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Bremer Landroute: Siel- und Schöpfwerk Mühlenhaus Traditional Cache

This cache has been archived.

GerandKat: Hey ho The DIXi's...

Da hier seit geraumer Zeit kein Geocache mehr zu finden ist, werden wir diesen Geocache jetzt endgültig archivieren.
Damit ist der Cache nicht mehr in der Liste der zu findenden Geocaches ausgewiesen und blockiert keine neuen Caches in dieser Gegend.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Liebe Grüße
GerandKat
Katrin und Gerwin
Volunteer Reviewer bei Geocaching.com

Regionale Besonderheiten findet ihr in unserem Wiki
Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 5/14/2015
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser Cache befindet sich an dem Radwanderweg Bremer Landroute Niedervieland. Unter dem Motto Landwirtschaft und Naturschutz, Schifffahrt und Industrie am Stadtrand der freien Hansestadt Bremen könnt ihr neue Einblicke und Ausblicke gewinnen.

 


Bei der Besiedlung und Bewirtschaftung von flachem Land, spielt Wasser eine große Rolle. Eine wesentliche Vorraussetzung ist die Möglichkeit, feuchte Flächen zu entwässern, Binnenhochwasser zügig abzuleiten, Tidenhochwasser vom Land abzuhalten und bei Trockenheit mit dem vorhandenen Oberflächenwasser zu bewässern. Diese Vorraussetzungen für eine bäuerliche Bewirtschaftung des Niedervielandes wurden im 12. Jahrhundert geschaffen und sind - bei vielen Erneuerungen und Ergänzungen - bis heute wirksam. 

Ab 1600 gab es zwei Wind- und Wassermühlen im Niedervieland. Eine Mühle stand hier in der Nähe des Mühlenhauses. Das Schöpfwerk Mühlenhaus im Niedervieland an der Grenze von Strom und Seehausen entwässerte und entwässert das Mühlenhauser Fleet in die Ochtum. Früher funktionierte diese Mühle nach dem Prinzip der archimedischen Schraube, die durch Windkraft angetrieben wurde. Durch die Drehung wurde das Wasser aufgenommen und über die Schraube in die Höhe transportiert. War der Wasserstand des Flusses erreicht, wurde das Wasser in den Fluss abgelassen. 

1833 beantragte die Hasenbürer Bauernschaft diese Mühle auch als Kornmühle zu nutzen, da die Wege zu den nächsten Kornmühlen im Umland und in der Stadt sehr weit waren.

1881 wurde die Mühle durch Blitzschlag zerstört. Im Jahr darauf wurde eine Schöpfmühle mit Dampfpumpwerk in Betrieb genommen.

Heute wird sowohl das Siel als auch das Schöpfwerk mit elektrischem Strom von einer Zentrale aus betrieben und kontrolliert. Das Siel- und Schöpfwerk "Am Mühlenhaus" übernimmt die Aufgabe der Entwässerung seit 1967. Das Schöpfwerk enthält drei Pumpen, die für geringe Höhenunterschiede, aber kurzfristig hohe Wassermengen konstruiert sind. Mit ihnen können bis zu 3.800 Liter Wasser / Sek. aus dem Fleet in die Ochtum gepumpt werden. 

Weitere Infos findet ihr an der Tafel vor Ort. 


Ihr sucht einen Petling, leider bietet dieser keinen Platz für Tauschgegenstände.

Viel Spaß beim Suchen & Finden!

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