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Lost place–Die Breite Föhre (das tote Naturdenk..) Traditional Cache

Hidden : 4/8/2015
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein wunderschöner geschichtsträchtiger Platz, der zur Entspannung und Rekreation einlädt.

Die Dose ist MINDESTENS 3m vom Gebäude entfernt. Aufgrund des naheliegenden Baumes sind die Koord vielleiiiicht etwas wink


Mödling hatte über all die Jahre ein Wahrzeichen und einen großen noch lebenden Zeitzeugen, der über Jahrhunderte einige Berühmtheiten wie Künstler, Poeten und Philosophen bis zum Jahr 1997…….

Doch rollen wir einmal die Geschichte von vorne auf:
Den genauen Zeitpunkt wann die Föhre an der Stelle die heute besser bekannt ist  als „Die Breite Föhre“ gesetzt wurde oder einfach gewachsen ist, lässt sich natürlich nicht genau bestimmen.

Aufzeichnungen die man in Archiven ausfindig machen konnte besagen, dass die Breite Föhre bereits 1550 an der Stelle bekannt war.


Die Stelle an der sie gewachsen ist zählt zum Anninger, einem Naherholungsgebiet das heute wie auch schon damals nichts an Reiz verloren hat.
Heute ist man in etwa in 25min aus Wien herausgefahren und befindet sich im Wald, das früher sicherlich zumindest das doppelte an Zeit abverlangte.
Dennoch machten sich der Adel, Handelsreisende, gut situierte, aber auch das allgemeine Volk sowie Dichter, Philosophen, Poeten und Künstler auf, um dieses Fleckchen Natur aufzusuchen um Erholung aber auch Inspiration zu erfahren.

Der Anninger bot damals sogar wesentlich mehr Unterhaltungsmöglichkeiten als es vielleicht heute bekannt ist. Eine Rodelbahn die 1907 vom Anningerschutzhaus bis nach Mödling führte (unglaubliche 1.700m waren das!!!, das jedoch aufgrund eines tödlichen Rodelunfalles 1935 drastisch auf das Rodelfinale an der Krausten Linde gekürzt wurde), das heute wenig bekannte „Kaisergerndl“ das 1926 als Vereinshaus „Anningerrodelverein Mödling" gebaut und nachher verpachtet wurde (der letztendliche Abriss erfolgte 1982)  steht ebenfalls auf der Bekanntenliste dieses Naturparadieses wie z.B. auch die Wilhelmswarte (gewidmet an Erzherzog Wilhelm) die -auch wieder wenig bekannt- unter Denkmalschutz steht. Wer diese besuchen möchte, diese befindet sich am höchsten Punkt des Anningers.

Nebenbei erwähnt sei auch der Anninger Sendeturm, der einige Jahrzehnte sehr wichtige Sendemast der den Funkverkehr von Rettung und Polizei abwickelte und erst durch das in den vergangenen Jahren erschienene TETRA-Funksystem an Bedeutung für Rettungsdienste verlor jedoch für andere Übertragungen genutzt wird..


Doch damit schließen wir das Kapitel der Umgebung unseres Baumes ab und widmen uns wieder unserem eigentlichen Lost place:

So sehr auch an den Ort gedacht wird, so kommt man schnell drauf dass das nur halbherzige Versuche sind.
Ob es nun am Geld mangelt oder dass der Ort nicht „wichtig genug“ ist, wird wohl kaum geklärt werden können, ein Stück Geschichte wird zumindest von Wanderern aber auch uns Cachern hier etwas aufgelebt.

Die Breite Föhre begann im Jahr 1988 zu sterben, Versuche sie zu retten (meist aus privaten Mitteln) zögerten den endgültigen Dolchstoß nur heraus.

Am 14.Jänner 1997 wurde die Breite Föhre abgetragen, wie es heißt soll die Sicherheit der Wanderer und Ruhesuchenden stark beeinträchtigt worden sein.

Ich kann mich noch erinnern, als eines längst vergangenen Tages ein Blitz in die Föhre einschlug und enormen Schaden anrichtete. Errichtet wurde auch eine Art Korsett, die den Stamm zusammenhalten sollte, des Weiteren wurden auch Verankerungen zur Stabilisierung des Baumes angebracht, doch das alles half Nichts: sie ging still und heimlich von uns.

Ich persönlich hätte mir ein ehrwürdigeres Denkmal erwartet, da dieser Baum nicht nur einfach ein alter Baum war sondern ein stummer Zeitzeuge, der viele Berühmtheiten in unsere Gegend zog und vieles auch für die Region brachte, auch wenn unbemerkt.

Berühmtheiten wie Ludwig van Beethoven, Arnold Schönberg, Franz Schubert und noch viele andere mehr waren gerne zu Gast bei diesem wunderbaren Stück Natur, um sich zu erholen aber auch ihren Geist zu befreien und zu erfrischen und und trugen somit ihren Teil zur Geschichtsschreibung bei.

Aus diesem Grund habe ich diesen Cache erstellt, um ein Stück Geschichte noch ein wenig aufleben zu lassen.

Wer den Baum und seinen Geist besuchen möchte, ist an diesem Platz genau richtig um sich bei einem vielleicht sonnigen Wetter bei der Hütte auszuruhen und seinen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Wer sich fragt, wo denn der Rest des Baumes außer des noch wenig vorhandenen Stumpfes verblieben ist, der wird im niederösterreichischen Landesmuseum fündig.

NÖ Landesmuseum:

Koordinaten:
N 48° 12.022 E 15° 37.865

Adresse:
Franz Schubert Platz 5
3100 St. Pölten


Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, Feiertage: 9:00 bis 17:00 Uhr
Montag (außer Feiertag): geschossen

Feiertage wie Ostern, Weihnachten, etc. je nach Jahr bitte selbst nachsehen, alle Angaben ohne Gewähr wink


Frohes Schaffen im Gelände laugh

Bitte wahrt die Natur!
Es ist nicht notwendig, irgendetwas im nahen Gebäude umzubauen oder gar zu demontieren.

Um der Gefahr von ruhenden Schlangen aus dem Weg zu gehen, der Cache ist NICHT unter dem Gebäude oder in den Steinen Drumherum.

Na dann, frohes Suchen laugh


Jeder ist für Sein Handeln in diesem Spiel selbst verantwortlich, ich übernehme keinerlei Verantwortung dazu.
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Svako je za svoje djelovanje sam odgovoran u toku ove igre, i zato nepreuzimam odgovornosti za bilo šta.
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Everybody is responsible for himself in this game, so I am not responsible for anything.

Additional Hints (Decrypt)

Gbgtrfntgr yrora yäatre.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
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N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)