Der genannte Johannes Ruhland, ein findiger Kopf,
aber ein Gefangener in Ziegenhain, hatte sich erboten, der Oberstadt Wasser zu verschaffen, wenn man ihm Straffreiheit gewähren würde. Aber in der näheren Umgebung Treysas war keine ergiebige Wasserader festzustellen, die höher lag als die Oberstadt und damit das erforderliche Wasser hätte liefern können. Da entschloß sich der beharrlich suchende Mann, Wasser aus der weiteren Umgebung herbeizuziehen. Bei dem hochgelegenen, eineinhalb Wegstunden entfernten Sachsenhausen sprudelte eine Quelle, die reichlich Wasser spendete. Mit vieler Mühe wurde nun dieses Wasser in einen offenen Graben bis auf die Höhe vor Treysa geleitet, hier bei dem heutigen Hephata in einem Teiche gesammelt, geklärt und dann in Röhren den Berg hinunter unter dem Bett der Wiera hindurch und den Stadtberg hinauf den vier Kümpfen (Brunnen) der Oberstadt zugeführt. Ruhland erhielt für diese gemeinnützige Tat seine Freiheit zurück, und die Stadt setzt ihm das Denkmal.
Soweit die Sage, der Mann aber, dem das Verdienst, diese Leitung angelegt zu haben tatsächlich zukommt, ist Hermann von Kuborg (um 1423).
(Quelle: Treysa; Das Profil einer Stadt – Eine Stadt mit Profil)
Der Cache soll an den alten Wassergraben erinnern, der auch heute noch teilweise zwischen Sachsenhausen und Frankenhain sichtbar ist.
Da es in diesem Cache um Wasser geht, kann auch nur das Wasser den Cache zum Vorschein bringen, ein halber Liter sollte reichen. Notfalls kann man vor Ort noch was nachholen.
Es muss nicht gegraben oder was rausgezogen werden