Skip to content

Urwald, Hudewald und Hochäcker Multi-Cache

Hidden : 6/10/2015
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Ein unscheinbares Waldstück zwischen Wiesen, Äckern und Feldern, zwischen Heide- und Mooslandschaft, am Fuße des Tertiären Hügellandes. Was ist hier am Rande der Münchener Schotterebene, nahe der Autobahn schon zu erwarten? Lasst Euch überraschen!


Nehmt Euch die Zeit und taucht ein in eine andere Welt, die geheimnisvoll und urwaldähnlich ist. Es erwartet Euch ein Naturwaldreservat, das galerieartig aufgebaut ist. Überall liegt Totholz herum, das viele Jahre, teils Jahrzehnte hier herummodert. Lange vor den Menschen war jeder Wald ein Urwald. Ohne Eingriffe von außen, wird sich dieses Naturwaldreservat wieder zu einem Urwald zurück entwickeln. Passt auf Euch auf, es kann jederzeit Totholz herunterfallen, Ihr seid für Euch selbst verantwortlich.

Bitte verhaltet Euch in diesem Naturschutzgebiet/Naturwaldreservat entsprechend zurückhaltend und nehmt Rücksicht auf Pflanzen und Tiere. Vermeidet jeglichen Lärm, führt Eure Hunde an der Leine, schiebt Eure Räder und geht niemals nach Sonnenuntergang hierher.

Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.

Die Wegstrecke vom Parkplatz aus ist rund 3 KM lang. Im Eiltempo seid Ihr in 45 Minuten fertig, ich empfehle aber dringend die gemütliche 60-90 Minuten-Variante für denselben Weg durch den Wald und am Waldrand entlang. Der Cache ist kinderwagentauglich, obwohl Ihr ihn sicher manchmal anheben müsst, wegen der umgestürzten Bäume.

Früher war die Gegend im Münchener Norden, das „Gfild“, dicht von Wald bedeckt. Anfang des 17. Jahrhunderts gab es noch einen durchgehenden Lohwaldgürtel zwischen Lohhof und Eching. Heute gibt es nur noch einen Überrest des ehemaligen Hudewaldes von rund 24 Hektar. In einen Hudewald (Weidewald) wurden früher Rinder und Schweine getrieben, um sich Nahrung zu suchen. Blätter am Waldboden wurden als Einstreu für die Ställe genutzt. Dünnere Bäume und Sträucher aus der Unterschicht dienten als Brennholz, die dicken Bäume des Oberholzes wurden als Bauholz verwendet Die traditionelle Beweidung wurde später aufgegeben und es bildet sich unter den alten Eichen ein eigenes Stockwerk aus kleinen Bäumen und Büschen. Diese üppige Strauch- und Krautschicht bietet heute einen Rückzugsort für seltene Tier- und Pflanzenarten. Oberhalb befindet sich eine erste Baumschicht überwiegend aus Hainbuchen (9%), darüber noch die bis zu 30 Meter hohen Bäume aus Eschen (55%), Eichen (20%), Ahorn (14%) und Ulmen (< 2 %). Die ältesten Bäume werden auf rund 240 Jahre geschätzt.

Die Echinger Lohe war ursprünglich königlicher Wald, später gehörte er dem Staat. Diese Besitzverhältnisse bewahrten die bewaldete Insel vor der endgültigen Abholzung. Dieses Kleinod wurde bereits 1942 (andere Quellen besagen 1951) unter Naturschutz gestellt, 1976 (andere Quellen besagen 1982) wurde es zum Naturwaldreservat und 1984 zum Bannwald erklärt, jegliche Forstnutzung ist seitdem untersagt. Seit 1999 ist die Echinger Lohe Teil des europäischen Schutzgebietsystems „Natura 2000“.

Der Name Lohe deutet aber auch noch auf eine andere Nutzung hin: Aus der Rinde der jungen Eichen (Lohrinde) wurde früher die Gerberlohe gewonnen, die das Leder haltbar machte.

Hochäcker – Ackern auf steinigem Grund

In der Echinger Lohe lassen sich Spuren von früher menschlicher Besiedlung entdecken. Im Südosten und Norden des Gebietes gibt es sog. Hochäcker, die wohl schon älter sind, als der Wald selbst. Ausgrabungen auf der Nordseite der Staatsstraße 2053 haben bestätigt, dass sich in diesem Gebiet schon Jahrtausende Menschen aufhalten. Die Hockäcker sind heute bei hohem Gras nur schwer auszumachen, wenn gemäht ist, jedoch gut als solche zu erkennen.

Die Humusschicht auf der steinigen Schotterebene war nur 10-15 cm dick. Dieser wenige Humus wurde auf langgestreckten Beeten angehäufelt. So wurde die Feuchtigkeit länger gehalten und es boten sich durch mehr Nährstoffe bessere Wachstumsbedingungen. Angebaut wurde hier vorwiegend Weizen, Roggen und Hafer. Im Münchner Norden gab es einst 4000 ha Hochäcker, heute sind nur Fragmente übrig, so wie hier am Rande der Echinger Lohe.

