Der Flugplatz besitzt zwei Start- und Landebahnen. Die längere der beiden Pisten hat einen Asphaltbelag und ist 850 m lang (Ausrichtung 100°/280°), die Graspiste ist 500 m lang (Ausrichtung 020°/200°). Die Asphaltpiste 10/28 ist zugelassen für sämtliche Flugzeuge mit einem maximalen Abfluggewicht von 5.700 kg, Die Start- und Landebahnen sind für den Nachtflugbetrieb nicht zugelassen. Der Hubschrauber-Landeplatz ist zugelassen für sämtliche Hubschrauber bis zu einem maximalen Abfluggewicht von 6.000 kg. Aufgrund der nahen Lage zum Ort Wangerooge gelten zur Mittagszeit zwischen 12:00 Uhr und 15:00 Uhr Einschränkungen beim Flugbetrieb. Ab 12:00 Uhr darf nur noch gelandet werden. Zwischen 13:00 und 15:00 Uhr herrscht eine Flugruhe. Erst ab 15:00 Uhr wird der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Es gibt drei Fluggesellschaften, die Flüge zum Flugplatz Harle (EDXP), zum Flughafen Bremerhaven (EDWB), zum Flugplatz Uetersen bei Hamburg (EDHE) und bei Bedarf nach Helgoland anbieten. Im Stundentakt wird der Flugplatz von Flugzeugen der Fluggesellschaft „LFH“ vom nur fünf Flugminuten entfernten Flugplatz Harle angeflogen. Außerdem werden Flüge zu den anderen Nordseeinseln wie beispielsweise Langeoog angeboten. Geschichte: Der Flugverkehr zur Insel setzte in den 1920er Jahren ein. Ab 1920 gab es einen Flugpostdienst zwischen Berlin-Bremen-Wangerooge, der bereits ab 1921 auch Personen beförderte. Ab 1933 flog die Lufthansa die Insel mit der JU-52 an. 1934 baute die Luftwaffe den Flugplatz zu einem Militärflugplatz aus (siehe auch Militärische Geschichte Wangerooges). Im Zweiten Weltkrieg waren auf dem (Graspisten-) Flugfeld Bf 109-Abfangjäger und Minensuchflugzeuge vom Typ JU 52 stationiert. Bei dem Luftangriff auf Wangerooge 1945 wurde auch der Flugplatz getroffen. Nach dem Krieg sprengten die Alliierten im Rahmen ihrer Demilitarisierungsmaßnahmen auf der Insel auch die Flugzeughalle. Sie wurde 1966 wiederaufgebaut. Bereits 1952 setzte in den Sommermonaten der Flugbetrieb zur Insel wieder ein.
Zum Cache: Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.