Bei den Eisenerzvorkommen am Grazer Buchkogel handelt es sich um Brauneisensteine, die sich in Karstschloten und Karren im und auf dem Devonkalk des Grazer Paläozoikums durch Verwitterung gebildet haben. Das vorkommende Mineral ist Limonit, also ein hydratisiertes Eisenoxid, wobei das hiesige Vorkommen einen beträchtlich hohen Anteil an Arsen aufweist. Die Mächtigkeit des Vorkommens beträgt 0.1-0.8m und ist auf ca. 400m in Streifen verfolgbar, die Erzzonenbreite ist ca. 40m.
Die Schürfarbeiten begannen am 1. 8. 1939 und erschlossen angeblich etwa 50 000t Erz. 500t wurden bis zum 1.3.1960 abgebaut und als Zuschlag für Siemens-Martin Öfen, als Tempererz und als Farberde verkauft.
Am Buchkogel wurde bereits im Mittelalter Erz abgebaut, die dafür typischen Schlacken können heute noch dort gefunden werden.
In der Planskizze erkennt man ein Fördersystem mit einer Rolle und einem Bremsberg, welches ungefähr entlang des heutigen Wanderweges 2b verlaufen sein muss. Das Mundloch ist mit einem Dreieck gekennzeichnet ("Schurfstollen") und der unterirdische Verlauf des Stollen gut zu erkennen.

Vom Betreten des Stollens wird ausdrücklich abgeraten, der Cache befindet sich ausserhalb. Vor allem im Sommer kann aufgrund der dichten Vegetation langes Beinkleid von Vorteil sein.
English Version
The ore deposit on the Buchkogel in Graz mainly consist of limonite which has been formed by weathering in karst cavities of and on Devonian Limestones of the Graz Paleozoic. The limonite of the Buchkogel show elevated amounts of arsenic. The deposit is about 0.1m-0.8m thick and can be traced in a distance of about 400m along stripes. The thickness of the ore zone is about 40m.
Mining started on August 1st of 1939 and lasted until March 1st 1960. Inferred mineral resources of the Buchkogel are probably 50 000 tons. 500 tons have been mined and sold as temper-ore and colouring-earth.
Typical slag reminders prove, that already in the medieval age iron has been mined at the Buchkogel.
The plan drawing depicts a conveying system with a raise ("Rolle") and a mine incline, which must have been located approximately along today´s hiking trail 2b. The mine entry is marked with a triangle ("Schurfstollen") and the underground part of the mining area can be seen.
It is definitely not recommended to enter the tunnel, the cache is located outside. Especially in summer long trousers could be of an advantage due to the vegetation in that area.
Quelle: Friedrich, O.M.F. (1968): Die Vererzung der Ostalpen gesehen als Glied des Gebirgsbaues. Archiv für Lagerstättenforschung in den Ostalpen, 8, 105-106.
Version 1.0, 2015-03-19: Initial Version