Lyalia Weberling ist alles, bloß kein normales Mädchen. Sie liebt Abenteuer. Kein Wald und keine Stadt sind vor ihr sicher, wenn sie sich auf Schatzsuche begibt. Und immer nach der Devise: „Je schwieriger und kniffeliger der Weg, desto besser.“ Kann Lyalia mal keine Abenteuer in der realen Welt erleben, dann zieht sie sich in die virtuelle Welt zurück. Dort befreit sie Prinzessinnen, löst Mordfälle oder rettet einfach die Welt. Manchmal möchte Lyalia aber auch nur von Abenteuern von anderen Erfahren, z.B. um ihre kombinatorischen Fähigkeiten zu verbessern. Dann schaut sie ihre Lieblingsanimes und lernt dabei schwierige Fälle zu lösen oder das Böse zu besiegen.
Es war ein sonniger Frühlingstag im April. Lyalia sitzt auf einer Bank am Stadtrand und schreibt gerade die Erlebnisse ihrer letzten Schatzsuche auf, als sie einen kleinen Jungen vorbeirennen sieht. Irgendwie kommt er ihr bekannt vor mit seiner großen Brille, dem blauen Jackett und den kurzen Hosen. Als sie darüber nachdenkt, sieht sie, dass er etwas verloren hat. Eine rote Fliege mit einem Mikro auf der Rückseite.
Plötzlich fällt es ihr wie Schuppen von den Augen. Das ist doch A. Sofort schnappt sie sich die Fliege und rennt ihm nach. Sie biegt um die nächste Ecke und sieht nur noch einen gelben VW Käfer wegfahren. „Das muss A gewesen sein. Das war definitiv das Auto von Professor B.“ Da wo gerade noch der Käfer stand, sieht sie ein Blatt Papier zu Boden segeln.

Sie hebt das Blatt auf und fängt an zu grübeln. „Was sind das den für komische Zeichen? Wie finde ich A denn jetzt wieder und wo wollte er hin?“ Nachdem sie eine Weile ratlos auf das Blatt Papier gestarrt hatte, kam ihr eine Idee. Schnell kramt sie einen Stift hervor und fängt an das Rätsel zu lösen. „WTF, alles deutet auf C hin. Aber wo könnt er sein? Wo könnten er und Tsubaki sich aufhalten? A und B sind bestimmt auf dem Weg zu ihnen…“
Lyalia läuft durch die Straßen. Sie ist völlig in ihre Gedanken versunken als ein Junge sie anrempelt. Er kam wie aus dem Nichts. „Er sieht aus wie Soul.“, denkt Lyalia bei sich. Sie sieht grad noch wie er in eine Gasse einbiegt über der ein Schild „Shibusen- Hotel 500m“ hängt. Lyalia fängt an zu lächeln, „Jetzt weiß ich wo A, B und C sich aufhalten!“ Sie rennt in die Richtung, in die das Schild zeigt und tatsächlich, da war es, dass Shibusen Hotel. „Steht das schon immer hier? Ich kann mich gar nicht daran erinnern…“ Sie stürmt in die Hotellobby und tatächlich, da sitzen A, B und C um einen großen Tisch mit einer Menge Papier darauf. Aber nicht nur die Drei sitzen dort, bei ihnen sitzen auch noch Heiji, Tsubaki, sowie Natsu und Lucy von der Magiergilde D.
Völlig verdutzt steht Lyalia mitten im Foyer des Hotels, als A sie anspricht. „Hey du hast ja meine Fliege gefunden! Aber… wie hast uns gefunden? Dieses Treffen hier ist streng geheim.“ „Du hast den Zettel hier verloren, als du in B’s Auto gestiegen bist.“, sagt sie und zeigt ihm das Blatt Papier, welches sie gefunden hatte. „Du hast es tatsächlich geschafft unsere Botschaft zu entschlüsseln und unseren geheimen Treffpunkt zu finden… vielleicht…“ A schaut auf Lyalia, dann zum Tisch an dem die anderen sitzen und dann wieder zu Lyalia. „… kannst du uns ja helfen. Komm mit rüber zu den anderen, dann erkläre ich dir alles.“ Sie gehen gemeinsam zum Tisch an A fängt an zu erzählen. „Vor vier Tagen erhielt die Magiergilde D den Auftrag eine entführte Person wieder zu finden. Natsu und Lucy nahmen den Auftrag an und trafen sich mit den beiden Auftraggebern in Italien. Wie sich herausstellte handelte es sich bei den Auftraggebern um zwei Brüder, die offiziell ihren eigenen Klempnerbetrieb besitzen. Mit der Klempnerei haben die beiden allerdings wenig am roten bzw. grünen Hut, vielmehr sind sie die Leibgarde des Königshauses mit dem Spezialauftrag, die Prinzessin E zu schützen. Es wurden in der Vergangenheit bereits mehrere Entführungsversuche von Prinzessin E durch Dr. Bertram Auser durchgeführt. Nun hat er sein Ziel erreicht und die Prinzessin ist verschwunden. Die beiden Italiener konnten das letzte Versteck von Dr. B. Auser ausfindig machen, fanden allerdings leider nur noch einen Stapel Papier und unseren Freund C zusammen mit Tsubaki vor. Von Ihnen hatten sie auch den Tipp sich an D zu wenden.“ Plötzlich viel ihm C ins Wort. „Mit Rätseln habe ich nicht viel am Hut, ich will Dr. Auser dingfest machen. Also wenn wir sein Versteck finden gehört er mir, denn ich bin der große C!“ Natsu ergriff nun das Wort. „Ums kurz zu machen, wir haben den Auftrag angenommen und von den Italienern die Papiere erhalten. Leider konnten wir damit nicht wirklich viel anfangen, deshalb haben wir uns an Heiji gewandt und nun sitzen wir hier.“ „Ich hab den Kurzen hier natürlich sofort eingepackt und C hat den Treffpunkt bestimmt. Wir haben noch nicht alles entschlüsselt, sind uns aber sicher, dass es sich um Hinweise auf den Aufenthaltsort von Dr. Auser handelt.“, führt Heiji weiter aus. Lyalia warf nun einen Blick auf die Papiere.
Dokument 1
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Dokument 2
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Nachdem sie sich die Papiere eine Weile angeschaut hatten, machte es Klick. „Genau so muss es sein… Hab ihr einen Computer für mich?“ Und nach ein paar Klicks ist das Luftbild von Dr. Auser’s Versteck auf dem Bildschirm. Die Anderen schauen sie ungläubig an. Lyalia wird rot und sagt „Ich löse halt gerne Rätsel und suche Schätze.“. B schaltet sich ein „In der Stadt wohnt die Großcousine 2. Grades meines Onkels Neffen G mit ihrem Freund Kirito. Die beiden sind berühmte Schwertkämpfer und leidenschaftliche VRMMORPG-Spieler. Das wären genau die Richtigen, um das Versteck zu überprüfen.“. Nun spring C auf und fährt dazwischen „Ich bin der Einzige der geeignet ist um Dr. Auser entgegen zu treten!“. „Jetzt beruhige dich doch C. Du bist nun mal mehr als 9000 km weit weg und die Zeit drängt.“, beruhigt ihn Tsubaki. B schnappt sich sein Handy und ruft G an. Nachdem B ihr den Fall geschildert hat, machen Kirito und sie sich sofort auf den Weg zu den übermittelten Koordinaten.
Nach einer gefühlten Ewigkeit klingelt B’s Handy, es ist G „Schlechte Nachrichten, in dem Versteck war niemand. Es sieht so aus als wäre es vor kurzem hastig verlassen worden. Sämtliche Unterlagen wurden verbrannt. Wir konnten jedoch einen kleinen angesengten Teil retten, vielleicht könnt ihr ja etwas damit anfangen.“.
Kurze Zeit später kam die Rezeptionistin an den Tisch und überreichte den Wartenden ein Fax. C reißt es ihr aus der Hand, „Zahlen, nichts als Zahlen, ich war noch nie gut in Mathe. Das nützt uns doch nichts, was gehen mich Dr. Ausers Finanzen an?“. „Ich glaube nicht, dass es sich hierbei um Dr. Ausers Finanzen handelt.“, sagt A. Lyalia wirft einen Blick auf das Fax.

