Das Wunder vom Magnusweg
Besonders im ländlichen Raum stößt man gefühlt an jeder Ecke auf Wegkreuze. Doch oft geraten diese im Laufe der Zeit in Vergessenheit – und mit ihnen die Geschichten und Anekdoten, die dahinter stehen. Bei Recherchen bin ich auf folgende wunder-volle Erzählung gestoßen:
Der Name dieses Votivkreuzes geht auf die Familie Schöggele zurück, die laut Chronik bis weit ins 17. Jahrhundert einen großen Hof ganz in der Nähe führt. Ab 1694 geht der „Schöggele-Hof“ in den Besitz der Familie Mang über.
1868 wird dem Ehepaar Magnus und Victoria Mang ein Mädchen namens Anastasia geboren, doch das Kind kommt mit einer Gehbehinderung (vermutlich Kinderlähmung) zur Welt. Anastasias Mutter setzt fortan alle Hoffnung auf ihren Glauben, sucht Hilfe im Gebet und begibt sich auf mehrere Wallfahrten, um für die Genesung ihrer Tochter zu bitten.
Als Victoria eines Tages von einer solchen Wallfahrt zurückkehrt, geschieht das „Wunder vom Magnusweg“: ihre inzwischen vierjährige Tochter geht ihr aus eigener Kraft entgegen…
Als Dank für die wundersame Heilung stiften die Eltern im Jahr 1877 besagtes Votivkreuz.
Im Laufe der Jahrzehnte verfällt das Kreuz zunehmend, beziehungsweise gerät es durch den Abbruch des Hofes ganz in Vergessenheit, bevor es vom Markt Babenhausen restauriert und 2002 an neuer Stelle eingesegnet wird.
Der Cache:
Die Cache-Größe ist Ansichtssache und rangiert zwischen Micro und Small. Selbst WENN ihr Platz dafür finden solltet: bittet legt hier KEINE Trackables ab.
Die Position:
Nein, der Cache ist (aus Rücksicht auf die Location) weder auf, unter, in, hinter noch sonstwo an der Mauer. Auch nicht im oder am Kreuz selbst angebracht. Grundstücke dürfen und müssen hier keine betreten werden und die Anpflanzung hat euch auch nichts getan.