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BlackDevil68: Auch hier geht es in den wohl verdienten Ruhestand und so kann sich die Natur hier wieder erholen...

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Heinsener Klippen

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Hidden : 6/29/2015
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:

Die Heinsener Klippen sind ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Bevern. Ihr bewegt Euch anschließend in einem Naturschutzgebiet, es gibt genug Wege und Pfade, welche euch dort hin führen. Der direkte Weg ist hier also nicht der Beste


Heinsener Klippen


Als Randbemerkung: hier lag bis vor einen Jahr noch ein Tradi :

Gimli - Die Gefährten http://coord.info/GC15WFV welcher aber am 01/Jun/2014 ins Archiv gewander ist


Hinweiß:

Ihr bewegt euch in einem Naturschutzgebiet, also bitte Verhaltet euch entsprechend der Vorschriften. Da die Heinsener Klippen recht gefährlich sein können, aufgrund von Nebel, Steilhängen und anderen Gefahren, bewegt euch bitte Vorsichtig und mit Angehen dieses Earthcaches ist hier Jeder für sein Tun und Handel selber Verantwortlich.



Ort und Beschreibung :

Die Heinsener Klippen sind ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Bevern in der Samtgemeinde Bevern im Landkreis Holzminden.


Das 1986 ausgewiesene, 63 Hektar große Naturwaldreservat „Heinsener Klippen“ ist Bestandteil des Naturschutzgebietes.

Im Osten schließt das Naturschutzgebiet „Graupenburg“ an. Etwas nordwestlich liegt das Naturschutzgebiet „In den Eichen“.

Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von Heinsen innerhalb des Naturparks Solling-Vogler. Es stellt einen nach Süden exponierten Steilhang aus Muschelkalkstein im Wesertal und einen nach Norden anschließenden, flacheren Hang unter Schutz. Das Naturschutzgebiet wird überwiegend von naturnahen, mesophilen Buchenwäldern und Kalktrockenhangwäldern geprägt. Daneben sind Schlucht- und Hangmischwälder zu finden.


Das Naturwaldreservat „Heinsener Klippen“ befindet sich im südlichen Bereich des Naturschutzgebietes. Der Wald wird hier seiner natürlichen Entwicklung überlassen. Innerhalb dieses Bereiches befindet sich ein kleiner, ehemaliger Steinbruch.

Im Westen des Naturschutzgebietes liegt – außerhalb des Geltungsbereichs der Verordnung über das Naturschutzgebiet – eine stillgelegte Mülldeponie.


Das Gebiet steht seit dem 2. August 2001 unter Naturschutz. Es ersetzt das zum 13. März 1986 ausgewiesene, etwa 110 Hektar kleinere, gleichnamige Naturschutzgebiet. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Holzminden.



Charakteristisch für das Naturschutzgebiet ist der nach Süden exponierte Steilhang des Wesertals, der aus regionaltypischem Kalkstein des Unteren, Mittleren und Oberen Muschelkalks besteht. Hier treten zahlreich hoch aufragende Felsen mit der hierfür typischen Kalkfelsspaltenvegetation zu Tage. In dem Gebiet wachsen fast ausschließlich naturnahe, für das Weserbergland typische, artenreiche mesophile Buchen- und Kalktrockenhangwälder. Beispielsweise finden sich hier Waldmeister-Buchenwald, Orchideen-Buchenwald und der Wärme liebende Ahorn-Lindenwald. Ferner sind Vorkommen von Schlucht- und Hangmischwäldern zu finden. Teile des NSGs unterliegen der Naturwaldforschung und werden nicht mehr bewirtschaftet.


Das kammartige Wesergebirge ist aus Korallenoolith aufgebaut und gilt als ein bedeutendes Kalksteingebiet Niedersachsens. An seiner Südseite weist es steile Gebirgsflanken meist mit mäßig hohen Felswänden unterhalb der Bergkämme auf. Seine Nordabdachung fällt dagegen eher allmählich ab.



Die Klippen des Wesertales zwischen Holzminden und Bodenwerder sind durchweg so schroff und steil, daß die sie fast ausschließlich zusammensetzenden Wellenkalkschichten im allgemeinen

schwer erreichbar sind, nur an den Heinsen bei Polle gegenüberliegenden Klippen sind an einem schräg hinaufführenden Wege fast sämtliche Schichten des Wellenkalks zugänglich.


