Skip to content

Altes Schulhaus Traditional Cache

This cache has been archived.

th.p.e: Versteck nicht mehr vorhanden.

More
Hidden : 3/13/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

In Oberscherli bin ich aufgewachsen und habe da meine Jugendjahre verbracht. Mit den Caches möchte ich euch die Geschichte vom kleinen Dorf Oberscherli und Umgebung ein wenig näher bringen.

Parkplätze hat es beim Schulhaus.


Altes Schulhaus

Dem ersten Lehrer in Oberscherli, Ullrich Tanner, stand 1720 ein Taunerhäuschen mit einer Schulstube und einem Lehrerstübli zu. 1780 wurden in der Gemeinde Köniz fünf Schulen aufgeführt, darunter als zweitgrösste (!) mit 73 Kindern Oberscherli. Der Jahreslohn des Lehrers betrug 16 Kronen und 8 1/3 Mäss Dinkel sowie 2 Kronen für das Vorsingen in der Kirche. Gelehrt wurden Buchstabieren, Lesen, Schreiben, Psalmen und Katechismus sowie ganz wenig Rechnen: Später kamen etwas Geographie und Naturlehre dazu. Im Winter hatten die Kinder täglich ein Holzscheit für die Heizung mitzubringen. Bald wurde geklagt, dass sie dasselbe vergessen und dann unterwegs eines stehlen oder einen Zaunstecken mitlaufen lassen würden. Um ein genügendes Einkommmen zu erzielen, betrieben die Lehrer ein kleineres landwirtschaftliches Heimwesen, oder sie woben und schusterten in der Schulstube. Verbesserungen im Schulwesen brachte die liberale Berner Verfassung von 1831. Im Jahr darauf wurde das Häuschen um ein Stockwerk erhöht und ein «Gehülfe» angestellt. Den Unterricht besuchten nun 65 Knaben und 49 Mädchen. 1859 erhielt Oberscherli endlich ein richtiges Schulhaus für zwei Klassen, eine Lehrer- und eine Lehrerinnenwohnung mit gemeinsamer Küche. Die «Abtritte» bestanden aus zwei Löchern über dem «Bschüttloch», vorerst (um Geld zu sparen!) ohne Trennwand zwischen Buben und Mädchen. Der Hausbau kostete Fr. 9'306.75. Ab 1882 erhielten der Lehrer und die Lehrerin pro Jahr einen Kredit zum Ankauf eines Besens und einer Handschaufel. Für das Wischen erhielten sie Fr. 4.- bzw. Fr. 3.- pro Jahr! Der Jahreslohn betrug nun Fr. 600.- und Fr. 300.- Staatszuschlag. 1920 vermochten die beiden Schulstuben die 120 Kinder kaum mehr zu fassen. Ein neues Schulhaus wurde geplant. Aber des Standortes wegen entzündete sich ein Streit, der auch Freunde verfeindete. Die Schlatter und Ulmizer wollte das neue Schulhaus im Schlatt haben, die Oberscherler in Oberscherli. Beinahe kam ein Kompromiss zustande: Nüchtern, zwischen Schlatt undOberscherli.

Nun entschied der Gemeinderat, die Schüler von Ulmiz hätten ab Neujahr die Schule Schliern zu besuchen, weil deren Schülerzahl niedriger war. Doch nach Neujahr erschienen die Ulmizer Kinder wieder in Oberscherli und

baten frierend um Einlass. Der Lehrer Gottfried Schmied liess sich erweichen, wurde aber von der Gemeinde gerügt, er habe die Kinder wegzuweisen. Am folgenden Tag wiederholte sich das Spiel. Die Gemeinde drohte mit Polizeiaufgebot und dem Lehrer mit Lohnverweigerung. Nun beugten sich die Ulmizer dem Diktat.

Quelle: Ortsverein Oberscherli "Text Hans Tanner"

 

 

 

 

 

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Yvaxf bora "Onhzfgehax"

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)