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Hannover-Philosophenviertel

A cache by 宝藏猎人 Konfusius Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 11/11/2018
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Das Philosophenviertel wird begrenzt von der Straße Am Pferdeturm im Westen und von der Kirchröder Straße im Norden und Osten. Im Süden grenzt es direkt an den Stadtwald Eilenriede. Durchzogen wird es von Straßen, die nach Philosophen wie Immanuel Kant, Johann Gottlieb Fichte, Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Arthur Schopenhauer oder Baruch de Spinoza benannt sind.


Philosophen

Neben den so geehrten deutschen Philosophen nimmt Spinoza auch in der Philosophiegeschichte eine Sonderstellung ein. Er gehörte weder einer etablierten philosophischen Schule an, noch begründete er selber eine neue. Er war einer der radikalsten Philosophen der frühen Neuzeit. Seine Ethica, ordine geometrico demonstrata ist der Form nach in synthetischer Darstellung und, wie es der Titel andeutet, nach der Methode von Euklids Elementen in „Grundbegriffen“, „Axiomen“, „Theoremen“, „Demonstrationen“ und „Korollarien“ abgefasst, wodurch sie den Anschein unumstößlicher Gewissheit erweckte. Spinoza verfasste eine Metaphysik und Ethik in der Art eines Geometrielehrbuches.

Die Philosophie Spinozas hat vor allem ein ethisch-praktisches Ziel: Er möchte von den illusorischen Lebenszielen das einzig Wahre unterscheiden, das ihm, wenn er es erreichen würde, eine stabile und wirklich befriedigende Freude verschaffen könnte. Um dies zu ermöglichen, entwickelte er eine Ethik (vor allem in den drei letzten Büchern der Ethik), deren Grundlagen (die in den ersten beiden Büchern der Ethik dargelegt werden) metaphysischer Natur sind. Die ethischen und metaphysischen Reflexionen forderten eine propädeutisch-methodologische Arbeit, der Spinoza sich im Tractatus de intellectus emendatione unterzog. Da aber die Ethik in seinen Augen von der politischen Philosophie untrennbar ist, entwickelte er sowohl im Rahmen des Tractatus theologico-politicus als auch des Tractatus politicus ein eigenständiges politisches Denken.

Als Deutsche Philosophie bezeichnet man die Philosophie des deutschen Sprachraums. Aufgrund der aufgespaltenen deutschen Geschichte begann die deutsche Philosophie naturgemäß erst relativ spät, ein genuin nationales Profil zu entwickeln – bedeutende Beiträge zur europäischen Geistesgeschichte lieferten deutsche Philosophen aber zu allen Zeiten. Erst seit dem 18. Jahrhundert beginnt sich eine typisch deutsche Herangehensweise an die Philosophie zu entwickeln, die nicht nur den Inhalt und die Sprache, sondern auch den Habitus der Philosophen umfasst. Deutsche Philosophie bleibt über lange Zeit eine akademische Angelegenheit; die Öffentlichkeit nimmt an den Debatten und Themen keinen Anteil. In ihrem universitären Umfeld greifen die deutschen Philosophen bevorzugt Problemstellungen auf, die aus den wissenschaftlichen Entwicklungen der Disziplinen in der jeweiligen Epoche entspringen. Auch die philosophischen Schulen und Strömungen passen sich diesem Trend an.

Der erste universale Denker der Neuzeit war Leibniz, der ab Mitte des 17. Jahrhunderts in Berlin wirkte. Er war der Begründer des deutschen Rationalismus. Mit seiner Monadenlehre versuchte er, eine Welterklärung zu geben, die einerseits die mechanistische Weltsicht des französischen Denkers Descartes berücksichtigen, andererseits aber auch mit den religiösen Vorstellungen der Zeit vereinbar sein sollte. Dazu entwarf er ein rationalistisch-idealistisches Denkgebäude, in dessen Zentrum die Monade, lebendige, einfache Einheiten, aus denen das Weltganze aufgebaut sein sollte. Da Gott die Urmonade repräsentiert, hat er diese Funktion benutzt, um alle Monaden zu einem harmonisch geordneten Kosmos abzustimmen und damit eine so genannte prästabilierte Harmonie zu erzeugen. Daher dachte Leibniz unsere Welt als die beste aller möglichen.

