Update 03.09.15
Aus gegebenem Anlass bitte folgendes beachten: Es muss nichts abgeschraubt werden! Es ist keinerlei Werkzeug notwendig, lediglich Fingerspitzengefühl!
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Update 20.12.18
Nachdem meine aufwendige Arbeit schon wieder zerstört wurde, habe ich mich dazu entschlossen einen weniger anfändigen Weg zum logen zu bestreiten!
Es gibt 2 Möglichkeiten:
a) Schreibe Deinen Namen auf einen kleinen Zettel, den Du in das Loch beim Final steckst. Du darfst dann sofort logen. Ich hole mir zeitnahe den Zettel ab.
b) Du machst ein Foto des zerstörten Finals, das Du an mich schickst. Ich erteile Dir danach die Logfreigabe!
Ich hoffe damit die aufwendigen Reperaturarbeiten einzudämmen!!!!
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Update 17.04.21
Nachdem heute an Station 1 eine neue Infotafel aufgestellt wurde, sind die Fragen entsprechend angepasst.
Update 10.11.23
So, jetzt ist das Erdmännle wieder im Originalzustand.
Ab jetzt ist wieder Fingerspitzengefühl nötig! Werkzeug wird nach wie vor nicht benötigt!
Update 18.08.25
Nachdem meine aufwendige Arbeit schon wieder zerstört wurde, muss ich mir überlegen, wie es weitergehen könnte.
Update 22.10.2025 bis eine neue Löslung gefunden ist mache ich es mal wie beim Update 20.12.18
Nun zur Geschichte vom Erdmännle, oder wie die Oberboihinger zu ihrem Spitznamen gekommen sind. Nach einer langen Kriegs- und Pestzeit war die Bevölkerung stark geschrumpft. Es herrschte Armmut und Hunger. Hofhunde gab es lange nicht mehr, denn das wenige Essen reichte kaum für die Menschen. Nachts schlichen Diebe in den Ort und nahmen die letzten Reste auch noch mit. Da erinnerten sich die Dorfältesten an den Kobold, der den Bewohnern schon aus mancher Not geholfen hatte. So wurde eine Abordnung zur Höllgrube geschickt, die dort genau um Mitternacht das Erdmännle aufsuchten, um ihm ihre Bitte vorzutragen. Erst zierte sich der Kobold, doch dann versprach er: "Ich werde euch auch diesmal wieder helfen, aber ihr müsst mir jedes Jahr zu Martini meinen Lohn bringen. Vergesst es nicht, sonst überlasse ich euch eurem Schicksal. Geht nach Hause und ihr werdet dort eine Schar Wachhunde vorfinden!" Sprach' und verschwand im Erdloch. Die Abordnung eilte nach Hause, voller Erwartung. Als sie sich dem Dorfplatz näherten hörten sie ein großes Geschnatter und sie sahen eine stattliche Anzahl von Gänsen. Hatte sie der Kobold jetzt auf den Arm genommen? Doch sie wollten es versuchen. In den frühen Morgenstunden, als alles in tiefem Schlaf war, kamen wieder die Diebe. Plötzlich ging wie auf Kommando ein Geschnatter los und pflanzte sich durchs ganze Dorf fort. Die Gauner nahmen daraufhin Reißaus. Und als sie es in der folgenden Nacht wieder versuchten, war es das selbe Ergebnis. Voll Freude brachte man am kommenden Martini, wie versprochen, die schönste Gans zum Erdfall. So ging es mehrere Jahre und es kam, wie es kommen musste. Nachdem nichts mehr gestohlen wurde, ging das Versprechen in Vergessenheit und am nächsten Martini gab es keine Gans mehr. In der darauffolgenden Nacht kam ein fürchterliches Unwetter über das Dorf und Morgens waren alle Gänse verschwunden. Voll Reue zog die Abordnung in der nächsten Nacht wieder zum Erdmännle. Es dauerte sehr lange, bis er sich zeigte. Er schaute sie lange und nachdenklich an und sagte: " ich weiß, weshalb ihr zu mir kommt, aber diesmal will ich es euch nicht so leicht machen. Ihr habt euer Versprechen gebrochen und mir meinen Lohn vorenthalten. Geht nach Hause und bringt mir zum nächsten Vollmond eine mit Neckarwasser getaufte Gans. Dann will ich noch einmal Gnade vor Recht walten lassen!" Lachte und verschwand im Erdfall. So zogen sie von dannen und begannen neckarauf und neckarab nach getauften Gänsen zu fragen. Doch wohin sie auch kamen, ernteten sie nur Spott und Hohn. So kam der nächste Vollmond und die Abordnung schlich gesenkten Hauptes, ohne Gans, zum Erdmännle. Dies aber sprach: "Ich will euch weiterhin helfen, denn ihr habt euch redlich bemüht. Nun soll aber der Name Neckargänse für ewig mit euch verbunden sein!" Sprach's und verschwand für immer. Quelle: Sagen und Geschichten aus Oberboihingen Ewald Koch 1991