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Ehemalige Kinderklinik Glanzing

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Hidden : 4/7/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Ein kurzer, historischer Multi. Die Gesamtzeit für diesen Multi beträgt vielleicht nur 10-15 Minuten.

Anreise empfiehlt sich mit dem 35A, Station „Glanzing“. Für die, die sich ohne Auto nicht fortbewegen können: es gibt ausreichend Parkplätze.

Bitte verhalte dich unauffällig! Es wohnen Menschen hier und die sollen sich nicht beobachtet oder ausspioniert fühlen.


Kurze Entstehungsgeschichte:


1908: Nachdem anlässlich des 60jährigen Regierungsjubiläums Franz Josephs I. eine große Sammlung „Für das Kind" veranstaltet worden war, wurde aus deren Ertrag (2 Millionen Kronen) der „Kaiser-Jubiläumsfonds für Kinderschutz und Jugendfürsorge" geschaffen, der die Grundlage für ein Kinderfürsorgewerk in der gesamten Monarchie werden sollte.

Der „Gründervater“ der Kinderklinik war Universität-Dozent Dr. Leopold Moll, der vom geistigen Vater der „Mutter- und Säuglingsfürsorge in Österreich“ beauftragt wurde (dessen Namen wirst du gleich herausfinden).

1912-1914: Über Vorschlag Molls entstand eine zentrale „Reichsanstalt", deren erster Direktor auch Moll wurde („Reichsanstalt für Mutter- und Säuglingsfürsorge"), erbaut von Karl Badstieber (1875 – 1942) und Eduard Thumb (1882-1914).

Dieses Krankenhaus wurde in Grünlage an der Grenze von Pötzleinsdorf und Döbling errichtet und 1914 kurzzeitig als Kriegsspital benützt.

1915 Erfolgte die Inbetriebnahme als Kinderspital.


Stage 1: Haupteingang


Im früheren Ambulanzgebäude (gleich vorne rechts vom Eingang; heute eine Wohnung) befand sich die erste Mutterberatungsstelle Wiens.

Moll war der Initiator der Mutterberatung und Schwangerenfürsorge in Wien, welche später von Julius Tandler ausgebaut und auf eine rechtliche Basis gestellt wurde.

Frage 1: Wie viele Putten (das sind nackte Kindergestalten in Skulptur und Malerei) zählst du im linken Gebäudeteil zwischen den oberen und mittleren Arkaden? Die Antwort ist A.

Frage 2: Wie viele goldene Ringe siehst du am höchsten Gebäudeteil? Antwort ist B.


Stage 2: Der Gründer


N2 = N1 + A + B - 1
E2 = E1 + 11*A + B

Frage 3: Hier wurde dem Gründer der „Mutter- und Säuglingsfürsorge in Österreich“ ein Andenken gesetzt. Wie ist sein Nachname? Die Anzahl der Buchstaben ist C.


Stage 3: ehemalige Schwesternheime


N3 = N2 + 4*C + 4
E3 = E2 – 3*C - 2

Hier, wo jetzt einige sehr teure Mehrfamilienhäuser stehen (die meisten Wohnungen sind im Besitz ausländischer Investoren), standen früher die Schwesternheime (von bösartigen Zungen auch „Hormon-Silos“ oder „Hormon-Batterien“ genannt).

Die anfangs „Pflege- und Fürsorgeschule" genannte Lehranstalt für Kinderkrankenschwestern in Glanzing erlangte bald Weltgeltung („Moll-Schwestern").

Frage 4: Rechts von er Einfahrt in die Tiefgarage findest du rote Rechtecke, fast schon Quadrate. Wie viele sind es? Die Antwort ist D.

1934 wurde nach Molls Tod Prof. Dr. August von Reuss bestellt, der sich vor allem bei der Erforschung von Säuglingskrankheiten Verdienste erwarb.

Cache:


NC = N3 + D – C – B – A - 1
EC = E3 + D + C + B/3


Weitere Infos:


Universität-Professor Dr. Alfred Rosenkranz, Leiter der Kinderklinik von 1964 bis 1991, errichtete die zentrale Neugeborenen-Intensivversorgung (Mitte der 1970er Jahre als erste solche Station österreichweit).

Ich kann mich noch gut an meine Kindheitstage im Kindergarten und in der Volksschule in der Krottenbachstraße 108 erinnern: Am Sportplatz (siehe Referenzpunkt) sind früher die Hubschrauber mit Neugeborenen und Frühgeburten gelandet – die Kinderklinik hatte keinen eigenen Hubschrauberlandeplatz, deshalb musste der Heli dort landen, während ein Krankenwagen schon vor Ort gewartet hat. Bei jeder Hubschrauberlandung sind alle Kinder in der Schule und im Kindergarten zum Fenster gelaufen um Hubschrauber zu schauen.

Nach der Schließung des Gebäudes wurde das Areal mit dem denkmalgeschützten Gebäude von der RBM Wohnbau (einer Tochter der Raiffeisen Bausparkasse) erworben. In den unter Denkmalschutz stehenden Bauten sollen 40 Eigentumswohnungen entstehen, in villenähnliche konzipierten Neubauten 38 Appartements.

Die Kinderklinik selbst übersiedelte Ende der 1990er u.a. ins Wilhelminenspital, wo es seit 2000 das "Babynest Glanzing im Wilhelminenspital" gibt.

Auch eine Actionszene der Serie "Medicopter 117" wurde um 2000 herum im leerstehenden Gebäude gedreht.

Kinderklinik Glanzing

Quellen:
www.wien.gv.at
Wikipedia

Danke an Boipl für den Beta-Test!


Additional Hints (Decrypt)

P: Qnf Naqraxra vfg pn. 150 z ynat ;)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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