Burse "Zur Tulpe"
(N 51° 29.221 E 011° 58.144)
Die Burse "Zur Tulpe" war eine 1843 gegründete Burse der Universität Halle-Wittenberg. Das nach ihr benannte Gebäude ist das frühere Hotel garni „Zur Tulpe“, das 1919 von der Universität erworben und 1928 auf Initiative von Paul Menzer durch den Architekten Julius Kallmeyer zum modernen Studentenhaus erweitert wurde. Bestandteil des Erweiterungsbaus war das von Charles Crodel und Gerhard Marcks ausgestattete Musikzimmer, das jedoch im Sommer 1936 auf Anweisung des Kurators Berthold Maaß zusammen mit dem Secco im Gymnastiksaal der Universität in der Moritzburg zerstört wurde, weil seine avantgardistische Gestaltung den nationalsozialistischen Kulturidealen widersprach.
Heute wird das Gebäude als Mensa und Verwaltungssitz der Uni Halle genutzt.
A = Der erste Buchstabe und die Stelle im Alphabet des Wortest, welches unter "Abteilung 3" steht, ergibt die Antwort auf "A"
Thomasianum
(N 51° 29.200 E 011° 58.125)
Das Thomasianum, welches 1910 erbaut wurde, ist die Lehrstätte der Juristen. Nachdem 1945 eine Bombe das Dach getroffen hat, regnete es herein. Daher wurde 1994 ein neues Satteldach gebaut. Zusätzlich wurde auch die Fassade renoviert. Seit einigen Wochen jedoch umstellen Baugerüste das Haus, ein neues Satteldach soll vor Regen schützen, die Fassade wird renoviert. Auch aus dem Grund, das die Uni 300 Jahre alt wurde, wurde das Gebäude auf forderman gebracht.
B = Hausnummer
Melanchthonianum
(N 51° 29.186 E 011° 58.114)
Das Melanchtonianum ist ein Bau der Gründerzeit, der den Universitätsplatz an seiner Nordwestseite ergänzte, und somit der dritte große Bau der Universität (nach dem Hauptgebäude und dem Robertinum) an dieser einstigen Stelle des Franziskanerklosters war. Der Gebäudekomplex, der sich vom deutlich tieferen Niveau der Spiegelstraße bis zum Uniplatz hinaufzieht und dann noch auf mehreren Etagen emporsteigt, nutzt durch diese kluge Lösung den Raum optimal aus und kann sogar noch einen Lichthof integrieren, der vom Kaulenberg aus zugänglich ist. Kommt man also vom Kaulenberg in das 1900 bis 1902 erbaute Gebäude, so gibt es neben dem Erdgeschoss noch drei Obergeschosse und ein Dachgeschoss, kommt man aber vom Uniplatz, so gibt es neben dem Erdgeschoss zwei Geschosse nach unten und zwei Obergeschosse sowie ein Dachgeschoss. Dieser Effekt entsteht dadurch, dass es sich eigentlich um einen fünfteiligen Gebäudekomplex handelt, der durch die Treppenhäuser eine leicht schiefe Stellung der Bauten zueinander den unbemerkten Übergang von einem ins andere Gebäude ermöglicht. Das Hauptgebäude steht oben auf der Hangkante, die anderen vier Gebäude bzw. Gebäudeflügel stehen aber unterhalb von diesem. Durch die verwinkelte Bauweise konnten in dem Gebäude und seinen Flügel verschiedene Hörsäle und Seminarräume, Bürotrakte und andere Räumlichkeiten wie zum Beispiel eine Poststelle integriert werden.
C = Unterhalb des Daches seht Ihr einen Satz. Der erste Buchstabe von diesem und die Stelle im Alphabet ergibt dann "C"
Juridicum
(N 51° 29.163 E 011° 58.138)
Studenten der Rechtswissenschaften studieren in einzigartiger Umgebung der 1997 bis 1998 erbauten Bibliothek. Älteste Werke stammen aus dem Jahr 1853. Die Plätze sind auf fünf Terrassen in einem großen Glasquader verteilt. Diese ungewöhnliche Architektur stammt vom Kölner Architekturbüro van den Valentyn und Schulz. Grundsteinlegung des Gebäudes war am 19. März 1997.
D =Anzahl der Buchstaben des Wortes welchen über der Holztür steht.
Audimax
(N 51° 29.136 E 011° 58.197)
Das Audimax am Universitätsplatz ist ein modernes Gebäude aus Glas und Beton. Das Auditorium maximum (kurz: Audimax) ist der größte Hörsaal der Universität. Im Fall der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist es sogar ein eigenes Gebäude, das 2002 an der Ecke der Schulstraße zum Universitätsplatz errichtet wurde. Es komplettiert die letzte offene (Süd-)Seite des Uniplatzes und schließt diesen mit Bauten aus drei Jahrhunderten architektonisch ab.
E = Unter dem Wort AUDIMAX steht ein Wort. Der erste Buchstabe und dessen Position im Alphabet ergibt dann "E".
