Der gemeine Mysterie
Devinition: Der gemeine Mysterie ist eine besondere Art von Cache. Zu finden ist dieser natürlich nicht an den angegeben Koordinaten (das wäre ja zu einfach), sondern die Tupperdose befindet sich in der Nähe. Aber das wichtigste und auffälligste Kennzeichen ist und bleibt ein leuchtend blaues Fragezeichen, dass auf jeder Cache-Karte nervend ins Auge springt. (siehe dazu Punkt Nebenwirkungen)
Versteck: Das Versteck ist nicht an einem schönen See oder in einem Park (das wäre dann beispielsweise Tradi), sondern die Dose wird ins Nix geworfen, die nur Hunde an der langen Leine erreichen oder die sonst zum illegalen Entsorgen von Müll verwendet wird. Der Behälter ist erstens klein, meist eine Filmdose, oder 2. noch beliebter, ein Nano. Das muss so sein, damit keine Coins oder TB´s dort verschimmeln können, weil Mysteries auf Grund ihrer bösen Rätsel zu selten gefunden werden.
Rätsel:Forscher haben bisher 2 signifikante Gruende für Mysterie-Caches bestätigen können. Die eine Gruppe besteht aus Rätseln, die sich vom Owner ausgedacht werden, um damit die Cacher zu ärgern und sie prompt am Loggeintrag zu hindern. Diese Form erkennt man daran, dass der Hinweis dann lautet: „Steht alles im Listing“. Als Gegenmaßnahme bildet man als erstes ein Rätsel-Team, um verschlüsselte Texte und Kodierungen, Steganographie, Sudokus, Rechercheaufgaben, mathematische Fragestellungen, Denksportaufgaben und Quizzes (um nur einige hier zu nennen)zu lösen oder man kettet einen N.E.R.D. an den Rechner, der das Rätsel im besten Falle löst oder stundenlang den Geochecker quält, bis dieser glüht. Viel wird auch die neue modernste Methode, z.B. das Ersteigern von Koordinaten auf Plattformen im Internet oder anderen Gruppen, verwendet.
Loggen: Wenn nach anstrengenden Rate-Abenden im Freundeskreis oder dem höchsten Gebot endlich der Ort entschlüsselt und das Loggbuch aus dem Nano geholt wurde, loggt man am besten so:
- „schnell gefunden“
- „TFTC“
- „mit xyz fix eingesammelt“
- „Netter Cache für zwischendurch“
- „;-)“
- „Homezone heute bereinigt“
- „war ganz leicht“
Spezies: Der qualifizierte Ratehaken-Freund (oder NERD) ist eher licht- und öffentlichkeitsscheu, hat Augenringe und zerzauste Haare, pflegt nur Kontakte zu seinesgleichen und zu Pizza-Kamelen. Ein weiterer Unterschied zum Menschen besteht darin, dass er ständig mit dem Computer oder dem Internet verbunden sein muss. Durch den Ausbau der Breitband-Internetverbindungen konnte ein Aussterben aktuell verhindert werden.
Nebenwirkungen: Bei dieser quasi speziellen Art von Caches ist es uns wichtig, auf Nebenwirkungen hinzuweisen!!! Sehr oft treten Entgleisen der Mimik, verwirrtes Gesicht und Ratlosigkeit auf. Oft kommt es zu Haarausfall bzw. zum Ergrauen über Nacht, Schlafstörungen, Augenrötungen und Konzentrationsstörungen. Vereinzelt wurden auch Wutausbrüche und Schreianfälle beobachtet. In seltenen Fällen sind ebenso unkontrollierte Lachkrämpfe oder hysterisches Lachen aufgetreten. Vereinzelt wurden Owner angeschrieben, bedroht oder auf einen LP XY verschleppt, wenn diese die Koordinaten eben nicht versteigern wollten.
Zusammenfassung: Beim Geocaching bilden diese verflixten Mysteries eine gefährliche Sonderform. Bei der Schatzsuche müssen oft auch unterwegs noch Rätsel gelöst werden, um die Koordinaten der nächsten Station oder des Ziels herauszufinden. Manchmal kommt es aber zu ungeplanten Lerneffekten. Ja, wurde auch qualifiziert nachgewiesen! Für Gesundheitsbewußte empfehlen wir das Ignorieren dieser Form von Cachens, da bisher keine Ergebnisse über Langfristfolgeschäden vorliegen.
Hint: Wer lacht geht sofort in den Keller, wer Ironie oder Sarkasmus oder Rechtschreibfehler gefunden hat – darf sie gerne behalten.
Achtung: Bei diesem Cache ist es notwendig, einen Link anzuklicken, der den Download einer Datei mit weiteren Details, die zum Finden des Geocaches benötigt werden, startet. Als der Cachebesitzer versichere ich, dass diese Datei ungefährlich ist. Die Datei und ihr Inhalt sind nicht von Groundspeak oder einem Geocache Reviewer auf schädlichen Inhalt überprüft worden und die Datei wird auf eigene Gefahr heruntergeladen.
Für die Suche ist es seeeehr von Vorteil, wenn man mobiles Internet und nen QR-Scanner bei sich trägt, aber das haben ja Nerds ohnehin immer dabei.