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AlvG: Allertalbahn Km 39 (LPC) Traditional Cache

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Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 5/18/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Auf längst vergessenen Gleisen: Allertalbahn Km 39 (LPC)


Wir befinden uns hier auf der stillgelegten Allertalbahn auf dem Streckenabschnitt Schwarmstedt<->Rethem(Aller). Genauer zwischen dem Haltepunkt(Hp) Bothmer und der Allerbrücke zwischen Bothmer und Gilten.

Die Allertalbahn war eine Eisenbahnstrecke mit regionaler Bedeutung in Niedersachsen. Sie verlief entlang des Flusses Aller und verband Gifhorn über Celle, Schwarmstedt, Rethem (Aller) und Wahnebergen mit Verden (Aller).

Nach dem Plan von Taylor-Vignoles sollte die erste Eisenbahn von Hannover nach Bremen durch das Allertal führen. Hier setzte sich aber schon bis 1847 die heutige Streckenführung über Nienburg durch. Spätere Pläne zum Bau einer Strecke von Magdeburg nach Bremen durch das Allertal existierten schon seit 1866. Jedoch machte man sich erst in den 1890er Jahren an die konkrete Umsetzung. Der Westabschnitt von Verden über Wahnebergen und Schwarmstedt nach Celle wurde zwischen 1903 und 1905 eröffnet, der östliche Streckenabschnitt von Celle nach Gifhorn folgte 1913.

Im Bahnhof Oldau zweigte ein Anschlussgleis in östliche Richtung zum Kaliwerk Einigkeit II (Prinz Adalbert) in Ovelgönne ab, das Bergwerk bestand von 1905 bis 1925.

Im Zuge der Errichtung der Lufthauptmunitionsanstalt I/XI Hambühren 1939 wurde ein Anschlussgleis zum Transport der Rohstoffe sowie der fertigen Munition erstellt. Es fädelte aus der Strecke in süd-östliche Richtung aus und verlief in einem engen Bogen in westliche Richtung. Es wurde nach 1945 wieder zurückgebaut.

In der Zeit des Zweiten Weltkriegs bis in die 1950er Jahre bestand ein Bahnanschluss von Wilsche aus zum Fliegerhorst Wesendorf. Das Gleis zweigte aus Richtung Celle beim Bahnhof Wilsche ab und wurde in den 1970er Jahren abgebaut.

Im Zuge der Berliner Luftbrücke wurde 1948 in Wietzenbruch ein Abzweig zur damaligen Royal Air Force Station Celle, dem heutigen Heeresflugplatz Celle, geschaffen.

Ende der 1950er Jahre kam es regelmäßig zu mittäglichen Zugkreuzungen in Schwarmstedt. Vier dampflokbespannte Züge trafen sich im Bahnhof und erlaubten das Umsteigen von allen Richtungen in alle Richtungen. Dazu mussten zahlreiche Weichen, Signale und Bahnübergänge in kürzester Zeit bedient werden. Gepäck, Postbeutel und Expressgut wurden umgeschlagen.

Die Einstellung des Personenverkehrs auf dem westlichen Abschnitt erfolgte am 25. September 1966, der Güterverkehr Wietzenbruch bis Schwarmstedt am 31. Januar 1985. Zwischen Rethem und Ahlden ging der Güterverkehr noch bis zum 31. Januar 1981, zwischen Ahlden und Gilten bis zum 31. Dezember 1988. Von Verden aus verkehrten Güterzüge bis zum 28. Mai 1994 noch bis Rethem, und von Schwarmstedt nach Gilten bis zum 31. Dezember 1993. Weite Teile der Strecke wurden nach der endgültigen Stilllegung 1995 vollständig abgebaut. Zwischen Ahlden (Aller) und Dörverden-Westen wurde der Bahndamm in einen Radweg umgewandelt, der teilweise ein Abschnitt des Aller-Radwegs ist.

Im östlichen Abschnitt wurde der Personenverkehr am 27. September 1981 eingestellt. Gleichzeitig wurde auch der Güterverkehr zwischen Gamsen-Kästorf und Müden-Dieckhorst eingestellt. Der Güterverkehr von Gifhorn Stadt bis Gamsen-Kästorf war noch bis zum 1. März 1983 möglich, zwischen Celle und Müden-Dieckhorst bis zum 22. Mai 1993, zuletzt wurde dieser Abschnitt als Bahnhofsgleis betrieben. Auch die östliche Strecke ist mittlerweile zu großen Teilen zurückgebaut worden.

Der Abschnitt vom Celler Bahnhof zum Militärflugplatz in Wietzenbruch wurde noch bis 2005, ab 1998 durch die Osthannoversche Eisenbahnen, betrieben. Die bis dahin noch bestehende Trasse vom Celler Bahnhof bis zum Luftbrückendenkmal in Wietzenbruch und von dort mit einer Spitzkehre in Richtung des Flugplatzgeländes wurde 2007 zurückgebaut. Die Gleise auf bundeseigenem Gelände liegen noch, verfügen jedoch über keinerlei Anschluss an das öffentliche Schienennetz.

Quelle: wikipedia.org

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Hier der Code:

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