Wiesental
Ihr befindet euch hier an Station 4 des Rundwegs Pöppelsche Tal bei Anröchte. Dieses ist ein Weg des Projekt "Kulturlandschaft Hellweg".
Für die Nachwuchscacher sollte hier immer was zu finden sein. Getauscht werden muss nicht
Das Tal der Pöppelsche ist das bekannteste und landschaftlich beeindruckendste Trockental im Hellwegraum. Die idyllisch anmutenden Wiesen und Weiden im Tal laden zu einem erholsamen Spaziergang ein.
Ursprünglich lagen die Bäche in den Tälern hier verborgen in einem feuchten Wald aus Erlen, Weiden und Schwarzpappeln. Mit der Nutzung durch den Menschen änderte sich das Bild: Man begann die Bachtäler zu roden und langsam in Wiesen bzw. Weiden umzuwandeln. Noch bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts war es üblich, das Vieh in den Wald zur Waldweide, der so genannten „Hude“, zu treiben.
Da die Tiere im Wald große Schäden anrichteten, wurde die Waldweide schließlich verboten. So wurden die fruchtbaren Weideflächen in den Tälern immer kostbarer. Man brauchte sie als Viehweide und zur Produktion von Heu für die langen, kalten Winter.
Aus wirtschaftlicher Sicht sind die kleinen Wiesentäler heute vielerorts unrentabel geworden. Zum Glück hat die historische Nutzung des Wiesentals ganz nebenbei einen außerordentlich vielfältigen und artenreichen Lebensraum geschaffen. Durch die Ausweisung der Pöppelschen als Naturschutzgebiet kann eine extensive, also naturschonende Nutzung der Wiesen beibehalten werden. Ohne sie würde das Wiesental im Zuge der natürlichen Entwicklung langsam wieder zu Wald werden.
Festes Schuhwerk ist von Vorteil
Ihr befindet euch hier in einem Naturschutzgebiet. Die Wege müssen zu keiner Zeit Verlassen werden