Flambacher Mühle
Geschichte
Das Grundstück der Flambacher Mühle wurde im Jahre 1619 zum Aufbau einer Mühle, die im darauf folgenden Jahr fertig gestellt worden ist, freigegeben. Die Besitzer der Flambacher Mühle erhielten die Erlaubnis, das Wasser des "Unteren Flambacher Teiches" über ein oberschlächtiges Wasserrad zu leiten. Außerdem durften zehn Haupt Vieh gehalten werden. Im Laufe der Jahrzehnte wechselte die Flambacher Mühle ihre Besitzer, immer wieder begleitet von Streitigkeiten um die Wasserrechte mit den Bergwerken. Es wurde deshalb vorgeschlagen, die Flambacher Mühle in eine Windmühle umzubauen, um den anhaltenden Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen oder sogar die Mühle an einen anderen Ort zu verlegen. Im Jahre 1835 zwischen April und Juni fiel die Flambacher Mühle den Flammen eines Brandes zum Opfer. Doch bereits im Herbst wurde die Genehmigung zum Wiederaufbau am selben Ort erteilt.
Am 17. Juli 1956 wechselte die Flambacher Mühle durch notariellen Kauf den Besitzer. In den folgenden Jahrzehnten war der "Deutsche Familienverband", Landesverband Niedersachsen, der Eigentümer.
Das Sozialwerk der Freien Christengemeinde Bremen e.V. wurde am 01. November 2003 neuer Eigentümer der Flambacher Mühle. Ein Jahr später gründete man die "Mentor-Stiftung Bremen", die seitdem die Mühle als "Christliches Zentrum für Kinder, Jugend und Bildung" betreibt.