HERZLICH WILLKOMMEN IM VIER-BRÜCKENDORF
Im Jahre 2015 feierte Koblenz 750 Jahre seit der Erstbesiedlung.
Der Name Koblenz leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet «die Zusammenfliessenden». http://www.koblenz.ch/
Für diese Cacheserie besteht die ausdrückliche Einwilligung der zuständigen Behörden. (Forstamt, Jagdaufsicht und Gemeinderat)
Der Gemeindegrenze entlang wurden im Laufe des Jubiläumsjahres einige Caches eröffnet mit dem Absicht, der Bevölkerung die Gemeinde, ihre Geschichte und das Gemeindegebiet näher zu bringen.
Notiere Dir die Bonuszahlen!! Sie zeigen Dir den Weg zum Bonuscache: 750 JAHRE KOBLENZ (Schatz der Römer).
Zum Cache:
Wenn die Archäologen das Sagen hätten, würde man man in Koblenz aktuell auf ein 1644-jähriges Bestehen zurückblicken, denn der römische Wachtturm im „Laufen“ geht laut einer Inschrift auf das Jahr 371 n.Chr. zurück.
In spätrömischer Zeit wurde die römische Nordgrenze dem Rhein entlang von Basel bis Bodensee mit rund 50 Wachtürmen versehen. Diese dienten der Alarmierung und mussten daher strategisch ideal in Sichtweite voneinander stehen.
Vom Turm herab war der Blick frei Rheinabwärts bis zur Aaremündung und auch das Gebiet oberhalb gut einsehbar.
So soll sich am Laufen, der „Summa Rapida-“ (oberste Stromschnelle), bereits in alter Zeit ein „furtähnlicher" Rheinübergang befunden haben.
Beim Wachturm in Koblenz, unter Kaiser Valentinian I. erbaut, der von 364 bis 375 n.Chr. regierte handelt es sich um den anscheinend besterhaltenen auf Aargauer Gebiet.
Man nimmt an, dass die Anlage mit fünf bis acht Leuten besetzt war, die vom nahegelegenen Tenedo (Bad Zurzach) abkommandiert waren.
Ferner legten Archäologen im "Rütenen" die Grundmauern eines andern Wachtturmes frei; ein weiterer soll ebenso im "Frittelhölzli" bestanden haben.
Bei der historischen Sanierung der Römerwarte im vergangenen Jahr war bewusst auf die zwar interessante, aus archäologischer Sicht in Bezug auf die Realitätsnähe jedoch fragwürdige Nachbildung verzichtet und die bestehende Struktur erhalten worden.
Dieser Wachturm steht auf der Liste der Kulturgüter von nationaler Bedeutung des Bundes. Es darf NICHT darauf herumgeklettert, NICHTS umgegraben/demontiert werden!!
(Quellen: „Die Botschaft“ die Zeitung des Zurzibietes, Juni 2014 / April 2015 Mehr Geschichte: Zeitungsbericht vom 29.Okt.2014 - siehe `Spoiler`-Bilder "Zeitung 01 + 02" )
Für den Bonus: E = wann wurde der Turm mit Unterstützung des Bundes konserviert? (Tafelinschrift)