Röderquelle
Hier befindet Ihr Euch an der Röderquelle, genauer gesagt an der Quelle der GROßEN Röder.
Die Quelle befindet sich in 326 m Höhe nahe dem Rammenauer Ortsteil Röderbrunn.
Geschichtliches und Namensgebung:
Urkundlich erscheint der Flussname erstmals 1140 als Redera fluvins. Der Flussname leitet sich wahrscheinlich vom mittelniederdeutschen rét ab, was hochdeutsch Ried bedeutet - mit Schilf bewachsener Bach.
Er taucht in abgewandelter Form im Namen vieler am Fluss gelegener Ortschaften auf, so zum Beispiel in Radeberg und Radeburg.
Allgemeines und Geologisches zum Röderverlauf:
Von ihrer Quelle fließt sie zunächst, mehrfach zu Fischteichen angestaut, bis Radeberg, wo sie als wasserreichsten Nebenfluss die Schwarze Röder aufnimmt. Die Engtalstrecke von Liegau-Augustusbad bis zur ehemaligen Kunathmühle bei Grünberg ist als das malerische Seifersdorfer Tal bekannt.
Die Talform, die sich die Große Röder zwischen Kleinröhrsdorf und Grünberg geschaffen hat, wechselt mehrmals auf Grund der geologischen Beschaffenheit des Untergrundes. Von Kleinröhrsdorf bis zum Beginn des Hüttertales bei Radeberg überwiegt im Zweiglimmergranodiorit das Sohlental mit niedrigen Hängen und meist mit Terrassen. Das Hüttertal selbst und das Seifersdorfer Tal sind dann im anstehenden Grauwackehornfels kerbsohlenartig ausgebildet. Hier erreichen die Hänge an vielen Stellen eine so starke Neigung, dass das anstehende Gestein in Form von Wänden und Klippen hervortritt. Von Grünberg abwärts hinterließ die Röder dann ausgeprägte Terrassen in den Okrillaer Beckensanden.
Bei Ottendorf-Okrilla mündet die Kleine Röder in den Fluss. Sie durchfließt die Städte Radeburg, wo sie nochmals angestaut wird, Großenhain und Gröditz und nach ca. 108 Kilometern mündet sie westlich von Elsterwerda (Brandenburg) als linker Nebenfluss in die Schwarze Elster.
Quellen:
- Überarbeiteter Auszug aus Werte unserer Heimat. Band 27 Dresdner Heide, Pillnitz, Radeberger Land , 1. Auflage. Akademie Verlag, Berlin 1976, S. 41.
Zum Cache:
Der Cache ist etwas entfernt von der eigentlichen Quelle versteckt und da das Signal unter den Bäumen nicht immer so eindeutig ist, schaut doch auch mal auf das Spoilerbild.