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Marxenklamm EarthCache

Hidden : 6/4/2015
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Dieser Earthcache bringt dich zur Marxenklamm. Eine kleine, aber feine Klamm, wo man alle charakteristischen Eigenschaften einer Klamm bestaunen kann.


Die Ramsauer Ache im Flusssystem des Berchtesgadener Landes

Ab dem Zusammenfluss von Klausbach und dem Abfluss des Hintersees wird das Gewässer als Ramsauer Arche bezeichnet:

Der Klausbach entspringt am Hirschbichl fließt durch das Klausbachtal und vereinigt sich beim Hintersee mit dessen Überlauf, dem Sillersbach , zur Ramsauer Ache. Diese fließt durch das Ramsauer Tal. Im Bereich der Marxenbrücke, am Eingang des Zauberwaldes, strömt sie durch die Marxenklamm. Bei der Lattenbrücke fließt linker Hand der Lattenbach zu. Im Ortszentrum von Ramsau stellen der Schwarzeckerbach und der Freidinggraben die linken Zuflüsse dar, der rechts zufließende Öfenbach führt ebenso wie der Freidinggraben nur nach anhaltendem Regen Wasser. Im Ortsteil Wimbachbrücke fließt von rechts der Wimbach ein. Am Ausgang des Ramsauer Tales zwängt sich die Ramsauer Ache durch die Preisenklamm und verlässt wenig später das Gemeindegebiet von Ramsau. Auf den nächsten Kilometern stellt sie die Gemeindegrenze zwischen Bischofswiesen und Schönau am Königssee dar. An der Gmundbrücke mündet links die Bischofswiesener Ache in sie. Anschließend bildet die Ramsauer Ache die Gemeindegrenze zwischen Berchtesgaden und Schönau am Königssee. Kurz darauf vereinigt sie sich beim Bahnhof Berchtesgaden mit der Königsseer Ache zur Berchtesgadener Ache. Diese mündet in die Salzach, die wiederum dem Inn zufließt. In Passau mündet der Inn in die Donau, die sich letztendlich in das Schwarze Meer ergießt.

 

Unterschiedliche Formen: Muldental, Schlucht und Klamm

Die Breite eines Tals hängt mit der Fließgeschwindigkeit des Gewässers ab. Generell gilt: Je schneller das Wasser und härter das Gestein, umso enger das Tal.

Ein Fluss nimmt Sand und Geröll mit sich, wie ein Strom von vielen kleinen Schreifmaschinen.

In tieferen Lagen sind Gefälle und Fließgefälle niedrig. Das Wasser löst dort mehr Sedimente von den Hängen als es fortspülen kann. Das Material sinkt in die Talsohle und der Fluss bildet ein sanftes Muldental.

In höheren Lagen, wo das fließende Wasser große Massen von Geröll mit sich reißt, fräst sich der Fluss wie ein Keil in den meist härteren Boden. So entsteht eine Schlucht.

Trifft extrem schnell stürzendes Wasser auf sehr hartes Gestein, so wie in den Alpen, schneidet der Fluss wie ein Messer in die Landschaft und bildet eine Klamm – die extremste Form einer Schlucht.

 

Geologie an der Marxenklamm

Die hier im Bereich der Marxenklamm in einer kleinen Vorkommen anstehenden Hallstätter Kalke waren im Berchtesgadener Raum der am häufigsten verwendete Stein.

Der Hallstätter Kalk ist eine lithostratigraphische Einheit der Mittleren und Oberen Trias (vor etwa 252,2 bis etwa 201,3 Millionen Jahren) in den Nördlichen Kalkalpen. Die Nördlichen Kalkalpen erstrecken sich vom Alpenrheintal in einer Breite von 25 bis 45 km durch Vorarlberg, Tirol, die bayerischen Bezirke Schwaben und Oberbayern, durch Salzburg, die nördliche Steiermark, Ober- und Niederösterreich. Bekanntheit erlangt haben die Hallstätter Kalke durch ihren Fossilreichtum. Geprägt wurde der Begriff Hallstätter Kalke 1853 durch den Geologen Franz von Hauer.

Bei den Hallstätter Kalken handelt es sich um verschiedene Farbschattierungen aufweisende mikritische Kalke (d. h. verfestigten Kalkschlamm) mit überwiegend Wasserpflanzen und geringem Tongehalt. Es ist ein sehr dichter Stein.

 

Strudeltöpfe

Ein Kolk (auch Strudelloch oder Strudeltopf genannt) ist eine Erosionserscheinung in einem Flussbett in Form einer Vertiefung in der Fließgewässersohle oder der Uferwand. Kolke entstehen meist in Festgestein durch die Fluvialdynamik des Wasserlaufs.

Größere vom fließenden Wasser transportierte Gesteinskomponenten können von stationären Wirbeln erfasst und in Rotation versetzt werden. In diesem Bereich erfolgt eine allmähliche Tieferlegung der Gewässersohle bei gleichzeitiger Verformung und zunehmender Verkleinerung der Gesteinskomponenten durch Abrieb. Anschließend herantransportierte Gerölle gelangen in die Hohlform und vertiefen diese zu einem Strudelloch.

Demnach bilden sich die Strudeltöpfe in schnell fließenden Gewässern an Stellen, an denen Hindernisse das Wasser zu drehenden Bewegungen zwingen.

Durch Strudel und Wasserwalzen bilden sich trichter- oder kesselförmige Vertiefungen. Die auskolkende Tätigkeit des fließenden Wassers heißt "Evorsion", die Initialform eines Kolks "Strudelnische".

Man findet diese „Strudeltöpfe“ in der ganzen Klamm. Alte Strudeltöpfe liegen heute höher über dem Wasser etwas abseits der Wasserströmung.

 

Deine Aufgaben

1. Warum ist gerade hier eine Klamm entstanden (im Gegensatz zu einer Schlucht, einem Tal) ?

2. Schätze die Größe der Strudeltöpfe und weshalb sind diese unterschiedlich groß?

3. Weshalb sind die typischen Verformungen auch wesentlich über der Wasseroberfläche bzw. am Ufergestein zu sehen?

4. Weshalb sind die Strudeltöpfe deiner Meinung nach wohl gerade hier entstanden?

5. Wie breit schätzt du die Klamm an der Brücke?

6. Welche Gesteine findest du bei den Strudeltöpfen? Lies diesbezüglich im Listing und schaue auf der Infotafel! Die Farben der Gesteine können dir hier vor Ort helfen.


Ich würde mich besonders über ein Foto (vielleicht mit der Eule) freuen, obschon dies keine Logbedingung ist. Ist ja laut Groundspeakregeln eh nicht mehr nötig.


Bitte bringt euch nicht in Gefahr! Niemand braucht hinunterzusteigen, um die Fragen zu beantworten! Also schön brav auf dem Weg und der Brücke bleiben!

 


Quellen:

Infotafeln im Zauberwald

Wikipedia

TerraX

 

Additional Hints (Decrypt)

Ovggr oevatg rhpu avpug va Trsnue! Avrznaq oenhpug uvahagremhfgrvtra, hz qvr Sentra mh ornagjbegra!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)