Aufbau der Heinsener Klippen


1. Wellenkalk.


2. Untere Oolithbank ca. 2,50 m


Blaugraue, harte, dichte, zuweilen mit kleinen Rostflecken und dünnen Roststreifen versehene

Kalke, die etwa in ihrer Mitte eine dünne Fossilschicht {Omphaloptychen hauptsächlich) enthalten

und im großen und ganzen in einzelne dickere und dünnere Platten von z. T. flaserartiger Struktur aufgelöst sind ca 2,50 m


3. Zwischenmittel ca. 2,50 m


Graue, bräunlich-graue und eigelbe, plattige, ziemlich harte Kalke, bei denen die Färbung in

ein und derselben Schicht zuweilen wechselt . . ca. 2,50 m


4. Obere Oolithbank 0,15 m


Harte, massige Kalkbank, zu unterst und oberst blaugrau und dicht, in der Mitte rostbraun, fein-

kristallinisch und reich an Fossilien, besonders Omphaloptychen und Trypanosty.

ca 0,15 m


5. Flaserige, sowie auch hio und wieder ebenplattige Wellenkalkschiefer, an zahlreichen Stellen dünne, harte, öfters fossilreiche Kalkbänkchen einschließend, von denen das 7 - 8 m unterhalb der oberen Grenze liegende, etwa 0,05 ni stark, vollgefüllt war von Schalen der Terebratula cuhjariH


6. Graue, nach oben zu auch gelblich-graue, mergelige Kalke, die durch Verlust der flaserigen Struktur allmählich aus dem höheren Wellenkalk hervorgehen, und die teils recht mürbe und feinschichtig, teils etwas fester und dickschichtiger sind; zu oberst eine dünne Lage fester, gelblicher Kalkplatten 3— 3,50 m


7. Untere Terebratulabank ca 1,75 m


Massiger, harter dichter und kristalliner, blaugrauer, mit einzelnen Rostflecken durchsetzter Kalk,

zu oberst reich an Fossilien


8. Zwischenmittel


Wellenkalk mit einzelnen Fossilbänkchen . . ca. 3 m


9. Obere Terebratulabanke 0,45 m


Harter, dickhauhaut, teils dichter, etwas rostfleckiger, blaugrauer, teils stärker rostfarbener,

schaumiger Kalk, reich an Fossilien, besonders Myophorien

0,45 m


10. Wellenkalk mit einzelnen fossilführenden Bänkchen ca. 10 m


11. Graue, merglige Kalke, zu unterst noch mit flaseriger Struktur, im feingeschichtet, aufgeschlossen


12. Untere Schaumkalkbank 1,25 in



Die Lithostratigraphie (auchLithostratigrafie) ist die räumliche und strukturelle Gliederung von Gesteinseinheiten ausschließlich nach ihren lithologischen Eigenschaften. Sie gehört zu den grundlegenden Methoden der Stratigraphie, die bereits in der Frühzeit der Geowissenschaften entwickelt und angewendet wurde. Die Lithostratigraphie und die Definition der lithostratigraphischen Einheiten sind unabhängig von deren chronostratigraphischen Einstufung oder dem geochronologischen Alter.


Die Definition einer lithostratigraphischen Einheit erfolgt ausschließlich durch lithologische Merkmale, das können sein sedimentologische, petrologische, mineralogische, chemische, paläontologische, physikalische und morphologische Charakteristika. Die in einer lithostratigraphischen Einheit eingeschlossenen Fossilien werden zunächst einmal als lithologisches Merkmal gewertet. Das geochronologische Alter oder chrono- oder biostratigraphische Stufen gehören nicht zur Definition einer lithostratigraphischen Einheit. Jede lithostratigraphische Einheit wird relativ mit ihrer Untergrenze definiert; die Definition schließt auch die räumliche Verbreitung mit ein. Die Obergrenze wird durch die Untergrenze der darauf folgenden Einheit definiert. Die Position lithostratigraphischer Einheiten innerhalb einer bestimmten Hierarchiestufe wird relativ durch eine oben-unten- und durch eine räumliche Beziehung beschrieben, d.h. sie wird durch die Lage zwischen der jeweils darunterliegenden und darüberfolgenden Einheit sowie die regionale Verbreitung beschrieben. Lithostratigraphische Einheiten können zwischen hunderte Meter mächtigen und über Millionen von Jahren gebildeten homogenen Gesteinsfolgen und dünnen, stark in der lithologischen Beschaffenheit wechselnden Lagen im Zentimeterbereich schwanken.

Germanische Trias: Übersicht

Die Germanische Trias gliedert sich in drei lithostratigraphische Gruppen, den Buntsandstein, den Muschelkalk und den Keuper. Die biostratigraphische Korrelation mit der alpinen Trias ist heute weit gehend geklärt, enthält aber noch immer etliche offene Fragen.

Früher wurden die drei Gruppen der Germanischen Trias mit den Bezeichnungen Untere, Mittlere und Obere Trias gleichgesetzt. Seit einigen Jahrzehnten werden diese Bezeichnungen jedoch nur noch für die Chronostratigraphische Gliederung empfohlen. Nach dieser Gliederung beginnt die Mittlere Trias bereits im Oberen Buntsandstein und endet erst im unteren Teil des Mittleren Keuper.

Der Buntsandstein besteht überwiegend aus sandigen und tonigen Fluss-Ablagerungen, deren Schüttungen auf einen brackischen bis salzigen Endsee in der Norddeutschen Senke hin gerichtet waren. In diesem Endsee wurden tonig-sandige Sedimente und oolithische Kalksteine abgelagert, gegen Ende des Buntsandstein auch Evaporite. Im Oberen Buntsandstein erreichten erste marine Ingressionen das Germanische Becken.

