Bernsdorf
Die erste gesicherte Nachricht über Bernsdorf stammt aus dem Jahre 1438. Es wird angenommen, dass hier jedoch schon vorher ein wendisches Dörfchen bestand. Zu dieser Annahme führt die sorbische Bezeichnung für Bernsdorf "Njedzichow", sinngemäß übersetzt: Honigesser oder Bär.
Dieser Geschichtsauslegung wird auch das bis jetzt geführte Ortswappen gerecht. Seit 1438 gehörte Bernsdorf zum Besitz des Königs von Böhmen. Es kam in den nachfolgenden Jahren zu häufigen Besitzerwechseln der Grundherrschaft Bernsdorf. Ab 1639 besaß es der sächsische Kurfürst und anschließend, ab 1815, kam Bernsdorf zu Preußen. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990 gehören Bernsdorf und die umliegenden Gemeinden wieder zum Freistaat Sachsen.
Bernsdorf hat eine umfangreiche historisch gewachsene Industrie. Bereits um 1890 erlangten die Bernsdorfer Glaserzeugnisse Weltruf und wurden in viele Länder geliefert. Durch die reichen Vorkommen an hochwertigem Glassand im Raum Bernsdorf, Wiednitz, Hohenbocka, sowie die entdeckten und später erschlossenen Braunkohlevorhaben der Umgebung, wurde diese Entwicklung maßgeblich begünstigt.
1968 wurde der Gemeinde das Stadtrecht verliehen.
Da wir in letzter Zeit Gefallen am Klettern gefunden haben, haben wir für Euch eine kleine Runde um Bernsdorf gelegt.
Diese soll euch gleichzeitig die Geschichte der Bernsdorfer Ortsteile ein wenig näher bringen. In jedem Ortsteil haben wir ein schönes Bäumchen für Euch ausgesucht, an dem Ihr Euch nach oben schwingen könnt. Natürlich gibt es auch einen Bonus, also immer fein die Bonuszahlen sammeln ;)
Hier sucht ihr nach einer Eiche am Wegrand. Die Dose findet ihr in ca. 9 m Höhe und ist deshalb nur mit Klettergedöns machbar.
Parken könnt ihr in unmittelbarer Nähe der Koordinaten.
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Und nun wünschen wir Euch viel Spaß