Die Offenburger Stadtmauer

Eine Stadtmauer zu errichten war im Mittelalter ein Privileg, das durch das Stadtrecht verliehen wurde.
Die Offenburger Stadtmauer wurde um 1240 erbaut, von der heute noch der innere Mauerring, der mit Wehr- und Wachttürmen versehen war, teilweise erhalten ist. Auf ihnen Wache zu halten war damals Bürgerpflicht.
Durch drei von Türmen bekrönte Tore gelangte man in die Stadt.
Nicht weit von hier, gegenüber der Evangelischen Stadtkirche stand das Straßburger Tor, am "Stadtbuckel" zwischen Rathaus und Forum stand das Kinzigtor und Ecke Lange Straße/Grabenallee befand sich dasSchwabhauser Tor. Es wurde 1824 im Zuge der Stadterweiterung zugunsten einer besseren Verkehrsanbindung abgerissen und die Stadtmauer an mehreren Stellen durchbrochen. Auf den zugeschütteten Gräben entstand ein grüner Gürtel rund um die Innenstadt.
Römische Besiedlung: Römerstraße innerhalb der Stadtmauer
Bei Bauarbeiten auf dem Anwesen Wasserstraße 10, innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer, kamen im Jahr 2005 ein Stück der römischen Straße, die von Basel nach Mainz führte, und die Reste eines römischen Holzgebäudes zum Vorschein. Dass der 7,50 Meter breite Straßenkörper fast 2000 Jahre in trockenem Zustand überdauerte, spricht für die römische Ingenieurskunst. Aus dem Fund ergibt sich der Straßenverlauf der Römerstraße von der Johannisbrücke her durch die Kittelgasse und dann weiter über die Okenstraße/B3 nach Mainz.
Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein kleiner Spaziergang entland der alten Stadtmauer!
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Happy Geocaching! :)
UPDATE 21.10.15 - New place New Hint

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