Es war einmal…. So beginnt auch die Geschichte vom Ungeheuer. Also es war einmal ein Cache Namens "Das Ungeheuer vom Auenbach". ES befand sich am Auenbach in Bassersdorf. ES erschreckte einige Cacher mit seinen Zähnen. Lag doch das Dösli genau zwischen Ober und Unterkiefer.
Also lebte ES einige Zeit ganz gemütlich zwischen den Steinen neben dem Auenbach. Doch eines Tages hatte es die Nase gestrichen voll. Voll Wasser. Da es nämlich ziemlich heftig regnete. Und so schlüpfte ES aus seinem Versteck und liess sich vom Bach mitnehmen. Man stelle sich vor, ein kleines Krokodil im öffentlichen Gewässer im Kanton Zürich. Es versteckte sich vor allen neugierigen Blicken. Versteckte sich immer wieder zwischen Steinen. ES kam langsam vorwärts und verliess Bassersdorf Richtung Kloten.
Auch in Kloten konnte ES sich immer wieder vor neugierigen Blicken verstecken und so ging es immer weiter. Kurz vor dem Flughafen Kloten verschwindet der Auenbach unterirdisch unter den Boden und biegt in den Altbach. Vom Altbach schwaderte es irgendwann weiter in den Himmelbach.
Vom Fluglärm angezogen und begeistert am Zuschauen dachte ES, hier bleib ich. Darum nistete ES sich an einem gemütlichen Ort beim Himmelbach ein und genoss das ruhige Leben. Der Winter kam und die Zeit verging.
Doch plötzlich wurde seine Ruhe wieder gestört. Da wollten ihm doch wieder, wie in seinem alten Zuhause irgendwelche komische Menschen in den Rachen greifen. Warum? Ach ja ES hatte ja immer noch ein wasserdichtes Dösli im Mund. Es stellte sich heraus, dass ganz in der Nähe einer seiner Kollegen auch sein zu Hause hat. Nicht ein Krokodil sondern ein wasserdichtes Dösli. Und einige dieser Sammler verwechselten ES mit dem anderen, nämlich dem Finale vom "S goldig Tor"
So wurde das Ungeheuer mitgenommen und zum Owner zurückgeschickt.
Diese Geschichte ist so speziell und originell, dass das Ungeheuer sicher nicht zurück zum Auenbach muss. ES hat jetzt hier an einem Ort mitten im Wald ein neues Plätzli gefunden. Ich wünsche, dass es ihm hier nun länger gut gefällt.
An dieser Stelle bedanke ich mich bei "Näni48". Ohne ihn hätte ich mein Ungeheuer vermutlich nie mehr gesehen. Er hat mir den Ausreisser zurückgesendet.