Die Gemeinde Neulingen ist im Zuge der Gemeindereform am 01.01.1974 aus den damaligen selbstständigen drei Gemeinden Bauschlott, Göbrichen und Nußbaum entstanden. Nußbaum ist der älteste Ortsteil der Gemeinde Neulingen.
Bei diesem Mysterie geht es um die Zeit vor der eigentlichen Ortsentwicklung und der Namensgebung. Wir beginnen hier in der Zeit als die Römer das Gebiet von Neulingen besiedelten.
Die frühesten Siedlungsspuren stammen aus der Jungsteinzeit, 3000 bis 1800 v. Chr.. Die aus dem Osten kommenden Menschen brachten den Ackerbau und Viehzucht. Sie besaßen bereits Fertigkeiten im Hausbau. Ihnen folgten nach 1800 v. Chr. die Veneter, Illyrer und Kelten. Diese kannten bereits die Herstellung bzw. Bearbeitung von Metall, vor allem Bronze.
Wie nannte man die Zeit bis um 800 – 400 v. Chr.?
Bronzezeit? A = 475
frühe Eisenzeit? A = 322
Die Kelten schufen eine erste mitteleuropäische Kultur. Noch heute sind auch in unserer näheren Umgebung die typischen Hügel der Keltengräber zu finden. Siehe auch „Das Grab des Kelten“ – GC1PG6V.
Wann jedoch eroberten die Römer unser Land bis zur Neckarlinie Wimpfen-Cannstadt?
100 v. Chr.? B = 100
85 n. Chr.? B = 85
220 n. Chr.? B = 220
Um 155 n. Chr. schoben sie die Grenze 25 km weiter nach Osten vor.
In unserer unmittelbaren Umgebung sind die Spuren römischer Besiedlung recht zahlreich. Davon zeugen auch diverse Caches in und um Neulingen. Z.B.: Die „Vergessene Villa“ - GC19MB4 oder auch „Neulinger Dolinen »Das letzte Haus«“ – GC46WGD. Auch auf der Gemarkung Nußbaum hat man Reste eines römischen Gutshauses gefunden.
Wie werden die Gutshäuser genannt?
_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ BWW (Einzahl, QS = 12)
BWW des 1. Wortes = C
BWW des 2. Wortes = D
Der Konservator Wagner schreibt im Jahr 1911: „…an einem südlichen Abhang in der Nähe einer Quelle (Weiherquelle) befinden sich Trümmer eines römischen Landsitzes, Mauerreste und quadratische Ziegelplatten. In der Tiefe sei ein Mosaikfußboden gesehen worden.“
In den Ruinen wurde 1788 unter anderem eine römische Statue gefunden. Die Bronzefigur steht heute im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart. Eine Kopie kann man im Heimatmuseum in Nußbaum bestaunen.
Wie groß ist die Statue?
15,5 cm E = 90
28,5 cm E = 190
41,5 cm E = 290
Im Jahr 1963 fanden zwei Pforzheimer Buben beim Spielen Tonscherben. Nach weiterem Suchen förderten sie Gegenstände aus Eisen und Bronze zu tage. Ein einmaliges Fundstück für den süddeutschen Raum gilt der Fund einer Silberschale und einer Togaschließe. Bei weiteren Ausgrabungen an dieser Stelle wurde eine achteckige Säule freigeschaufelt, die im Zentrum des 4 x 8 m großen Raumes stand. Inzwischen ist die Fundstätte wieder eingeebnet, um so die Reste besser schützen zu können.
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N 48° 59. A + B
E 008° 41. (C + D) x 5 – E
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