In den letzten Monaten häuften sich im oberbayerischen Raum, vor allem in den Wäldern um die Kreisstadt Weilheim, unbestätigte Sichtungen von bis dato unbekannten Wesen. Verlässliche Zeugenaussagen oder gar Fotos aus der Nähe gibt es keine. Es soll sich um menschenähnliche Zweibeiner handeln, allerdings mit seltsam verzerrten maskenartigen Gesichtszügen. Die Sichtungen ereigneten sich fast ausnahmslos im Wald, wo die Wesen überwiegend in Baumwipfelhöhe gesehen wurden, bevor sie sich mit - wie manche Zeugen berichteten - "affenartiger Geschwindigkeit" aus dem Staub machten.
Im Volksmund macht bereits der Begriff vom "Oberland-Yeti" oder dem "Affenmenschen von Weilheim" die Runde. Führende Biologen vertreten die Theorie, dass es sich möglicherweise um eine Art Retro-Evolution von homo sapiens "zurück auf die Bäume" handeln könnte. Da die maskenhaften Gesichter ein hervorstechendes Charakteristikum dieser neuen Menschenspezies zu sein scheinen, wurde ihr der wissenschaftliche Name homo larvatum weilheimensis (= "der maskierte Mensch aus Weilheim") zugeteilt.
Um h. larvatum genauer erforschen zu können, wurden Teams von Wissenschaftlern in das mutmaßliche Verbreitungsgebiet entsandt, um Spuren und Artefakte dieser Spezies zu sammeln. Und tatsächlich gelang ein sensationeller Fund! An einem kleinen Stoffsäckchen, das sich in über 25 Metern Höhe im Geäst verfangen hatte, fanden sich Spuren von DNA, die keinem bekannten Tier (inkl. homo sapiens) zuzuordnen ist. Es handelt sich offensichtlich um DNA von h. larvatum. Der entscheidende Abschnitt enthielt folgende Nukleotidsequenz:
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Diese extrem ungewöhnliche Sequenz kann nach derzeitigem Kenntnisstand nur künstlich erzeugt worden sein. Wir haben es also mit einem genetisch modifizierten Organismus zu tun! Eine genauere Untersuchung der Sequenz brachte eine weitere Sensation ans Licht: Der DNA-Abschnitt stellt eine verschlüsselte Nachricht dar! Wie unsere Kryptoanalytiker herausgefunden haben, wurde durch Kombination einer alten Kodiermethode und eines noch älteren Verschlüsselungsverfahrens ein geographischer Ort in das (Pseudo-)Protein "geschrieben". Wir vermuten stark, dass an diesem Ort das Geheimnis von h. larvatum zu finden ist: Was hat es mit dem "Maskierten Menschen" auf sich? Wurden vielleicht gewöhnliche Menschen, also Exemplare von homo sapiens, zwangsweise genetisch manipuliert und zu homo larvatum gemacht? Wenn ja, um wen handelt es sich?
Leider hat unser Team nicht die nötigen Spezialisten, um diesen potentiell hochgefährlichen Außeneinsatz durchzuführen. Dafür benötigen wir Dich! Die Luftaufklärung hat ergeben, dass sich an der Zielposition ein größerer Baum befindet. Begib Dich zu den Koordinaten, klettere so weit wie möglich nach oben, und ...

... Fortsetzung im grünen Geochecker 