Startpunkt: Die Marienkirche
N 51° 19.273 E 012° 25.434
Im Zentrum der alten Ortslage wurde unweit des Gutes unteren Teils nach dem Abbruch einer alten baufälligen Messkapelle an gleicher Stelle in den Jahren 1702/03 eine einschiffige Saalkirche errichtet, die seit 1906 den Namen Marienkirche trägt. Sie ist die einzige Barockkirche im Stadtgebiet von Leipzig. Die Marienkirche wurde wiederholt restauriert, zuletzt in den Jahren 1986 und 1995. Ein besonderes Kleinod im Innenraum stellt das um 1480 entstandene Altarbild in Form eines Triptychons dar, das von neueren Veröffentlichungen dem fränkischen Maler Wilhelm Pleydenwurff zugeschrieben wird.
Beantworte folgende Fragen, sie führen dich zur nächsten Station:
a = Wieviel blaue Uhren sind am Turm der Kirche angebracht?
b = Wieviel Eingänge besizt die Kirche?
c = An der Rückseite der Kirche ist eine Widmungstafel zu finden. In welchen Monat wurde diese angebracht?
N 51° 1(2*a).986 E 0(2*c-2)° 25.04(3*b/2)
Zwischenhalt: Die Stötteritzer Gletschersteinpyramide
Am 1. Oktober 1903 wurde die auf dem heutigen Gustav-Schwabe-Platz, etwa 200 Meter vom Völkerschlachtdenkmal entfernt stehende Gletschersteinpyramide auf dem Grund der früheren Simonschen Windmühle eingeweiht. Sie ist 6 Meter hoch, hat eine Grundfläche von 5,4 mal 5,4 Metern und besteht aus 700 Gletschersteinen. Ab 1998 erforschte ein multidisziplinäres Team das Objekt. Im Jahre 2003 erfolgte eine grundlegende Sanierung.
Beantworte folgende Fragen, sie führen dich zur nächsten Station:
a = Wieviel Parkbänke stehen direkt um der Pyramiede?
b = Wieviel Bäume stehen direkt um der Pyramiede?
c = An einer der vier Seite der Pyramiede ist eine Widmungstafel zu finden. Wieviel Zeilen hat die Widmung?
N 51° 1(3*a).282 E 012° (4*b+4*a/3).6916
Endstation: Der Günz-Turm
Der Güntz-Park ist eine Parkanlage von etwa drei Hektar Fläche im Leipziger Südosten zwischen der Güntz- und der Schönbachstraße. Ein weiterer Name ist Thonberg-Park.
Eduard Wilhelm Güntz erbaute 1839 im damals noch selbständigen Thonberg vor den Toren Leipzigs auf freiem Feld eine private „Irren-Hilfs- und Pflege-Anstalt". Da die Einrichtung für die bessergestellten Kreise der Gesellschaft bestimmt war, umgab er sie mit einem Park. In diesem fanden sich neben Spazierwegen mit Ruheplätzen zwischen Laub- und Nadelgehölzen auch zwei kleine Teiche, ein Rehgehege und ein Hügel mit einer guten Rundumsicht über die Leipziger Gegend. Schaukel, Kegelbahn, Turnplatz und ein Schießstand zum Vogel- und Scheibenschießen vervollständigten die Anlage, die gegen Fluchtversuche von einer fast drei Meter hohen Planke umgeben war.
An einem Turm, auch Güntz-Turm genannt, der über einem der eigenen Wasserversorgung der Anstalt dienenden Brunnen errichtet worden war, befindet sich ein Relief, das den Gründer der Anstalt mit seiner Gattin zeigt. Ein Gedenkstein mit der Inschrift „Aus Dankbarkeit, 3. Mai 1886" erinnert an den 50. Jahrestag der Gründung der ersten Güntzschen Anstalt.