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Purgatorium

A cache by Mettentown Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 04/19/2015
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:

Warum heißt dieser Cache Purgatorium? Ein Blick auf den Straßennamen zeigt Euch die deutsche Übersetzung: Fegefeuer.


Purgatorium kommt von lateinisch purgatio (Reinigung), und auch Fegefeuer hat etwas mit Reinigung zu tun, denn mittelhochdeutsch heißt reinigen: vegen.

Nach dem Glauben des Mittelalters gab es für die Seele eines Verstorbenen drei Möglichkeiten: der böse Mensch war verdammt und landete in der Hölle, der über alle Zweifel erhabene kam in den Himmel, aber über alle Zweifel erhaben waren eigentlich nur die Heiligen. Der Rest musste noch geläutert werden, bevor er in den Himmel eingehen konnte. Diese Läuterung/Reinigung geschah im Purgatorium, dass nicht notwendigerweise mit einem Feuer zu tun hatte. Die Vorstellung des Fegefeuers wurde aber oft damit verbunden (reinigende Kraft des Feuers).

Wikipedia: Das Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche (KKKK Nr. 210) beschreibt das Purgatorium (Fegefeuer) so: „Das Purgatorium ist der Zustand jener, die in der Freundschaft Gottes sterben, ihres ewigen Heils sicher sind, aber noch der Läuterung bedürfen, um in die himmlische Seligkeit eintreten zu können.“

Die Läuterung eines noch nicht perfekten Menschen begegnet uns nicht nur beim Begriff Fegefeuer, sondern auch in vielen Geschichten, z. B. in Charles Dickens Weihnachtsgeschichte. Eine erst ca. 20 Jahre alte Variante spielt am 2.2. in Punxsutawney, Pennsylvania. Inzwischen gibt es die Tradition, sich jedes Jahr am 2.2. den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ („Ground Hog Day“) anzuschauen – ich kann das nur empfehlen.

 

Doch nun zum Cache. Er ist einfach versteckt. Und wenn man nach dem Loggen mal auf die Brücke geht, hat man einen weiten Blick nach Ost und West (weswegen die Dose an dieser Stelle des Fegefeuers versteckt wurde). Warum die Straße Fegefeuer heißt, ist heute nicht erkenntlich, aber früher war dies eine alte Landstraße, die wohl vor allem bei „Schietwetter“ in sehr schlechtem Zustand war, so dass die Kutscher meinten: „Dat is hier jo dat reinste Fegfüer“. Oder aber man glaubt Wilhelm Hartmann, der in seinen Memoiren schrieb. „Bevor man endgültig nach Flemhude auf den Friedhof gefahren werde, müsse man erst einmal „durch das Fegefeuer“.“ 

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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