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Rippel in der Borkener Aa

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Hidden : 5/14/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:

Rippel in der Borkener Aa


Die Borkener Aa ist ein kleiner Nebenfluss der Bocholter Aa im Westmünsterland in Nordrhein Westfalen. Sie entsteht durch den Zusammenfluss des Wichersbachs und des Engelradingbachs. In ihrem Verlauf fließt sie durch die Innenstadt von Borken und mündet im Borkener Stadtteil Gemen in die Bocholter Aa.
Da es hier aufgrund von Hochwasser manchmal nichts zu sehen gibt, wäre es sinnvoll, sich am Pegelstand der Bocholter Aa zu orientieren. Diseser befindet sich in Rhedebrügge und kann HIER abgerufen werden.
Ab einem Wasserstand von ca. ?cm (WERDE ICH NOCH IN ERFAHRUNG BRINGEN) (auf der Pegelgrafik), muss damit gerechnet werden, dass keine Rippel mehr zu sehen sind!


Geologisch besonders ist die Borkener Aa auf den ersten Blick nicht, doch wenn man an den angegebenen Koordinaten (im Stadtpark von Borken) einmal ins Wasser schaut, dann fallen einem sofort zwei Dinge auf:
Das ist zum einen der sandige Boden, welche typisch ist für das Münsterland. Und zum anderen diese kleinen "Wellen" im Sand, welche sich durch die Strömung des Flusses Bilden. Diese kleinen Wellen nennt man "Rippel":
Rippel sind von einem strömenden Medium (Luft und Wasser) hervorgerufene wellenartige Oberflächenformen. Bei der Rippelmusterbildung unterscheidet man je nach Entstehung zwei Formen: Strömungsrippel und Oszillationsrippel. Hier finden sich nur die Strömungsrippel.
Diese Strömungsrippel entstehen in flachen Gewässern, in denen sich durch die Strömung die Sedimentteilchen (z.B. Sand) ablagern. Aus diesen ersten minimalen Erhöhungen entstehen kleine Hindernisse, an denen sich immer mehr Sedimentteilchen ansammeln. Das Ergebnis sind asymmetrische Strömungsrippel mit einer flachen (Strömungszugewandte) und einer steilen (Strömungsabgewandte) Seite. Damit Rippel entstehen, benötigt man eine Mindestwassertiefe von etwa 3-facher Rippelhöhe. Der maximale Sandkorndurchmesser für die Entstehung von Rippeln liegt bei 0,6–0,7 mm.

Quelle: vergleiche wikipedia.de



Auf diesem Bild sieht man links die Entstehung von Strömungsrippeln und rechts die Rippel vor Ort.
Linkes Bild: links "Leeseite" (Strömungsabgeandte Seite), rechts "Luvseite" (Strömungszugewandte Seite), beides zusammen ist die Wellenlänge.



Um den Cache zu loggen beantwortet mir die folgenden Aufgaben via E-Mail:
Nummer 1: Begebt euch an die angegebenen Koordinaten. Von dieser Brücke aus, könnt ihr die Rippel sehr gut sehen. (Sollte man die Rippel hier nicht gut erkennen können, ist es auch möglich sie bei N51° 50.444 E006° 51.806 (eine Brücke weiter Flussaufwärts) zu begutachten).
Nummer 2: Was schätzt ihr, wie tief das Wasser hier ist? Ist das typisch für die hier vorkommende Rippelart?
Nummer 3: Auf welche Seite der Rippel schaut ihr hier? Strömungszugewandte oder Strömungsabgewandte Seite?
(freiwillig) könnt ihr hier noch ein paar Bilder machen ;-)
Bei weiterem Interesse an der Rippelbildung, kann zuhause noch ein Experiment durchgeführt werden: Nehmt euch einen Eimer und füllt ihn mit etwas Wasser (nicht zu viel - es muss später ein flacher Wasserspiegel über dem Sand stehen!) Nun gebt ihr etwas Sand hinzu und wartet, bis das Wasser wieder aufgeklart ist.) Pustet nun in das Wasser bzw. schwenkt den Eimer ein wenig hin und her und beobachtet in beiden Fällen was passiert. Gerne könnt ihr mir eure Ergebnisse auch mailen.


CloudFactory

 

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