Austern (Ostreidae) gehören zur Klasse der Muscheln (Bivalvia). Der wissenschaftliche Name dieser Familie leitet sich von griechischen Wort ostrakon für Schale (einer Frucht, eines Weichtieres, eines Eies), Scherbe ab (siehe auch Ostrakon). Man findet sie rund um die Welt an den Felsen flacher Tidengewässer, es gibt aber auch die Austernzucht. Austern sind ferner ein Lebensmittel.
Austern existieren seit 250 Millionen Jahren, es gibt eine sehr große Zahl an Familien und Arten. Austern haben eine wichtige ökologische Funktion in Küstengewässern. Sie dienen darüber hinaus vielen Meeresbewohnern als Beutetiere, wogegen sie sich durch eine außerordentlich massive Schale zu schützen versuchen.
Für den Menschen ist die Auster als überaus nahrhafte Speise von Interesse, wobei allerdings nur einige wenige Austernarten als gut genießbar gelten. Diese werden oft als „kulinarische Austern“ bezeichnet und im Folgenden vorrangig behandelt. Andere Austernarten – Perlaustern genannt – besitzen die Fähigkeit, schön aussehende Perlen zu produzieren. Perlaustern sind vor allem im Fernen Osten anzutreffen. Auch die Schalen der Austern sind verwertbar, sie werden in gemahlener Form bei der Herstellung einiger Medikamente verwendet.
Austern werden ganz überwiegend in Aquakulturen gezüchtet. Größter Austernproduzent ist die VR China mit einem Weltmarktanteil von 78 Prozent (2003), gefolgt von Japan (5,6 %) und Nordkorea (5,5 %). In Asien werden die Austern fast ausschließlich als „Fleischaustern“ verwendet, also gegart oder verarbeitet. In Europa kommen mit Abstand die meisten Austern aus Frankreich, gefolgt von Irland und den Niederlanden. Austern werden in Europa vorzugsweise als „Gourmet-Austern“ roh konsumiert. Die weltweit wirtschaftlich wichtigste Austernart ist die Pazifische Felsenauster.
Quelle: de.Wikipedia.org
Wir gratulieren den Erstfindern: Rundblick (FTF) Familie Fezer (STF) Geouli1 (TTF)