Mit diesem Tradi möchte ich euch zu einer Wanderung durch das schöne Wilischbachtal einladen. Es erstreckt sich vom Hofeweg in der Hirschbacher Heide bis zur Teufelsmühle an der Talstraße zwischen Reinhardtsgrimma und Kreischa.
Beachtet bei eurem Besuch bitte unbedingt unten stehende Hinweise
Der Wilischbach sammelt Regenwasser sowie Schneeschmelze vom Südwesthang des Wilischs und des Hermsdorfer Berges.
Auf dem letzten Drittel seines Weges überwindet der Wilischbach innerhalb eines reichlichen Kilometers rund 50 Meter Höhenunterschied, um schließlich in die Lockwitz zu münden. Die damit verbundene Erosionskraft hat zu einem steilen Einschnitt in die Sandsteinplatte der Hirschbachheide geführt und dabei mehrere Meter hohe Felspartien freigelegt. Der untere Talabschnitt trägt daher den Namen Wilischgrund, nach der am Talausgang liegenden Teufelsmühle gelegentlich auch Teufelsgrund genannt. Innerhalb des Einschnittes wachsen vor allem Berg- und Spitz-Ahorn, Eschen, Erlen und Fichten. Man findet hier einige der ältesten und größten Fichten der Umgebung.
Eine naturkundliche Besonderheit im Wilischgrund sind zwei Eisenquellen, die unmittelbar über dem Bach aus dem linken Hang treten. Vor allem im Winterhalbjahr sind die rostfarbenen Quellaustritte deutlich wahrzunehmen.
Ihr könnt eure Wanderung in Hirschbach beginnen, es besteht aber auch die Möglichkeit vom Wanderparkplatz an der Teufelsmühle zum Cache zu gelangen. Man kann den Besuch der Dose auch wunderbar mit der Hirschbacher Heiderunde GC5Q444 verbinden.
Zur Schonung der Natur beachtet bitte folgende Hinweise:
Aufgrund des schlechten GPS Empfanges mit einer Abweichung bis zu 20 Metern gibt es hier einige Suchtips.
Ihr müßt weder zum Bach hinuntersteigen noch ihn überqueren. Auch Kletterein im Hang sind unnötig.
Wenn ihr weiß-gelb-weiß seht, nutzt den schmalen Pfad mit den angedeuteten Stufen ca. 10 Meter nach oben. Ihr werdet dann unter einer Wurzel fündig.
Viel Spaß bei eurer Wanderung und Happy Hunting.