Auszug aus Relikte.com :
Bis zum Ende des I. Weltkrieges dauerte die erste Nutzungsphase an. Insbesondere während des Krieges wurden in Groden massenhaft Kampfmittel fertiggestellt und den schwimmenden Einheiten überstellt. Unter anderem sind in der Nordsee die Mündungsbereiche von Elbe und Weser umfangreich vermint worden.
Nach Ende des Krieges folgte eine Phase, in der die Reichstreuhandgesellschaft (RTG AG) in Groden Minen und Munition delaborierte. Mit einem großen Explosionsunglück am 11. Juli 1922 endete der Betrieb im Depot vorerst. Es kam dabei zu schweren Zerstörungen in der gesamten Anlage, mehrere Bauten wurden völlig vernichtet. Das Seeminendepot hat man anschließend in die Festung Grauerort bei Stade verlegt. In Cuxhaven wurden die Schäden beseitigt und einige Bauten wieder hergestellt.
Erst im Rahmen der allgemeinen Aufrüstung des III. Reiches in den 1930er Jahren kam es zu einer intensiveren militärischen Nutzung der Garnison Cuxhaven. Von 1936 bis 1938 wurde im Ostteil des Amerikahafens ein Minensucherhafen gebaut. 1937 folgte auch für das Minendepot Groden eine neue Verwendung. Die Reichsmarine richtete auf dem Gelände ein Marinesperrwaffenarsenal ein, alte Bezeichnung Marinesperrzeugamt. Die Anlage diente fortan also wieder hauptsächlich zur Komplettierung und Lagerung von Seeminen.
Von 1945 bis Ende 1947 sind in Cuxhaven Minenräumverbände der German Minesweeping Administration (GMSA) unter britischer Aufsicht stationiert gewesen. Es ist anzunehmen, das in diesem Zusammenhang auch das Depot in Groden für deren Zwecke verwendet wurde.
1958 übernahm schließlich wieder die Bundesmarine das ehemalige Sperrwaffenarsenal. Der Standort Cuxhaven ist bis 1968 auch Heimathafen von Minensuchverbänden gewesen. Die Liegenschaft in Groden wurde aber nicht mehr zur Lagerung von Sprengstoffen genutzt. Die vorhandenen Gebäude dienten lediglich der Standortverwaltung Cuxhaven als Material- und Gerätelager.
Von der Bundeswehr wurde schließlich 1994 die Anlage endgültig aufgegeben, damit endete die militärische Nutzung nach knapp 90 Jahren. Es schloß sich eine gewerbliche Nutzung durch verschiedene Firmen an.
Das gesamte Areal ist, mit Ausnahme von Privatgrundstücken, frei begehbar.
Ich habe in den offenen Hallen keine Lagerstaetten von Obdachlosen gefunden, wuerde Euch aber bitten den Cache bei Tageslich anzugehen. Zum einen sind einige der Betriebe ueberwacht und zum anderen koennten Taschenlampen die Besucher der Fitnessanlage verunsichern
Ihr seht an der T-Wertung das er nicht am Boden liegt. Nehmt zur Sicherheit eine KuSi mit, wobei ich da schnell so rein bin. Aber seht selber.....