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Bärenhöhle Mystery Mystery Cache

This cache has been archived.

Havarius: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wolfgang / Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 7/3/2015
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist nicht am Ort wo man denkt !!

Es ist nur das Rätsel über diese Höhle und soll anderen einfach Info über diese geben !!

 

 

Viel Spass beim lösen !!

 


Der Hohlenstein mit dem Hohlenstein-Stadel, der kleinen Scheuer und der Bärenhöhle

Im Hohlenstein-Stadel im Lonetal wurde mit dem Löwenmensch die älteste Tier-Mensch-Figur der Welt gefunden. Dieses einmalige Kunstwerk ist heute im Original im Ulmer Museum zu finden.

Der Hohlenstein besteht aus 2 Höhlen, dem Hohlenstein-Stadel und der Bärenhöhle. Zwischen diesen beiden Höhlen gibt es noch einen kleinen Felsvorsprung, die kleine Scheuer.

Die drei kleinen Höhlen liegen unmittelbar nebeneinander in einem mächtigen Jurafelsen.


Der Löwenmensch wurde im Hohlenstein-Stadel gefunden, dieser Teil der Höhle ist heute mit einem Gitter gesichert, um zu einem eventuellen späteren Zeitpunkt ungestört weitere Ausgrabungen vornehmen zu können. Die Bärenhöhle bekam ihren Namen aufgrund der zahlreichen Knochenfunde von Höhlenbären. Auch die Bärenhöhle ist heute vergittert, das Gitter gilt hier auch dem Schutz von Fledermäusen, die die Höhle als Rückzugsgebiet nutzen.

Entdeckung und Archäologie

Die ersten Forschungen im Hohlenstein unternahm der frühere Pfarrer Oskar Fraas bereit im Jahre 1861. Seine Aufmerksamkeit galt zunächst den Überresten von Höhlenbären. Seine Ausbeute war bemerkenswert, er förderte 88 Schädel und über 10.000 Knochenteile zutage. Erst später, bei weiteren Ausgrabungen im Jahre 1866, erkannte Fraas die Bedeutung der gefundenen Feuersteinstücke - sie waren Werkzeuge urgeschichtlicher Menschen im Lonetal.

1939, kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges, fanden unter der Leitung des Tübinger Urgeschichtsforschers Robert Wetzel Ausgrabungen am Hohlenstein im Lonetal statt. Aufgrund der dramatischen Ereignisse mußten die Ausgrabungen jedoch abgebrochen werden. Am 25. August jedoch, dem letzten Grabungstag, barg der Grabungsleiter vor Ort Otto Völzing zahlreiche Bruchstücke von Mammutelfenbein.

Die Funde wurden nach dem Krieg von Robert Wetzel an das Ulmer Museum übergeben. Erst 30 Jahre nach ihrem Fund wurden die Stücke vom Archäologen Joachim Hahn wiederentdeckt. Er bemerket Schnitzspuren und fügte aus über 200 Einzelteilen eine bruchstückhafte Figur zusammen. Es vergingen fast weitere 20 Jahre bis die Figur in ihrer jetzigen Form restauriert wurde.
Über verschieden Radiokarbondatierungen an Tierknochen aus der Umgebung der Fundstelle konnte das Alter der Figur auf ca. 32.000 Jahre bestimmt werden. Der Löwenmensch ist damit die älteste bekannte Tier-Mensch-Figur und eines der ältesten Kunstwerke überhaupt. Nach dem Krieg nahm Robert Wetzel seine Grabungstätigkeiten 1954 wieder auf, bis diese durch seinen frühen Tod im Jahre 1961 ein abruptes Ende fanden.

Außer dem Löwenmenschen wurden im Hohlenstein noch andere spektakuläre Funde, wie der Oberschenkelknochen eines Neandertalers (einer der ganz seltenen Skelettreste dieser Spezies aus Süddeutschland), die Bestattung der Köpfe von drei gewaltsam zu Tode gekommenen Personen (Mann, Frau & Kind) aus der Mittelsteinzeit (7. Jahrtausend v.Chr.) sowie die sog. "Knochentrümmerstätte" aus der Jungsteinzeit um 4000 v.Chr. ausgegraben. In dieser Grube am Höhleneingang fanden sich über 1000 Skelettteile von mind. 54 Menschen. Früher als Beleg für Kannibalismus interpretiert, ist man heute aufgrund moderner Untersuchungen der Meinung, es mit einer Sekundärbestattung zu tun zu haben. Alle diese Funde sind heute ebenfalls im Ulmer Museum zu sehen.

 

Anfahrt und Aktivitäten

Der Hohlenstein befindet sich in der Nähe von Asselfingen und ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Sofern Sie mit dem Auto anreisen können Sie Ihr Fahrzeug am Wanderparkplatz bei der Vogelherdhöhle (zwischen Oberstotzingen und Bissingen) oder am Parkplatz zwischen Öllingen und Bissingen direkt im Lonetal abstellen. Von dort erreichen Sie die Höhle zu Fuß in knapp 30 Minuten. Alternativ können Sie Ihr Fahrzeug auch im Waldparkplatz bei Lindenau abstellen und von dort aus ins Lonetal wandern. Am Wanderweg im Lonetal finden Sie auf Höhe der Felsen ein Schild mit der Aufschrift "Bärenhöhle", die ca. 200 Meter vom eigentlichen Wanderweg entfernt ist.


Der Hohlenstein lässt sich hervorragend mit einem Aufenthalt in der nahegelegenen Charlottenhöhle verbinden. Besonders schön ist auch eine Lonetalhöhlentour, bei der Sie die Vogelherdhöhle, denHohlenstein und die Bocksteinhöhle, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, erkunden.

 

Der abgesperrten Teil der Höhle ist heute auch ein Rückzugsgebiet der heimischen Fledermäuse.

 

Besten Dank an Herrn Kurt Wehrberger vom Ulmer Museum für die freundliche fachkundige Überarbeitung der Inhalte. Dank auch an Herrn Ernst Junginger für das Foto der Fledermaus.

 

Hier nun die Formel :

Entdeckung und Archäologie

N 48° (4/14/14)(6/3/7).(3/4/1)(9/4/2)(6/3/7)

Anfahrt und Aktivitäten

E 010° (2/10/2)(3/2/1).0(6/11/2)(7/22/2)

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.

Additional Hints ()

Orvz yöfra nyyrf tranh ornpugra !! Vpu ova thg trgneag !!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)

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