„In welchem Fachbereich hat Dr. Auser eigentlich seinen Doktortitel?“, fragt Lyalia in die Runde. Heiji kramt kurz in seinen Unterlagen, „Soweit ich das hier sehen kann in Informatik. Warum?“. „Dann weiß ich was das hier für Zahlen sind.“, Lyalia setzt sich wieder an den Computer und nur ein paar Klicks später kann sie den Anderen Dr. Ausers Aufenthaltsort präsentieren. „Laut diesem Fax befindet sich Dr. Auser in H. Weiß einer von euch wo das ist?“ „Wir hatten da schon mal einen Auftrag.“, schalten sich Natsu und Lucy beinahe gelichzeitig ein, „Das ist gar nicht weit von hier.“. C springt auf, „Worauf warten wir dann noch?“ und stürmt los. Tsubaki ruft ihm nach, „Aber du weißt doch noch gar nicht wo das ist. Folgen wir Ihm lieber bevor er die ganze Stadt auf den Kopf stellt.“.
Nun überschlagen sich die Ereignisse. Während C und Tsubaki gemeinsam mit Natsu und Lucy Dr. Auser in die Flucht schlagen, suchen die Anderen in H Prinzessin E und befreien sie.
„Danke, dass ihr mich gerettet habt. Ich hätte es keinen Moment länger in den Fängen von Dr. Auser ausgehalten. Aber wie habt ihr mich überhaupt gefunden? Dr. Auser hat immer nur irgendwelches kryptisches Zeug gefaselt und das man ihn nie finden wird.“, sagt Prinzessin E freudestrahlend. „Eigentlich war das hauptsächlich Lyalias Verdienst, sie hatte immer im richtigen Moment die entscheidende Idee.“, gibt A schüchtern zu und schaut dabei auf Lyalia. Prinzessin E nimmt Lyalias Hände „Für deine Hilfe hast du eine Belohnung verdient. Die weiß-pinken Punkte werden dir den Weg zu einem Schatz weisen, du musst nur unter…“
Lyalia schreckt hoch, verwirrt schaut sie sich um „Was war das denn für ein merkwürdiger Allice-im-Wunderland-Traum, da hat ja nur noch der weiße Hase gefehlt. Ich sollte wirklich weniger Anime schauen. Das sah alles so verdammt echt aus… weiß-pinke Punkte…“ Lyalia fällt auf, dass ihr der Kugelschreiber herunter gefallen ist, sie hebt ihn auf und traut ihren Augen kaum als Sie unter die Bank schaut. „Weiß-pinke Punkte… das kann doch nicht… ist das etwa?“ Sie zückt ihr Smartphone, peilt die Richtung und los geht die Schatzsuche.
Lyalia hat die mysteriösen weiß-pinken Punkte unter der Bank gelassen. Wenn du auch den Schatz von Prinzessin E finden möchtest, die Bank steht bei:
N 50° (B-F+D).(E+F)
E 008° (C-G+D+B).(A*H-G-D*E-D)
Die Lösungstabelle soll euch ein treuer Begleiter für den gesamten Cache sein 

Hast du die Bank gefunden?