Hier nun die zu beantwortenden Fragen. Es sollte alles machbar sein, vielleicht kommt Ihr aber bei den Nistkästen ins Grübeln ……… . Die jeweiligen Buchstaben gelten als Teilergebnisse, die Ihr dann in die unten stehende Formel eintragen könnt.

Quellen: Bayrische Staatsforsten, Kreis-Freising, Eching, Wikipedia

Parken           N 48° 17.973 E 11° 38.166

Hier könnt Ihr parken. Geht von hier aus zu Fuß zur Station 1.

Station 1:       N 48° 17.942 E 11° 38.302   „Eingang West“

Frage: Welche bedrohte Vogelart ist hier dargestellt? Gesucht ist die Anzahl der Buchstaben

Antwort = H

Station 2:       N 48° 17.993 E 11° 38.657   „Ahorn-Baum-Duo“

Das Spoilerbild zeigt Euch ein Ahorn-Baum-Duo. Auf der Rückseite dieses Duos befinden sich 4 Ziffern.

Frage: Welche Ziffer kommt 3 x vor?

Antwort = F

Station 3:       N 48° 18.024 E 11° 38.931   „Ausgang Ost“

Südlich vom Ausgang hängt in einigen Metern Höhe ein Nistkästen in ca. 10 bzw. 15 m Entfernung. Wie heißt der Baum, an dem der Kasten hängt (allgemeine Kurzform Mehrzahl: Anzahl der Buchstaben)? TIPP: Listing lesen! Die meisten Bäume in diesem Wald sind ?

Antwort = D

Station 4:       N 48° 17.893 E 11° 38.732   „Hochäcker“

Frage: Wie viel Meter breit waren die Hochäcker?

Antwort: B

Frage: Bis zu wie viel Meter waren die Höchäcker lang (Quersumme)?

Antwort: C

Station 5:       N 48° 17.909 E 11° 38.724   „Setz Dich“

Frage: Wie viele Parkbänke stehen hier (geht ganz hinein in die Ecke)?

Antwort: G

Station 6:       N 48° 17.878 E 11° 38.404   „Infotafel“

Frage: Wie viele Buchstaben hat die Pflanze, mit der die giftige Pflanze manchmal verwechselt wird?

Antwort: A (=8, diese ist die temporär veröffentlichte Antwort, da das Infoschild kaputt ist und zur Zeit fehlt)

Frage: In der Nähe steht ein dreieckiges Schild mit grünem Rand, es kennzeichnet das Naturschutzgebiet. Früher sah man auf einem solchen Schild einen Seeadler, neuere Schilder zeigen stattdessen eine Eule. Wie viele Eulen sind auf diesem Schild hier zu sehen?

Antwort: E

Station 7: N 48° 17.884 E 11° 38.513 „Ruhepause“

Hier habt Ihr Euch eine kurze Ruhepause verdient für das Errechnen der Finalkoordinaten. Setzt Eure Ergebnisse in die folgende Formel ein und Ihr habt die Finalkoordinaten:

N 48° (B-F) (B+C).(E) (D-G-G) (H-A) E 11° (F-G) (B+C).(F) (G) (H-B)

Wenn Ihr fertig seid, nehmt Euch ein wenig Zeit und lehnt Euch zurück, schließt die Augen und lauscht den Geräuschen der Natur. Ihr werdet den Wald und seine Bewohner hören, vielleicht krabbelt es um Euch herum, vielleicht entdeckt Ihr auch eines der vielen Rehe oder Eichhörnchen oder Ihr hört den Specht seine Höhlen hämmern – es gibt viel zu sehen und zu hören in diesem schönen Naturschutzgebiet. Von hier aus schlagt Ihr dann den weiteren Weg Richtung Nordwesten ein.

Erstinhalt der Dose am 10.06.2015: Dose, Logbuch, Bleistifte, Tauschgegenstände

Update 13.11.2022 Es wurde ordentlich aufgeräumt im Wald. Waren es früher ca. 50-60 Bäume, die bei der gesamten Runde auf den Hauptwegen überstiegen, überklettert oder umgangen werden mussten, so sind es jetzt nur noch ca. 25(!) und das auch nur noch auf einem kleinen Teilabschnitt der Wegführung. Tatsächlich wurden im Jahr 2022 die Wege gesperrt und aufgrund des Eschentriebsterbens mussten umfangreiche Sicherungsmaßnahmen vorgenommen werden. Bei der Gelegenheit wurden viele große Bäume gekappt, viele andere im Weg liegende Bäume beiseite geräumt und insgesamt auf dem meisten Hauptwegen schwer aufgeräumt. Natürlich liegt dieses ganze Totholz nun kreuz und quer neben den Wegen, was wiederum für den Spaziergänger interessant anzusehen ist.

Update 19.02.2024: Ein Teil der Wege (ab Station 7) ist durch umgestürzte Bäume zur Zeit nicht passierbar. Die Wege rund um das Waldgebiet sind frei begehbar und ich empfehle Euch diese zu nutzen, bevor Ihr Euch in Gefahr begebt. Die Dose und die Finalkoordinaten sind gut erreichbar.

Additional Hints (Decrypt)

Hz qvr Hzjryg fb jravt jvr zötyvpu mh orynfgra, fpunhg Rhpu ovggr qnf Fcbvyreovyq na.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)