Der Cache liegt im ehemaligen Hauptanbaugebiet der Reichsgrafen von Kesselstatt auf Schiefer und stellten zur damaligen Zeit einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Orte Fell und Thomm dar. Die ersten Schiefergruben wurden hier bereits Mitte des 17. Jahrhunderts ausgefahren - bis in die 1960er Jahre wurde hier auf bis zu 7 Sohlen Dachschiefer gebrochen. Die Halden und Gruben ziehen sich von hier bis hinunter in Nosserbachtal, unter diesem liegen noch zwei Tiefbausohlen, die mittlerweile unter Wasser stehen. Wer mehr über den Schieferbergbau erfahren möchte, dem sei der Besuch des Besucherbergwerkes Fell empfohlen (das man während des Aufstiegs auf der gegenüberliegenden Talseite sehen kann). Dort werden auch Wanderungen angeboten, die durch die noch älteren Abbaugebiete führen.
Der Name Mertesnaf leitet sich ab von "Martins Narben", ein weiterer Hinweis auf den alten Bergbau hier, mit Narben sind die Gruben und Pingen des Berges gemeint.
An der Halde durch Ruhebänke zu viele Muggel, daher ein Stück vorher platziert. Die Aussicht von der Halde trotzdem nicht entgehen lassen!
Hier handelt es sich um das Naturschutzgebiet/Biotop "Fellerbachtal", die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden. Bitte ebenso nicht die Schieferhalden betreten - diese sind besonders geschützte Biotope!
Dieser Cache ist Teil einer vierteiligen Serie zum Thema Schieferbergbau Fell/Thomm, die sich gut zu einer Wanderung verbinden lässt mit Startpunkt Besucherbergwerk Fell: