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Kapelle Neunzen Traditional Cache

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fritz1965: Vielen Dank fürs vorbeischauen GlG

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Hidden : 3/14/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Es ist nicht notwendig die Kapelle zu berühren oder zu betreten. Viel Spaß und GlG Fritz1965 Neunzen Das Gut "Nicen", eine Schenkung des Garser Burggrafen, gehörte zu den älteren Stiftungsgütern des 1138 gegründeten Klosters Zwettl. Neunzen scheint zwischen 1156  und 1209 in Urkunden der Päpste Hadrian IV., Alexander III. und Innozenz III. auf. Der Name "Neitzen" leitet sich vermutlich von Nizzo ab, dem Vater des Hadmar von  Kuenring, des Gründers von Stift Zwettl. Die Blütezeit der "Curia Neytzen", des Wirtschaftshofes des Stiftes Zwettl, fällt in das 14. Jahrhundert. 1530 verkaufte der Abt  Erasmus Leisser von Stift Zwettl, um die vom Kaiser ausgeschriebene Türkensteuer entrichten zu können, den Hof Neunzen an seinen Bruder Sigmund, königlichen Kriegsrat  und Oberstfeldzeugmeister. Dessen Sohn Christoph Leisser ließ den damals öden Hof zu einem Schloß ausbauen und errichtete eine Schäferei, ein Bräuhaus, Gartenhaus und  die Hofmühle bei Wurmbach. Da die Leisser sich zur Lehre Luthers bekannten, wurden die Gottesdienste in der Schloßkapelle von Pastoren gefeiert. 1619, in den  Anfangsjahren des Dreißigjährigen Krieges, wurde der "Neizenhof" niedergebrannt. Joachim Freiherr von Windhag, ab 1658 Besitzer, ließ das Schloß neu erbauen, ebenso  die Schloßkapelle (etwas vor 1665). Die Güter Groß-Poppen und Neunzen speisten die von Windhag testamentarisch eingerichtete, bis heute bestehende Stiftung. Nach 1848,  nach der Aufhebung des Feudalstaates und der Grundherrschaft, wurde das Schloß verkleinert und in ein einfaches Försterhaus umgewandelt. Das Dorf Neunzen entstand erst, als nach 1793 die drei Herrschaftshöfe und deren Gründe an Bauern verkauft wurden. 1938 bestand der Ort aus 27 Häusern. Im 19. Jahrhundert wurden Teile der ehemaligen Bauten abgetragen. Das  Schloß stand etwa 200 m südöstlich der Ortskapelle. Die Schloßkapelle wurde 1859 ganz aufgelassen, hatte aber trotzdem noch im Jahre 1938 ihr Spitzbogengewölbe. Oberst Oberleitner: "Vor 1955 haben Austro-Russen das  ehemalige Schloß mit der Kapelle abgetragen. Die Frau Rötzel weiß noch Bescheid. Ihr Vater war da noch Förster bei den Russen. In den Jahren nach 1960 hat das  Bundesheer von den Schutthaufen Ziegel herausgeputzt zur Instandsetzung im Lager Kaufholz." Die Kapelle bestand 1984 noch im Gesamten wie ein Rohbau. Fenster und Türstöcke fehlten. Das Innere der  Kapelle: kein Inventar, dafür zwei Löcher in der Decke - oberhalb des Altarraumes und im Langhaus - sowie ein Loch in der Apsis im Norden. Seit Sommer 1989 gibt es auch die letzten vier der einst 27 Häuser von Neunzen nicht mehr, sie wurden abgetragen. Dafür wurde wenigstens das Gemäuer der Kapelle  größtenteils wiederhergestellt. Die Renovierung der Kapelle in Neunzen war das letzte Werk von Oberst Oberleitner. Leider hat er die Fertigstellung nicht mehr erlebt. Der Minnesänger Kol Aus Neunzen stammte der mittelalterliche Minnesänger Kol von Niuntzen (um 1300), der zum Gefolgekreis der Kuenringer gehört haben dürfte.  Einige seiner Gedichte,  Vagantenlieder mit derb-realistischem Charakter, sind in der berühmten Manessischen Liederhandschrift enthalten. Kaum 10 km von Neunzen entfernt, direkt an der Grenze des Entsiedlungsgebiets, lag der mittelalterliche Ort Walthers, der nach neuesten Erkenntnissen als Heimat des  größten Minnesängers deutscher Sprache, Walther von der Vogelweide, sehr wahrscheinlich ist.

Additional Hints (Decrypt)

Oyvgmfpuhgm hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)