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Bauernleben Traditional Cache

This cache has been archived.

Clean-Air: English version below:

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Hallo Cacheowner

Dieser Cache wird archiviert, weil er schon lange deaktiviert ist und keine Wartung durchgeführt wurde.

Gruss
Clean-Air / Cache Reaper

ACHTUNG: Bei Rückfragen wende dich nicht an Clean-Air, sondern an den Reviewer, der den Cache publiziert hat.

Hi cacheowner

This cache is archived because it has been deactivated for a long time and no maintenance has been done.

Best regards
Clean-Air / Cache Reaper

Note: If you have any questions, don’t contact Clean-Air but the Reviewer who has published your cache.

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Hidden : 3/13/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

In Oberscherli bin ich aufgewachsen und habe da meine Jugendjahre verbracht. Mit den Caches möchte ich euch die Geschichte vom kleinen Dorf Oberscherli und Umgebung ein wenig näher bringen.

Bitte tauscht fair: tauscht besser, gleich oder gar nicht.

Parkplätze hat es beim Schulhaus.


Bauernleben

Das Bauernleben gestaltete sich äusserst einfach und karg. Vor 1800 hiess es: «Die Landwirtschaft ist kein Gewerbe, sondern ein Amt. Der zeitliche Besitzer von Grund und Boden ist ein Meier Gottes. Er verwaltet im Namen der Gemeinschaft die Güter, die Gott für alle Erdenfrucht festgesetzt hat.» Das änderte sich, als der Berner Patrizier Tschiffeli um 1760 eine Landwirtschaftsreform propagierte und vorzeigte. Die Dreifelderwirtschaft wurde durch die Einsaat von Hülsenfrüchten und Klee in die Brache verbessert, die Kühe blieben im Stall, der Hofdünger, Klee und neue Grassorten erhöhten den Acker- und Wiesenertrag und vielenorts wurden Kartoffeln angebaut. Hundert Jahre später entwickelte Justus Liebig den Kunstdünger, was die Erträge nochmals steigerte. Nun galt: «Die Landwirtschaft ist ein Gewerbe mit dem Zweck, durch Produktion pflanzlicher und tierischer Stoffe Geld zu verdienen, mit dem Zweck des höchstmöglichen Gewinns.»

Durch die Gründung der Talkäsereien verbesserten sich die Einkünfte der Bauern erheblich («Die Käserei in der Vehfreude» von Jeremias Gotthelf). 1866 konnte die erste Käserei in der Au eingeweiht werden, vorerst im Gebäude der aufgegebenen Nagelschmiede. 1966 wurde der Käsereibetrieb in der Au und 1996 auch die Milchsammelstelle zugunsten der Hofabfuhr aufgehoben. Durch die Konzentration in der Landwirtschaft sind allein um Oberscherli 20 Klein- und Mittelbetriebe eingestellt worden. Das Land wurde an junge, zielstrebige Bauern verpachtet oder als Bauland verkauft.

Quelle: Ortsverein Oberscherli "Text Hans Tanner"

 

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