Da in unserer unmittelbaren Umgebung kaum Caches liegen, haben wir uns gedacht das zu ändern. Im Vordergrund soll hier der Rätselspaß stehen. Wenn ihr die Finals der insgesamt 15 Mysteries besucht, kommt ihr auch an Plätze, an denen es sich lohnt einfach mal den Blick schweifen zu lassen.
Da ihr meistens an Feldwegen parken müsst, parkt bitte so, dass die Landwirte mit ihren Maschinen vorbei kommen.
In allen Finals findet ihr Bonuszahlen damit ihr, wenn ihr alle Fragezeichen eingesammelt habt, auch den Bonus holen könnt.
Die Koordinaten sind mit einer Genauigkeit von 3-5 m eingemessen. Mit Laubdach kann es ja üblicherweise ein bisschen schwanken.
Das Rätsel:
Die Mondvögel
Vor langer Zeit war es so, dass der Mond allabendlich seine Runden drehte und zunehmend müder wurde. Da beschloss er, nicht jede Nacht und nicht den ganzen Monat in5voller Pracht zu scheinen.
Die Menschen auf der Erde genossen aber2das helle Licht in der Nacht, denn es leuchtete ihnen den Weg. Doch der Mond verlor immer mehr an Kraft und sein Leuchten ließ nach. So fragte er seine Freunde,0die Mondvögel, was er denn tun könne. „Ich bin so müde“, sprach der zu ihnen, „mein Glanz geht dadurch verloren und ich möchte so gern ausruhen und selbst einmal schlafen.“ Die Mondvögel2antworteten: “Lieber Freund, wir werden eine Lösung finden. Vertraue uns. Wir werden jetzt vier Wochen fort sein und wenn wir zurückkommen, ist alles gut.“, sprachen sie und flogen davon.
Der Mond seufzte7und versprach zu warten. Es war für ihn eine lange Zeit und er verlor noch mehr an Leuchtkraft. Die Menschen auf der Erde bemerkten dies an dunklen Schatten, die sie sehen konnten und machten sich große Sorgen.
Nach vier Wochen kehrten6seine Freunde zurück und erzählten dem Mond freudig: „Es ist alles vorbereitet. Komm mit und du wirst es sehen.“ Der Mond verließ seinen Platz am Himmel9und auf der Erde wurde es zunehmend dunkler. Nach fast zwei Wochen gelangten die drei Freunde auf eine Himmelslichtung. Ganz ruhig0war es dort und wunderschön. Auf der Lichtung stand ein Baum, umgeben von Himmelsgrass, das in der Dunkelheit leicht silbrig leuchtete. Der Baum streckte dem Mond seine Äste1entgegen und sprach:„Komm lieber Mond, lass dich auf meinen Armen nieder, auf mir kannst du dich ausruhen.“
Da ließ sich0der Mond nicht zweimal sagen. Als er von den Ästen des Baumes sanft gehalten wurde, fiel er in einen tiefen Schlaf.
Die Mondvögel bestäubten ihn mit Sand, sodass er angenehme2Träume hatte. Der Mond schlief sehr lange. Nach zwei Wochen wachte er auf und fühlte sich erholt. „Nun muss ich wieder los. Ich muss doch wieder für7die Menschen auf der Erde leuchten.“
So kam es, dass der Mond nur alle vier Wochen in voller Pracht7am Himmel steht. Danach gönnte er sich eine Pause und zieht sich langsam zurück. In dieser Zeit haben die Menschen den Eindruck, er nehme ab. Der Mondbaum erwartet in regelmäßig und hält seine Äste für ihn bereit. Hier kann er ausruhen und träumen, hier fühlt er sich wohl. Wenn er6ausgeschlafen hat, kehrt er zum höchsten Punkt am Himmel zurück. In dieser Zeit wird er wieder voller und die Menschen sprechen vom zunehmenden Mond.
Wenn du am Abend an den Mond denkst, kommen die Mondvögel auch zu dir7und bestäuben dich mit Sand. Denn die Mondvögel sind diejenigen, die uns die Träume bringen.
Der FTF geht an skeleton2013 und Germany! Herzlichen Glückwunsch!