Robertinum
(N 51° 29.181 E 011° 58.189 )
Mit der Einrichtung des Lehrstuhles für Klassische Archäologie an der Universität im Jahre 1845 begann auch der kontinuierliche Aufbau einer Antikensammlung. Besonders die Professoren Ludwig Ross (1806-1859), Alexander Conze (1831-1914) und Heinrich Heydemann (1842-1889) hatten in wenigen Jahrzehnten durch Ankäufe und Schenkungen eine umfangreiche Sammlung aufgebaut. Anfänglich war diese im Erdgeschoss der damaligen Universitätsbibliothek am heutigen Friedemann-Bach-Platz untergebracht, in unzureichenden, engen und dunklen Räumen. Zur Verbesserung der Situation wurden verschiedene andere Standorte erwogen, unter anderem das Hauptgebäude der Universität. Als die Pläne zu dessen Erweiterung aufgegeben wurden, entstanden 1881 die ersten Entwürfe für einen eigenen repräsentativen Museumsbau. Nach vielen Verzögerungen wurde dieser zwischen 1889 und 1891 errichtet. Neben den archäologischen Sammlungen, einschließlich einer Handbibliothek und eines Auditoriums, nahm dieser auch das Kunsthistorische Institut der Universität mit dem Kupferstichkabinett auf. In Carl Robert (1850-1922) fand das Archäologische Museum auch in der Folgezeit einen äußerst engagierten Direktor. Mit Hilfe kunstsinniger Förderer, besonders des Bankiers Heinrich Lehmann, vermochte er die Sammlung weiter beträchtlich zu mehren. Roberts Verdienste erfuhren unter anderem darin Würdigung, dass das Haus nach seinem Tod den Namen ROBERTINUM erhielt. Seit 1928 teilen sich Museum und Lehrstuhl für Klassische Archäologie die Räume mit der Alten Geschichte und Klassischen Philologie, zwischenzeitlich auch mit der Orientalischen Archäologie. Dadurch verringerte sich zwar die Ausstellungsfläche, doch konnte die Antikensammlung durch alle Zeiten ihren Platz behaupten und ist bis heute auf sehr förderliche Weise in das Institut für Klassische Altertumswissenschaften integriert.
F = Unterhalb des Daches das 2. Wort. Die Anzahl der Buchstaben ergeben dann "F"
Löwengebäude
(N 51° 29.206 E 011° 58.169)
Der Bau wurde 1832/344 errichtet. Der Entwurf stammt von dem späteren Kölner Dombaumeister Zwirner, einem Schüler Karl Friedrich Schinkels, der damit das erste im klassizistischen Stil errichtete Universitätsgebäude in Deutschland schuf. Hauptsitz der Universität war zuvor das Waagegebäude am Markt (errichtet im 16. Jahrhundert und 1948 abgerissen). Schinkel hatte sich für einen Ausbau der Moritzburg zur Universität eingesetzt. Das Projekt scheiterte jedoch an der Finanzierung. Von den Plänen Zwirners wurde ebenfalls nur der erste Bauabschnitt relaisiert. Zwei ursprünglich vorgesehene Flügelbauten wurden nicht mehr errichtet. Untergebracht wurden in dem Gebäude ursprünglich neben der Verwaltung auch Hörsäle, die Aula, ein Promotionsaal und im dritten Obergeschoss Räume für die Sammlungen der Universität. Die Räume gruppieren sich um einen Lichthof. Die Wände der Aula, die die volle Breite des Gebäudes einnimmt, zieren Wandmalereien mit Szenen aus "Ilias" und "Odyssee" sowie Decken-Medaillons mit Symbolen der klassischen Fakultäten. Vort der Aula befinden sich zwei Bronzebüsten Martin Luthers und Philipp Melanchthons
Seinen Namen erhielt das Gebäude Mitte des 19. Jahrhunderts, als zwei gusseiserne Löwen auf jeder Seite der Freitreppe aufgestellt wurden. Die Figuren wurden 1828 durch den Berliner Künstler Johann Gottfried Schadow hergestellt und zierten damals den Marktbrunnen. Auf dem hallischen Martplatz befand sich zu der Zeit das Hauptgebäude der Universität. Als der Marktbrunnen 1868 umgebaut wurde, transportierte man die Löwen zur Freitreppe des heutigen Löwengebäudes. Inzwischen ist der Löwenkopf zu einem Wahrzeichen der Universität geworden und finden sich beispielsweise auf deren Internetseite. Angeblich bringt es Unglück, sich auf die Löwenstatuen zu setzen. In einer von Ihnen befinden sich Dokumente aus dem Restaurierungsjahr 1992, wie Tageszeitungen und ein Vorlesungsverzeichnis.
G = Der erste Buchstabe und die Stelle im Alphabet des Wortes, welches Ihr lesen könnt, ergibt "G".
Freitreppe
(N 51° 29.177 E 011° 58.120)
Der durch den Bau der Freitreppe überwundene Platz hat ein starkes Nord-Süd Gefälle und streckt sich über fast der vollen Länge des Platzes. Architekt war Gernot Schulz. Dieser auch Architekt des Juridicums und Audimax ist. In diese wurde auch eine Rampe integriert, damit die Treppe nicht ein neues Hindernis darstellt. Diese ist zugleich Hauptaufgang vom Markt aus. Unterirdisch befand sich aus dem 2.Weltkrieg der Rest eines Bunkers. Dieser öffnete im Jahre 2001 für eine kurze Zeit zum ersten und letzten mal seine Pforten und wurde nach der Fotoausstellung, die dort statt fand, unwiederruflich geschlossen.
H = Anzahl der Stufen.
FINAL-Koordinaten:
N 51°29. (G-A) (F-E) (A-B)
E011°58. (F-E) (H+D-C-C))
Viel Spaß beim Suchen und auf Muggels achten =)