Es handelt sich hier um ein Baudenkmal einer religiösen Stätte. Verhaltet Euch entsprechend!!!
Die Dose ist nichts Besonders, nur ein Petling mit Logbuch und Stift. ....für mich steht an erster Stelle, Euch diese Stelle zu zeigen und vielleicht einen Moment inne zuhalten.
Hier gibt es viel Durchgangsverkehr...Hundemuggel und bald auch Einkaufsmuggel, wenn der neue EDEKA Markt eröffnet.
Bitte verhaltet Euch unauffällig, damit der Cache erhalten bleibt.
Der Petling ist nicht schwer versteckt, damit Ihr nicht ewig suchen müßt.
Der beste Zugang ist von der Venloer Strasse aus, dort gibt es auch genügend Parkplätze.
Wissenswertes:
Bis zum Jahre 1877 befindet sich der jüdische Friedhof neben dem evangelischen vor dem Bruchtor (heute Venloer Straße). Wann er angelegt wird, ist unbekannt. Im Jahre 1878 wird dann der neue jüdische Friedhof an der Feldstraße (heute Kampweg) in Benutzung genommen.
Die Zahl der erhaltenen Grabsteine, die meist aus der Zeit um die Jahrhundertwende stammen, ist gering; oftmals sind nur noch die Sockel bzw. Basen oder Bekrönungen der Grabstellen vorhanden. In sehr vielen Fällen existieren lediglich Grabeinfassungen. Die meisten Grabsteine bestehen aus Sandstein und Muschelkalk. Die Formen sind stark einander angeglichen. Der Sockel der Grabsteine setzt sich häufig aus Bruchsteinwerk zusammen, darauf schließt sich in der Regel ein rechteckiger Aufsatz mit rundbogigem oder auch giebelförmigem Abschluss an. In diesem Aufsatz befindet sich ein ausgespartes rechteckiges oder rundbogiges Feld mit einer oftmals hebräischen Inschrift. In einigen Fällen ist diese Inschriftentafel auch aus Marmor gebildet. Reiche Verzierungen mittels historisierender Schmuckformen, deren Anwendung in der Baukunst wie auch bei Grabsteinen um die Jahrhundertwende verbreitet ist, sind bei den erhaltenen Grabmälern des jüdischen Friedhofs nicht zu finden und sind auch auf anderen jüdischen Friedhöfen nicht üblich.
Wenn der jüdische Friedhof auch nur in Resten erhalten ist, so ist er doch bedeutend als Beispiel für jüdische Kultur, gleichzeitig ist er aber auch als Erinnerungsstätte und unter dem Aspekt der Mahnung für die jüdischen Opfer der Gewaltherrschaft zu sehen.
Aus wissenschaftlichen, insbesondere historischen und religionsgeschichtlichen Gründen stehen Erhaltung und Nutzung der Anlage gemäß § 2 (1) des Denkmalschutzgesetzes im öffentlichen Interesse.
Quelle: https://www.viersen.de/de/denkmal/juedischer-friedhof-duelken/