Die deutsche Aufklärung ist Teil einer geistigen Bewegung oder Strömung, die im 17. und 18. Jahrhundert in weiten Teilen Europas Wirkung zeitigte. Ihre Wurzeln finden sich hauptsächlich in Frankreich und England. Bedeutende Vertreter der deutschen Aufklärung waren Christian Thomasius, Christian Wolff, Moses Mendelssohn, Lessing, Immanuel Kant, Herder und viele andere mehr.
Thomasius kündigte Ende der 1680er Jahre an, dass er seine Vorlesungen nunmehr in der deutschen Sprache halten werde. Dies bedeutete ebenso einen Bruch mit der scholastischen Schulphilosophie der orthodoxen Theologie, wie eine Hinwendung zur Alltagssprache und den Alltagsproblemen. Er stellte Fragen der Lebensklugheit in den Mittelpunkt seines Denkens und forderte seine Leser und Schüler zum selbständigen Denken auf. Diese Forderung war grundlegend neu. Bisher galt es im Rahmen der Schulphilosophie Reflexionen auf die Autoritätsmeinungen geistlicher Vordenker anzustellen. Thomasius genügte dies jedoch nicht mehr, er forderte vielmehr, dass die Autoritäten selbst zu hinterfragen seien. Diese Art philosophischen Denkens, die eigene Erfahrungen und eigene Lektüren von verschiedenen Autoren miteinbezog, nannte er Eklektik. Von der Eklektik führt ein roter Faden bis zu Kants Konzeption der Mündigkeit.
Kants so genannte kritische Philosophie stellt sich vier zentrale Fragen:

  1. Was kann ich wissen?
  2. Was soll ich tun?
  3. Was darf ich hoffen?
  4. Was ist der Mensch?

Die Antworten auf diese Fragen sucht Kant in seinen drei wichtigsten Werken, den Kritiken. In jeder der Kritiken werden die Erkenntnismöglichkeiten für einen bestimmten Wirklichkeitsausschnitt untersucht und Kategoriensysteme zur Beschreibung derselben herausgearbeitet. 1781 erscheint die Kritik der reinen Vernunft, in der er die Mathematik, die Naturwissenschaften und die Metaphysik auf ihre Möglichkeiten untersucht. Die Kritik der praktischen Vernunft (1788) untersucht Ethik, Politik und Recht, während sich die Kritik der Urteilskraft von 1790 mit dem Herstellen von Kunstwerken und technischen Geräten und der daraus möglichen Erkenntnis beschäftigt.
Obgleich er selbst die damals wohl ausführlichste Antwort auf seine vier Grundfragen gegeben hat, hat er es doch nicht versäumt mit seinem berühmten Aufsatz Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung von 1784 auch andere zum Nachdenken über diese Fragen aufzufordern. Den darin geforderten Mut zum eigenen Denken und das Abschütteln aller Bevormundung zeigte er selbst in einer Vielzahl einzelwissenschaftlicher und an den Fragen der Zeit orientierten Aufsätzen und Artikeln.

Die Griechische Klassik (früher auch Attische Philosophie) bezeichnet innerhalb der Geschichte der Philosophie die Zeit zwischen den Vorsokratikern und der hellenistisch-römischen Philosophie. Das Zentrum der Griechischen Klassik war Athen, sie dauerte in etwa von 420 v. Chr. bis 300 v. Chr. und fällt in die Epoche der Philosophie der Antike. In dieser gesellschaftspolitischen Umbruchphase bestand entsprechender geistiger Orientierungsbedarf, den die sophistische Aufklärung zu decken suchte. Die seit 450 v. Chr. auftretenden Sophisten richteten ihre Überlegungen weg von der Natur auf den Menschen und suchten nach Methoden, das Individuum geistig und körperlich zu stärken. So brachten sie den Jugendlichen Rhetorik und Kampfkünste bei, doch waren sie nicht so spitzfindig, wie man ihnen häufig unterstellt. Wichtige Sophisten waren: Antiphon, Gorgias, Hippias von Elis, Kritias, Prodikos, Protagoras.
Von Letzterem stammt der berühmte Satz: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge, derer die sind, dass sie sind, und derer die nicht sind, dass sie nicht sind.“

Philosophie wurde so zur öffentlichen Angelegenheit, die auf dem Marktplatz (agora) und in interessierten Zirkeln betrieben wurde. Hier entfaltete sich die Freiheit des Denkens in einem friedlichen Wettstreit (agon) durch den Austausch der Ansichten und Argumente. Einen besonderen und bis heute fortwirkenden Eindruck hinterließ Sokrates mit seiner Lehrweise und Haltung zum Leben. Er pflegte seine Gesprächspartner in ihrem vorgeblichen Wissen zu erschüttern, indem er durch bohrendes Nachfragen gedanklich-logische Lücken freilegte, um dann in fortgesetzten Dialogen neue Erkenntnisse bei seinen Partnern zu Tage zu fördern, ein Vorgehen, das er Hebammenkunst (Mäeutik) nannte. Die Unerschrockenheit und Festigkeit seines Auftretens in dem gegen ihn als vermeintlichen Verderber der Jugend geführten Prozess und die Art, wie er das Todesurteil hin- und angenommen hat, haben ihn zum Urbild philosophischer Daseinsbewältigung werden lassen.