Der Muschelkalk wird im unteren und oberen Teil aus vollmarinen Karbonaten und Tongesteinen aufgebaut und ist daher die fossilreichste Gruppe der Germanischen Trias. Der Mittlere Muschelkalk besteht jedoch fast ganz aus salinaren und hypersalin-marinen Ablagerungen.

Der Keuper ist von großer fazieller Vielfalt geprägt. Im Unteren Keuper wechseln brackisch-marine und deltaisch-fluviatile Sedimente in rascher Folge ab. Der Mittlere Keuper besteht überwiegend aus tonigen und karbonatisch-evaporitischen Seeablagerungen, in die in Süddeutschland teilweise marine Ingressionslagen eingeschaltet sind. Sandig-tonige Fluss-Ablagerungen wurden von den Beckenrändern teilweise weit in das Becken hinein vorgeschüttet. Im Oberen Keuper ist die Sedimentation im westlichen Germanischen Becken wiederum von brackischen und marinen Verhältnissen geprägt, während im östlichen Becken und nahe der Beckenränder die fluviolakustrine Sedimentation andauerte.

 




Soviel zum Aufbau der Heinsener Klippen …



Mit den beiden Oolithbänken endet der erste (untere) Profilabschnitt des Wellenkalkes. Die beiden Bänke können jeweils um 2-3 m mächtig werden. In der Regel ist die untere Bank jedoch mächtiger als die obere. Ein 5-6 m mächtiges Wellenkalkmittel trennt in unserer Region die beiden massiven Werksteinbänke,

Die Oolithbänke bestehen vor allem aus massiven, arenitisch-pseudo-oolithischen Kalkbänken mit einem mehr oder weniger hohen Anteil biogenen Materials (Muschelschill, Crinoiden-Detritus u.a.). In der unteren Oolithbank kommen auch mehr oder weniger fein laminierte, dichtere Kalke vor (Mikrite bis Mikrosparite). Die Schaumkalkfazies ist deutlich fossilreicher als die fossilarme, gebänderte Fazies.

Die obere Bank besteht im unteren Unstrutgebiet oft aus zwei unterschiedlichen Teilen: oben rostbraun verwitternde Schaumkalke, manchmal von weißen Molluskenschalen in Kalzitersatzschalenerhaltung durchsetzt, dünnplattige, mikritische, "gebänderte" Kalke. Die gelbe Dolomitzone im Wellenkalkmittel zwischen den beiden Oolithbänken ist in unserem Gebiet selten typisch entwickelt.



Frage 1:

Welche Farben sind bei den Oolitbänken zu erkennen ?


Kalksteine treten in großer struktureller Vielfalt und Variationsbreite auf (Beispiele: Serpulit, "Jura Marmor", Muschelkalkstein, Knollenkalke, Solnhofener Plattenkalk, Rogenstein, Trochitenkalk).
Färbende Beimengungen sind Glaukonit, Limonit, Hämatit oder organische Kohlenstoffverbindungen (Bitumina). Stark bituminöse Kalksteine geben beim Anschlagen mit dem Hammer einen Geruch nach Schwefelwasserstoff ab ("Stinkkalke"). Kalksteine zeigen häufig Suturen, die als Stylolithen bezeichnet werden und durch Drucklösung von Calcit im festen Gestein entstanden sind. Wenn Kalkgesteine Bitumenenthalten spricht man von Stink- oder Asphaltkalken. Sind größere Mengen von Ton enthalten spricht man von Mergel.


Aufgabe und Frage 2:

Nimm von den Dunkelen Steinen zwei Stücke in die Hand und schlage sie aufeinander, aber vorsichtig, nicht das Du Dich verletzt. ( am Besten Handschuhe anziehen )



Aufgabe und Frage 3:

In der Nähe der Koordinaten findet ihr einige Steine. Beschreibt mit kurzen Worten deren Zustand/Oberfläche (z.B. glatt, rauh, etc.). ?







Frage 4:

Wieviel unterschiedliche Steinstrukturen und farbliche Unterschiede kannst Du hier vor Ort finden ?





Genieß doch nebenher noch den schönen Anblick über Heinsen und den schönen langen Weserbogen.


Dazu müßt Ihr euch dann an


Aussicht ( optional ) (Reference Point)

N 51° 53.330 E 009° 27.624

begeben. Aber das ist Optional




Ein Foto von Euch von diesem Ort wären sehr wünschenswert.


Nach Zusendung der Antworten dürft Ihr loggen, wenn etwas falsch bei den Antworten sein sollte, werde ich mich melden.
Die Zusendung der Antworten bitte über mein Profil als E-Mail.








<A HREF="http://coord.info/GC5YDMC"><IMG SRC="http://img.geocaching.com/cache/large/f10f67c1-61cd-4a9c-8572-172953de82ef.jpg" NAME="HTTP://COORD.INFO/GC5YDMC" ALIGN=BOTTOM WIDTH=256 HEIGHT=186 BORDER=0></A></P>




Additional Hints (Decrypt)

jvexyvpu avpug aögvt.. nafbafgr Dhryyra ornpugra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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