Skip to content

Reise durch den Fläming *WIEPERSDORF* Traditional Cache

This cache has been archived.

BoTTi_KaRoTTi: 🍀 Vielen Dank sagt BoTTi_KaRoTTi 🍀

More
Hidden : 5/12/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Diese Serie soll euch durch die 23 Dörfer im Niederen Fläming führen, 22 davon sind entweder als Multis oder Tradis ausgelegt. Den Cache im 23. Ort werdet ihr nur finden können, wenn ihr euch die jeweiligen Zahlen aus den Logbüchern zusammen sammelt.

 

Wiepersdorf wurde 1160 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehört zu dem „Ländchen Bärwalde“. Die brandenburgische Lehnshoheit dauert bis 1462. Danach gehörte das „Ländchen“ zu Böhmen. Im Dreißigjährigen Krieg ist der Ort vollkommen wüst. 1742 wird die Lehnshoheit durch Friedrich den II. aufgehoben. Danach wechselten die Eigentümer des „Bärwalder Ländchens“ mehrfach. 1780 bis 1945 war Wiepersdorf Eigentum der von Arnims.


Das 1731 – 1738 errichtete Barockschloss einschließlich der großen Parkanlage wurde deren Landsitz. Ludwig Achim von Arnim (1781-1831) und Bettina von Arnim (1785-1859) waren es, die Schloss Wiepersdorf bereits zu einem Ort der kulturellen Begegnung machten. Die Schlossparkanlage besteht aus einem barocken Garten mit Orangerie und aus einem angrenzenden Landschaftspark mit altem Baumbestand. 1997 fand die letzte gartendenkmalpflegerische Wiederherstellungsmaßnahmen statt, die sich auf die Grundlage des Zustandes des Gartenparterres nach von Arnim im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts stützt. Nach der Bodenreform wurde Schloss Wiepersdorf Volkseigentum und zur Arbeits- und Erholungsstätte von Künstlern und Schriftstellern. Namhafte Schriftsteller der DDR waren hier zu Gast, unter ihnen Anna Seghers, Christa Wolf, Arnold Zweig.

Wiepersdorf befindet sich am Rande des östlichen Fläming-Hügellandes. Die Dorfgestalt ist im wesentlichen geprägt durch das Wiepersdorfer Schloss einschließlich des weitläufigen Parks sowie den Landarbeiterhäusern. Der Dorfanger ist teilweise bebaut.Die Dorfkirche ist ein spätmittelalterlicher, rechteckiger, turmloser Feldsteinbau, der in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts verändert wurde. Neben der Kirche befindet sich die Begräbnisstätte der von Arnims.

Die Flaeming-Skate führt direkt durch den Ort. Die Trasse verläuft u.a. über den Dorfanger mit seinen gut erhaltenen Bauerngehöften. Nach Querung der Landesstraße geht es weiter über eine Stegrampe in Richtung Welsickendorf durch ein herrliches Waldgebiet.

Wenige Schritte vom Schloss beginnt ein etwa 800 Meter langer „Rotkäppchen“-Wanderweg. Für Generationen von Wiepersdorfern ist die Echtheit des Entstehungsortes gar keine Frage. Lässt sich doch vieles aus dem Märchen hier wiederfinden. Dass Rotkäppchens Wiege im Ländeken stand, wird von einer Vielzahl von Autoren gestützt.

Additional Hints (No hints available.)