Da Sokrates selbst nichts Schriftliches hinterlassen hat, ist sein Bild in der Philosophiegeschichte wesentlich von seinem Schüler Platon bestimmt, der die Methode und die Gehalte der sokratischen Lehre nach seinem Verständnis in Dialogform aufgezeichnet und damit überliefert hat. Dazu entwickelte er jedoch seine eigenen Lehren, sodass heute sokratische und platonische Anteile dieses philosophischen Gebäudes, wie es in den platonischen Dialogen vorliegt, schwer zu trennen sind. Berühmt ist Platons Höhlengleichnis: Ohne Kenntnis der Ideen, die die Wahrheit hinter den Dingen darstellen, sind wir wie Menschen, die in einer Höhle sitzen, nie die Sonne gesehen haben und unsere Schatten für das echte, das wahre Leben halten. Dabei nahm Platon an, dass die Ideen selbstständig in einer höheren Welt existierten. (Der Mathematiker und Philosoph Alfred North Whitehead bemerkte einmal, dass alle späteren Entwürfe der europäischen Philosophie im Grunde nur Fußnoten zu Platon seien.)

Als Aristoteles seinem Lehrer Platon philosophisch nur noch teilweise zustimmen konnte, bekannte er, zu Platon empfinde er Freundschaft, zur Wahrheit aber noch mehr als zu diesem. Während Platons Philosophie im Kern auf eine unser sinnliches Wahrnehmungsvermögen der Welt transzendierende Ideenlehre zielte, suchte Aristoteles die erfahrbare Wirklichkeit von Natur und menschlicher Gesellschaft umfassend zu erforschen und wissenschaftlich zu ordnen. Im Gegensatz zu Platon sah er die Ideen als in den Dingen befindlich und gab der realen Welt so wieder mehr Gewicht. Hierbei hat er u. a. für Biologie und Medizin, aber auch für die politische Empirie und Theorie Enormes geleistet. In seinem enzyklopädischen Wissensdrang als Philosoph beschäftigten ihn zudem u. a. Dynamik (δύναμις), Bewegung (κίνησις), Form und Stoff. Aristoteles begründete die klassische Logik mit ihrer Syllogistik, die Wissenschaftssystematik und die Wissenschaftstheorie. Die Autorität, die Aristoteles als Forscher und Denker noch im europäischen Mittelalter besaß, war so groß, dass sein Name für den Begriff des Philosophen schlechthin stand.

Eine philosophische Richtung, die sich vor allem an der bedürfnisarmen Lebensweise des Sokrates orientierte, bildeten die Kyniker. Ihr berühmtester Vertreter, Diogenes von Sinope („Diogenes in der Tonne“), soll Alexander dem Großen, als dieser ihn besuchte und nach seinen Wünschen fragte, beschieden haben: „Geh mir aus der Sonne!“

Erinnern wir uns also an die wunderbare, unvergessene Begegnung dieser großen Philosophen:

N52°  ( HeideggerSchopenhauer × SchlegelNietzscheSchopenhauer × Hegel + KantHegel × Hegel × Heidegger × Schelling + SchopenhauerLeibniz ) / 1000′
 
E009°  ( SokratesEmpedokles von Acraga × EpiktetArchimedes × Aristoteles × Epikur × Heraklit × SophoklesDemokrit × Plotin × (PlotinPlato) + Aristoteles3Plato ) / 1000′

... vergeßt den Cache-Titel nicht.



Ich hoffe, Euch gefällt diese kleine Aufstellung von Philosophen. Damit Ihr auch den Spaß am Spiel behaltet, könnt Ihr hier anhand des Ergebnisses überprüfen, ob Ihr auch das richtige habt:

GeoCheck.org

Die Dose vor Ort bietet Platz für ein paar kleinere TBs oder Coins.
Aber: Bring your own pen.



Ehrencodex - nichts verraten!


Dieser Cache ist für ALLE Cacher da!



Additional Hints (Decrypt)

[Rätsel:] rvarz thgra Serhaq trjvqzrg, qre grkgervpur Pnpur-Yvfgvatf frue jregfpuägmg! --- 1) qʒɪz zɛqqɪx 2) ˈɣvqb iɑa ˈeɔfʏz - Raqfcvry. Nofrvgf!

[Final:] Qvbtrarf' Jhafpu!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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