Die Geschichte vom kleinen Stahlmann (Genhahner Waldrunde - Part 01)
Es war einmal ein kleiner Junge - nennen wir ihn jetzt zur Vereinfachung mal Bernd - der tat nichts lieber als den ganzen Tag in der freien Natur zu verbringen. Doch er war nicht alleine, denn er besaß ein Spielzeug aus Stahl, mit welchem er für sein Leben gern spielte. Bernd mochte diesen Werkstoff, warum das wusste er selbst nicht. Vielleicht weil das Material zum einen so hart war und andererseits konnte man es doch mit einfachen Mitteln bearbeiten. Oder war es weil Stahl so vielseitig war und man viele tolle Dinge daraus bauen konnte? An dieser Stelle sei erwähnt, dass Bernds zweitliebtes Hobby das Basteln war.
Der Sommer zog ins Land und nach dem Herbst kündigte sich in schnellen Schritten der Winter an. Nun konnte der kleine Junge nicht mehr mit seinem Spielzeug draußen spielen, so versteckte er es an einem - in seinen Augen sicheren - Ort. Mit ins Haus nehmen konnte er es nicht, denn seine Mutter hielt nicht viel von Metall und schon garnicht von diesem Spielzeug. Es blieb also über den Winter draußen, wohlbehütet von Mutter Natur.
Monate zogen ins Land bis Bernd eines Morgens aufstand und aus dem Fenster starrte. Es war warm, die Sonne schien, kurzum es war Frühling. Zeit, um sein Spielzeug wieder hervorzuholen. Schnell schlüpfte er in die Gummistiefel und rannte hinaus ins Freie - geradewegs zu dem Versteck. Doch was sahen seine kleinen ungläubigen Augen da? Sein Spielzeug hatte die Farbe geändert. Es war plötzlich bräunlich-rötlich und die Oberfläche war auch nicht mehr schön.
Traurig legte er sein Spielzeug wieder in das Versteck zurück und rannte wieder in sein Zimmer um in einem Buch nachzulesen, was da mit dem Stahl passiert war. Schnelle hatte er die Lösung. Es war gerostet, da es mit stetig anhaltender Feuchtigkeit in Berührung gekommen war. Doch Bernd wollte sich nicht unterkriegen lassen, er würde sich ein neues Spielzeug bauen, aus einem nicht rostendem Material von dem er einmal gehört hatte - Edelstahl.
In der Werkstatt seines Vaters wurde er fündig und so besaß er bald darauf ein neues Spielzeug aus dem neuen, nicht rostenden Stahl.
Fakten zur Waldrunde
- bei der Genhahner Waldrunde handet es sich um eine Runde durch den "Genhahner Böösch"
- sie hat eine Länge von ca. 3 km und sollte in gut 1,5 - 2 Stunden zu bewältigen sein
- bleibt bitte auf den Wegen und verlasst diese nur zum Suchen der Finals, die jedoch immer in der Nähe (ein paar Meter können es schon sein) des Weges liegen
- ihr bewegt euch durch die Natur, ich muss euch glaub ich an dieser Stelle nicht sagen, dass ihr diese achten solltet
- im Frühjahr und Sommer können auch bei uns Zecken vorkommen, also cremt euch ein
- die Runde ist NICHT Kinderwagen-geeignet und NICHT Rollstuhl-geeignet
- die Waldrunde darf NICHT bei Nacht angegangen werden
- da im Wald der GPS Empfang nicht immer optimal ist, können die Koordinaten ein wenig abweichen, allerdings sollte der Hint mit der Location hier Abhilfe schaffen
Fakten zu diesem Cache
- es befindet sich kein Stift vor Ort, deshalb bringt bitte einen zum loggen mit
- die angegebene Cache-Größe bezieht sich auf die Dose in der das Logbuch ist, nicht auf die eventuelle "Verpackung" der Dose, die überings immer sofern vorhanden an Ort und Stelle bleibt
- es muss nichts herausgezogen, abgeschraubt oder ausgegraben werden, alles lässt sich ohne Gewalt öffnen
- es ist kein Platz für TBs und dergleichen
DER BONUS WURDE ARCHIVIERT, DIE ZAHLEN IN DEN LOGBÜCHERN SIND AB SOFORT OHNE BEDEUTUNG