Eine kleiner Cache am Wegesrand, so für zwischen durch und passend zum Zeitpunkt der Veröffentlichung!
Hildegard von Bingen sah in ihr eine "spriessende Grünkraft" und sprach von "viriditas", der Kraft, die alles wachsen und grünen lässt.
Die Pflanze
Im Frühjahr wachsen als erstes die Blätter des Allium ursinum. Sie sind länglich, lanzettähnlich, weich und ähneln den Blättern des Maiglöckchen. Beim Allium ursinum werden lediglich die Blätter geerntet. Dies am besten vor der Blüte. Dann sind die duftenden Blätter besonders zart und lecker.
Während des Frühlings wachsen aus der Blattrosette mehrere 10 bis 50 cm hohe, aufrechte Stengel, die Trugdolden mit weissen, sternenförmigen Blüten tragen.
Vorsicht beim Sammeln !
Allium ursinum kann beim Sammeln im Wald mit den Blättern giftiger Pflanzen verwechselt werden. Dies sind vor allem das Maiglöckchen, die Herbstzeitlose und der Gefleckte Aronstab. Aus diesem Grund sollten die Blätter vor dem Pflücken genauestens geprüft werden.
Wilder Allium ursinum - Blätter prüfen
Ein sicheres Merkmal ist der Geruch der Blätter. Diese riechen beim Allium ursinum eindeutig stark nach Knoblauch. Ist das bei den betroffenen Blättern
nicht
der Fall, handelt es sich
nicht
um Allium ursinum. Bestehen Zweifel, einfach ein Blatt zerdrücken und an die Nase halten.
Wer unsicher ist, kann Bärlauch in der Saison auch frisch im Handel kaufen.
Weitere Informationen und leckere Rezepte über den "Allium ursinum" findet Ihr im Netz.
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