Romanische Feldsteinkirche Körbelitz
Die erste urkundliche Erwähnung hatte Körbelitz durch den Erzbischof Wiechmann in den Jahren 1182 - 1191. Die zweite urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1197 und wurde zum Anlass genommen, die 800 Jahrfeier im Jahr 1997 durchzuführen. Historische Funde in und um Körbelitz beweisen, dass die Geschichte von Körbelitz schon viel weiter zurückreicht.
Geschichtsforscher nehmen das Bestehen des Ortes schon um das Jahr 650 an und das Großsteingrab bei Körbelitz wird in die Steinzeit datiert. Das kleine slawische Gassendorf veränderte erst nach der Einwanderung der flämischen Kolonisten (nach 1157) seine ursprüngliche Form. Durch die Zuwanderung der Bewohner aus den wüst gewordenen Orten Masan, Popelitz, Seedorf und Pechritz vergrößerte sich der Ort widerum. Die Ortschaft fühlt sich sehr Friedrich II. verbunden, der hier zwischenzeitlich Quartier bezogen hatte. Es entstand ein neues Siedlungsgebiet mit zahlreichen Eigenheimen.
Wie schon erwähnt, war die zuletzt ausgeführte Arbeit die Sanierung des Kirchturmes, um diesen für die Öffentlichkeit wieder sicher begehbar zu machen, damit viele Besucher die wunderbare Aussicht vom Turm genießen können. An klaren Tagen kann man von hier aus den Brocken sehen. Wir würden uns sehr freuen, Sie in unserer Kirche begrüßen zu dürfen, um Ihnen noch mehr Wissenswertes über die Geschichte und kleine Anekdoten zu diesem Bauwerk berichten zu können.