Die deutsche Wehrmacht benötigte nach dem Einmarsch in Österreich Übungsräume. Dazu wurde das relativ dünnbesiedelte Döllersheimer Ländchen im Waldviertel ausgewählt. Mit fast 200 km⊃2; reichte es in Nord-Südrichtung von Göpfritz an der Wild bis zum Kamp, in West-Ostrichtung von Zwettl bis Neupölla. Die Absiedlung erfolgte in vier Schritten zwischen Juni 1938 und Dezember 1941 und betraf ungefähr 6.800 Menschen aus 42 Ortschaften und weiteren Rotten (siehe: Liste der für die Schaffung des Truppenübungsplatzes Döllersheim ausgesiedelten Ansiedlungen). Die Zweigstelle Ostmark der deutschen Ansiedlungsgesellschaft hatte ihren Sitz in Allentsteig. Wurden anfänglich den Bewohnern noch Ersatzhöfe mit entsprechenden Grundstücken zugeteilt, so wurden spätere Absiedler praktisch vertrieben und erhielten nur geringe Abfindungen, die teilweise auf Sperrkonten gelegt werden mussten und nach Kriegsende nicht mehr ausbezahlt wurden.
Als Kasernen des Bundesheeres befinden sich heute das Lager Kaufholz und die Liechtenstein-Kaserne auf dem Areal. Heute stehen 38 Trainingslager und 1500 Unterkünfte zur Verfügung. Der Übungsplatz wird jährlich von etwa 30.000 Soldaten genutzt.
Durch das Areal führt die Landesstraße 75, die eine wesentliche Fahrzeitverkürzung in den Ort Allentsteig bringt. Diese Landesstraße muss aber bei Übungsbetrieb für den zivilen Verkehr gesperrt werden.
Die Sperrzeiten der L75 sind unter (www.bundesheer.at) abrufbar.
Aufgrund seiner isolierten Lage ist der Truppenübungsplatz Allentsteig auch ein in Europa einzigartiges Naturgebiet mit seltener Fauna und Flora.
Das Bundesheer ist als Arbeitgeber für etwa 600 Beschäftigte ein wichtiger Arbeitgeber. Seit 2006 kooperiert der Truppenübungsplatz mit vier Gemeinden der Region in der Kleinregion ASTEG.
Quelle: Wikipedia
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DaPepi