Das Bildstöckle in Vaihingen hat uns unser Vater gezeigt, wenn wir am Wochenende mit dem Fahrrad oder im Auto daran vorbei zum Katzenbacher See oder zum Bärenschlössle fuhren. Wir haben auch ein- oder zweimal angehalten, um es näher in Augenschein zu nehmen, aber Details waren schon damals nicht mehr erkennbar.
Wer hat den Stein aufstellen lassen und warum?
In zwei Artikeln der Stuttgarter Zeitung Seit 400 Jahren am Straßenrand und Erinnert Stein aus Mittelalter an Mord und Totschlag? suchen die Autoren nach möglichen Erklärungen.
Prima passt dazu das Gedicht des ehemaligen Vaihinger Bezirksvorstehers Walter Mezger aus einem der Artikel: "Mr woiß net gwies, aber' s ka sei, des Bildstöckle war a Sühnestoi, vielleicht weil dort a Mord ischt gscheha oder 's hot a schlemms Oglück gea. Uff älle Fäll ischt aber des Vaihinger 'Bild' aus em Mittelalter a Stroßeschild."
Für Nicht-Schwaben hier die freie Übersetzung des Owners: "Man weiß es nicht sicher, aber es kann sein, dass das Bildstöckle war ein Sühnestein, vielleicht weil dort ein Mord geschehen ist oder es ein schlimmes Unglück gegeben hat. Auf jeden Fall ist das Vaihinger 'Bild' aus dem Mittelalter ein Straßenschild".
Zum Cache:
- Leider steht der Stein an einer belebten Kreuzung mit nicht vielen Versteckmöglichkeiten. Daher habe ich mich für einen magnetischen Nano entschieden und die D-Wertung entsprechend hoch angesetzt. Der Cache befindet sich NICHT auf Privat-Gelände und auch nicht am Zaun oder im Grünstreifen!
- Wer die Dose nicht erreichen kann, kann auch per Fotolog loggen (es sollte eindeutig erkennbar sein, dass ihr auch vor Ort wart ;-)).