich bis nach Ginnheim durchzieht und dem nur ein Übergang für Fußgänger und Radfahrer über die Eschersheimer Landstraße fehlt.

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Quelle: de.wikipedia.org/wiki/frankfurt-dornbusch (Zugriff 3.3.2015)

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Noch ein Geheimtip ;) : Jeden Dienstag von 8-18 Uhr findet ihr hier um die Ecke einen sehr empfehlenswerten Wochenmarkt, mit allem, was das Herz begehrt.

Viel Spaß beim Cachen!

 

Die Schwierigkeit ergibt sich hier vor allem durch die Muggels, sie kommen hier (vor allem tagsüber) von allen Seiten. Sie sitzen u.a. auch in haltenden Autos, daher bitte Augen auf beim Cache-'kauf'! ;)

Legt den Cache wieder genau so & unauffällig zurück, damit er lang überlebt. Danke!

Additional Hints (Decrypt)

Zntragn

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
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N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)