…naja, um ehrlich zu sein, nicht so ganz.
Der eigentliche „Gipfel“ des Lahnsteiner Feldbergs liegt, wie auf der Karte zu sehen, noch einige Meter den Weg entlang, ist als solcher aber kaum wahrnehmbar.
Nördlich des Feldbergs liegt die Gemeinde Friedland, östlich findet man Lahnstein auf der Höhe, südlich liegt der Spitalkopf mit dem ehemaligen Aspich und westlich liegt die Stadt Lahnstein.
Nach dem Feldberg im Schwarzwald und dem Großen und Kleinen Feldberg im Taunus, ist der Feldberg bei Lahnstein deutlich der niedrigste Berg mit diesem Namen. Er erreicht lediglich 261 m üNN, damit ist er zum Wintersport nur selten geeignet ;-)
Aber immerhin steht hier dieses schöne, alte, ca. 2m hohe Basaltlava-Kreuz mit Christuskörper und den eingemeißelten Buchstaben AH.
Errichtet wurde es im 18. Jahrhundert und ist schlicht und einfach als Feldbergkreuz bekannt.
Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor, auch im Stadtarchiv konnte ich nicht mehr erfahren.
Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es einst errichtet worden sein, weil hier jemand vom Blitz erschlagen wurde. Sollte jemandem etwas handfestes bekannt sein, möge er sich bitte gerne bei mir melden.
Der Cache kann bei einer Rheinsteigwanderung ebenso gut gesucht werden, wie als Drive-In.
Man kann gegenüber auf der anderen Straßenseite bei N50°18.111 E007°37.924 parken.
Alternativ zum Zertrampeln des Hügelchens von der Straße zum Kreuz, kann man auch einige Meter in den Weg rein, nach links hinter die Büsche und ganz dicht an den Büschen am Feldrand entlang nach vorne zum Kreuz.
Das Dosenversteck kann eigentlich mit Daumen und Zeigefinger geöffnet werden.
Zur Schonung lackierter Fingernägel oder zum Öffnen bei starker Verschmutzung liegt aber auch ein Hilfsmittel auf dem linken Balken des Kreuzes. Bitte nach Gebrauch auch wieder dort deponieren.
Bitte Stift mitbringen.