Albert Einstein – Schutzpatron der Geocacher!!!!
Liebe Geocacher,
solltet ihr wieder einmal hoffnungslos leicht gebeugt in einem Umkreis von 20m hin- und her irren und vergeblich einen Cache suchen und überlegen zu wem ihr Beten könntet, dann versucht es mit einem Anflehen an den Geist von Albert Einstein.
Alberts Geist im Satellit
Alberts Geist im Satellit
der Du bist im Himmel
geheiligt werde Dein Name
Deine Frequenz komme
Dein Signal geschehe
wie im Himmel so auf Erden
unseren täglichen Found gib uns heute
und vergib uns unsere Leitplanken-Micros
wie auch wir vergeben unseren Muggels
und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von der Statistik
denn Dein sind die Tradis
und die Multis
und die Events
in Ewigkeit
TFTC
Geocaching Unser
Geocaching Unser
geheiligt werde Dein Cache
Dein Fund komme
Dein Trade geschehe
wie im Wald
so auch in der Heide
Unsere tägliche Jagd gib uns heute
und vergib uns das Zertrampeln
wie auch wir vergeben
das knifflige Versteck
Albert Einstein führe uns nicht in die Irre
sondern erlöse uns von der Frust
denn Dein ist der Travelbug
und die Geocoin
und das Logbuch
in Ewigkeit
TFTC!
Warum Albert Einstein?
Als in den 1970er Jahren der erste Satellit in seine Umlaufbahn gebracht wurde, bekamen die Ingenieure den Rat von Experten, die Berechnungen von Albert Einstein zur Speziellen Relativitätstheorie mit in die satellitengestützte Ortsbestimmung (GlobalPositioningSystem = GPS) einzuprogrammieren. Die Ingenieure jedoch bezweifelten, dass so etwas Seltsames wie die Raumzeit-Krümmung einen Einfluss auf ihr Satelliten-System haben könnte. Sie waren jedoch bereit einen Schalter in den Satelliten einzubauen. Nur wenn der Schalter umgelegt war, wurden die Berechnungen von Albert Einstein in die Ortung mit einbezogen. Sehr schnell war klar: GPS funktioniert nur mit einen umgelegten Schalter! Denn nur dadurch wird der von Albert Einstein vorausgesagte Einfluss auf die Bewegung der Signale mit in die Ortung einberechnet.
Warum ist das so?
Albert Einsteins Spezielle Relativitätstheorie kommt ins Spiel, weil die Atomuhren, die an Bord von GPS-Satelliten um die Erde kreisen, aufgrund ihrer Geschwindigkeit (ca. 140.000 Kilometer pro Stunde) jeden Tag etwa sieben Mikrosekunden im Vergleich zu systemgleichen Uhren auf der Erde nachgehen. Dazu kommt aber noch der Einfluss der Erdgravitation. Atomuhren in einer Höhe von 20.000 Kilometern spüren die Gravitationskraft nur ein Viertel so stark wie Uhren auf der Erdoberfläche. Dadurch laufen die Uhren in den Satelliten 45 Mikrosekunden pro Tag schneller als die auf der Erde. Insgesamt ergibt sich also ein Unterschied von 38 Mikrosekunden pro Tag. Das erscheint wenig, umgerechnet nach Distanz würde ein GPS-System, das die Effekte der Relativitätstheorie nicht berücksichtigt, aber pro Tag eine Fehlangabe von 11 Kilometern anzeigen. Damit wäre die Abweichung der Positionsangabe nicht 10 m, sondern 11 Kilometer pro Tag! Das macht Albert Einstein zum absoluten Schutzpatron der Geocacher.
Gelobt sein Albert Einstein in Ewigkeit!!! Tyftc!
http://www.einsteinjahr.de/page_64.html
D. Sprick, S. Reuter: „Wer war Elbert Einstein?“, Verlag an der Ruhr, Mühlheim an der Ruhr, 2005
http://www.geocachesuchtberatung.de/gebete.html