Christine Trösch bringt das Spiel 1982 aus Kanada mit in die Schweiz. Die Spielfläche hat sie auf Papier kopiert, im Kopf die mündlich überlieferten Spielregeln. Zusammen mit ihrem Freund stellt sie ein erstes Dog her.
Franz Lichtsteiner bringt das Spiel 1986 nach Weinfelden in die Thurgauische Arbeitsgruppe für Behinderte (TAB). Das Dog avanciert schnell zu dem Insider-Spiel der TAB. Ein Lager oder ein Kurs ohne Dog-Abend (-Nacht) sind kaum denkbar.
Anja Noser, ebenfalls aktiv bei der TAB, kopiert das Spielbrett und hält die Regeln 1987 erstmals auf Papier fest.
Carmen Dusi aus Stans organisiert 1993 das erste Dog-Turnier. Seither findet der Anlass jährlich statt.
Auf einem andern Weg gelangt das Dog nach Ottenbach zur sozialtherapeutischen Gemeinschaft Ulmenhof. Ab 1994 werden dort an der Produktionswerkstätte Ulmenhof Spielbretter produziert. Sowohl Brett als auch Regeln weichen ein wenig von der "Noser-Variante" ab. Ottenbach organisiert seit 1997 jährlich ein eigenes Dog-Turnier.
Inzwischen wird das Dog in verschiedensten Ausführungen von mehreren Werkstätten hergestellt und vertrieben. Auch von privater Seite werden die unterschiedlichsten Varianten kreiert.
Beschreibung:
Auf den ersten Blick erinnert Dog an „Mensch ärgere Dich nicht“. Vier eigene Spielfiguren sollen so schnell wie möglich über einen Rundkurs ins Ziel gebracht werden. Die Figuren werden jedoch nicht durch Würfelzahlen, sondern aufgrund der Werte von Bridge-Karten möglichst vorteilhaft bewegt. Einzelnen Karten zugewiesene Sonderfunktionen sowie die Möglichkeit der Auswahl aus mehreren Karten erweitern das Repertoire der Spielzüge.
Dog ist ein Partnerspiel. Gewinner ist jenes Team, das als Erstes alle acht Figuren im Zielfeld platziert hat. Durch das Spiel im Team wird Dog um eine zusätzliche Ebene bereichert. Dadurch wird der Glücksfaktor verringert, gute Taktik hingegen begünstigt.
Diese Eigenschaften garantieren für ein spannendes, "suchtgefährdendes" und abendfüllendes Spiel. Kein Wunder, dass in den letzten Jahren eine große Dog-Fangemeinde entstanden ist.
Eine Variante des Spieles ermöglichen es auch mit bis zu sechs Personen, d. h. 3 x 2 Pärchen zu spielen. Auf diesem Spielfeld kann man allerdings auch die Cachervarinte spielen, d. h. die Koordinaten des Caches stehen verdeckt unter dem Fragezeichen. Zwei Cacher spielen gleichzeitig jeweils für drei Spielpartner (A & B & C oder D & E & F). Über diese Variante sind geschickte Taktiker in der Lage die Location eines Caches auszuloten.
Probiert es selbst:
Wie üblich, können eure Überlegungen im Checker überprüft werden:
Ich wünsche euch ein glückliches Händchen um eine geeignete Lösungsstrategie zu finden und dann anschließend zügig die Früchte der Denkarbeit zu ernten.